WoMo Höhe selber vermessen, wie

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    • WoMo Höhe selber vermessen, wie

      Hallo Zusammen,

      wieder einmal eine Frage an die Profis:

      In meinen Papieren steht zwar die Höhe drin, ich würde diese Angaben aber gerne selber überprüfen, nur wie?

      Hat das schon einmal jemand selber gemacht und vielleicht ein paar Tips, wie ich den höchsten Punkt finde und diese Höhe dann auch noch messen kann?

      Danke für ein paar Hinweise.


      Gruss

      Rainer
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      Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen!
      :saint:
    • Zausels_Kerl wrote:

      Laserpointer, Wasserwaage und eine gerade Wand ...

      vG
      Martin
      Hallo Martin,

      danke für den Vorschlag, dass könnte ich auch mit einer WW mit eingebautem Laser, soetwas habe ich da.
      Nur, wie genau das dann wird, da kann ich dann wahrscheinlich auch den Angaben im Brief glauben.
      Oder meintest Du, drunter durch fahren und Abstände messen?

      Gruss

      Rainer
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      :saint:
    • Hallo Rainer,

      das ist eigentlich nicht wirklich schwer, wenn Du nicht gerade wissenschaftliche Exaktheit erwartest, sonder 1-2 cm Toleranz zulässt. Alles, was Du brauchst, ist ein Maßband, das länger als Dein Fahrzeug hoch ist, eine Leiter und eine zweite Person. Das Fahrzeug steht dabei idealer Weise auf einer ebenen Fläche.

      Einer steigt auf die Leiter und hält das Maßband mit der Null-Marke an die obere Kante des Aufbaus. Der Andere misst unten die Höhe.

      Was Dir dann noch fehlt, ist der Dachaufbau. Dazu musst Du sehen, welches das höchste Teil auf dem Dach ist. Meistens ist das entweder die Sat-Schüssel oder ggfs. eine Dachklima. Bei fast allen Modellen kannst Du die Höhe des Gerätes einfach auf der Web-Seite oder in der Bedienungsanleitung nachlesen und addierst das zu dem Messergebnis dazu und Du hast die Gesamthöhe.

      Ggfs. musst Du noch eine vorhandene Dachkante abziehen, sofern Dein Fahrzeug so eine hat, weil die ja in der ersten Messung drin ist und die Aufbauten entsprechend niedriger aufgesetzt sind.

      Gruß, Thomas
    • Fantom wrote:

      Hallo Rainer,

      das ist eigentlich nicht wirklich schwer, wenn Du nicht gerade wissenschaftliche Exaktheit erwartest, sonder 1-2 cm Toleranz zulässt. Alles, was Du brauchst, ist ein Maßband, das länger als Dein Fahrzeug hoch ist, eine Leiter und eine zweite Person. Das Fahrzeug steht dabei idealer Weise auf einer ebenen Fläche.

      Einer steigt auf die Leiter und hält das Maßband mit der Null-Marke an die obere Kante des Aufbaus. Der Andere misst unten die Höhe.

      Was Dir dann noch fehlt, ist der Dachaufbau. Dazu musst Du sehen, welches das höchste Teil auf dem Dach ist. Meistens ist das entweder die Sat-Schüssel oder ggfs. eine Dachklima. Bei fast allen Modellen kannst Du die Höhe des Gerätes einfach auf der Web-Seite oder in der Bedienungsanleitung nachlesen und addierst das zu dem Messergebnis dazu und Du hast die Gesamthöhe.

      Ggfs. musst Du noch eine vorhandene Dachkante abziehen, sofern Dein Fahrzeug so eine hat, weil die ja in der ersten Messung drin ist und die Aufbauten entsprechend niedriger aufgesetzt sind.

      Gruß, Thomas
      Hallo Thomas,

      danke, dat isset! :thumbsup:
      Wie immer, da hätte ich auch selber drauf kommen können:

      Addieren!

      Erst nur die Dachhöhe und dann vom Dach aus die Aufbauten!
      Und ich habe immer überlegt, die Aufbauten vom Boden aus zu messen. ;(

      Gruss

      Rainer
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      :saint:
    • WoMo Höhe selber vermessen, wie

      Wenn Du eine Halle mit Rolltor findest, geht es auch ganz einfach.

      Womo mit der höchsten Stelle unter das Rolltor fahren, Rolltor bis auf den höchsten Punkt herab lassen und dann den Abstand vom Boden bis zum Rolltor messen.

      Idealerweise ist die Einfahrt relativ eben.


      Gruß Niko

      Niesmann & Bischoff Arto 76 L - BJ 2018 - 7,68 m lang, 2,35 m breit, 2,97 m hoch
      Gruss Niko
    • Majestix wrote:

      Zausels_Kerl wrote:

      Laserpointer, Wasserwaage und eine gerade Wand ...

      vG
      Martin
      Hallo Martin,
      danke für den Vorschlag, dass könnte ich auch mit einer WW mit eingebautem Laser, soetwas habe ich da.
      Nur, wie genau das dann wird, da kann ich dann wahrscheinlich auch den Angaben im Brief glauben.
      Oder meintest Du, drunter durch fahren und Abstände messen?

      Gruss

      Rainer
      genauer als genau macht ja auch keinen Sinn.
      liebe Grüsse vom Zürichsee
      Jo
    • Hallo Zusammen,

      danke für die Vorschläge.

      @Thomas

      Fantom wrote:

      Wenn Du das hinbekommst, dann hätte ich gerne ein Video davon. Slapstick mag ich gerne
      Hallo Thomas,

      rol, ich mache mich eh so schon oft genug zum Larry, da brauche ich nicht auch noch öffentliche Auftritte, also, mit dem Video, dat wird nix ;)


      @Niko

      christolaus wrote:

      Wenn Du eine Halle mit Rolltor findest, geht es auch ganz einfach.
      Hallo Niko,

      danke, auch eine sehr gute Möglichkeit. Halle mit Rolltor habe ich. Das geht wahrscheinlich noch einfacher als die "Additionsmethode".


      @Jo

      pax wrote:

      genauer als genau macht ja auch keinen Sinn.
      Hallo Jo,

      na klar, ich brauche nicht den letzten Zentimeter. Ich wüsste nur gerne sicher, wie hoch mein Auto ist und außerdem, wieviel Spielraum ich über die Luftfederung noch dazugewinne.


      @all
      Es ist schon irre, wie sehr man sich manchmal selber im Weg steht. Da habe ich mir jetzt schon seit langem Gedanken darüber gemacht, wie ich diese blöde Höhe messen kann und komme nicht auf die simpelsten Lösungen. Vielleicht sollte ich wirklich das Denken einstellen und gleich fragen ;)
      Also, danke an alle hier im Forum für die Hilfe!

      Gruss

      Rainer
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      Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen!
      :saint:
    • Hi Rainer,

      ich habe da auch noch eine Variante für Dich, die sogenannte Partner-Variante!

      Einer geht über das Dachfenster auf das WoMo, bewaffnet mit einer zwei Meter langen Holzleiste und Wasserwaage, am höchsten Punkt die Holzleiste horizontal ins Wasser bringen und rechtwinklig zum WoMo ausrichten - die Holzleiste steht somit seitlich am WoMo über. Der Andere zielt vom Boden aus mit dem Laserpointer an die Unterseite der Holzleiste und liest das Ergebnis ab.

      Viele Grüße

      Rolf
    • Hartmut_S wrote:

      Hallo Rolf,

      leider sind unsere Dachluken selbst für schlanke zu klein. Also doch die lange Leiter und einer muss klettern.
      Wobei meine Frau da nicht rauf geht und ich auch nicht gerade turnbegeistert bin 8o :whistling:
      Hi,

      oh je ... .

      Gerade auf Dich habe ich gebaut, wo ich doch dachte, dass Ihr bei Eurem 18 Tonnen Ding jeden einzelnen Stern im Bett liegend von links nach rechts verfolgen könnt.

      :saint:


      Viele Grüße

      Rolf
    • Der exakten Höhe unseres Womo`s habe ich bis jetzt keinen so hohen Stellenwert gegönnt.Wenn es die letzten Jahre eng wurde ,waren es Bäume oder Felsvorsprünge ohne Höhenangabe.Wenn ich die Kiste nächste Woche aus der Werkstatt abhole ,kletter ich aufs Dach ,lege meine 2m Wasserwaage über die Satschüssel ,und messe von der Wasserwaage mit einem 5 m Maßband nach unten.Selbst wenn das Maßband sich etwas durchbiegt und das Womo auch noch so schief steht ,habe ich danach die Höhe plus minus 2 cm.
      Viele Grüße Thomas
    • Die Idee mit dem Rolltor gefällt mir zur Zeit am Besten. Ist vermutlich auch am genauesten.

      Ich hatte einfach einen Laserpointer entlang einer Wasserwaage über das Dach gerichtet und so den höchsten Punkt ermittelt. Dann habe ich den Punkt des Laserpointers an ein einer benachbarten Wand neben dem Wohnmobil markiert und einfach den Abstand zum Boden gemessen. Fazit: Unser Dickschiff ist 3,52m hoch (lt. Fahrzeugschein 3,65m). Nun gibt es noch das Problem, dass das Fahrzeug ggf. schaukelt bei der Durchfahrt von Brücken oder Unterführungen. Dafür benötigt man eine Reserve von etwa 5 cm. Befindet sich noch ein Buckel oder eine Rinne in der Fahrbahn, so hebt sich das Heck mit der Durchfahrt der Vorderachse auch nochmal ein paar cm an. Dafür auch nochmal ca. 5 cm Reserve. Ergo bin ich bei 3,62m bei Durchfahrt. In der Schrittgeschwindigkeit würde ich 3,50m ausgewiesene Durchfahrthöhe riskieren. Für Fahrbahnerneuerungen und Toleranzen setzen die Brückenbauer etwa 20cm an. Im Weiteren ist es üblich, dass für die Beschränkung der angegebenen Durchfahrthöhe noch bewegliche Baken aufgehangen werden, die nochmal eine Sicherheitsreserve zur eigentlichen Brücke haben.

      Oftmals ist es so, dass die Brücken/Unterführungen entweder mit unbezeichneten 4m+ gebaut wurden oder weniger als 3,50m Durchfahrthöhe haben. Durchfahrtbeschränkungen auf Werte zwischen 3,50m und 4,00m sind selten. Was so richtig doof ist, sind die Höhenangaben in UK in Fuss ... Da ist eine Umrechnung sinnvoll. Wer weiß schon aus dem Stehgreif, wieviel Fuss ein Meter ist?
      Ebenfalls ein gewisses Kribbeln im Genick verursachen Unterführungen, die den Tiefpunkt in Unterführungsmitte haben aber vorher in eine Senke und dann wieder heraus führen. Je nach Achsstand können da ein paar cm Reserve wichtig werden ;(

      Trotz aller Achtsamkeit und Vorsicht führt das Schleifen der Dachantenne (Radio) trotzdem zu einer Gänsehaut und einem extrem unwohlen Gefühl in der Bauchgegend :|

      vG
      Martin
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    • Zausels_Kerl wrote:

      richtig doof ist, sind die Höhenangaben in UK in Fuss ... Da ist eine Umrechnung sinnvoll. Wer weiß schon aus dem Stehgreif, wieviel Fuss ein Meter ist?

      Versuche es mal mit 3 Fuss = 1 Meter. Ist zwar nicht genau, aber noch rechenbar ;)
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • Hartmut_S wrote:

      Zausels_Kerl wrote:

      richtig doof ist, sind die Höhenangaben in UK in Fuss ... Da ist eine Umrechnung sinnvoll. Wer weiß schon aus dem Stehgreif, wieviel Fuss ein Meter ist?
      Versuche es mal mit 3 Fuss = 1 Meter. Ist zwar nicht genau, aber noch rechenbar ;)
      Ja, in der Richtung ist das schon richtig aber wenn du auf eine Unterführung zufährst und da steht dann 11ft 5" dann kommt man dennoch ins Routieren ;(
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    • WoMo Höhe selber vermessen, wie

      Wenn wir nach England fahren klebe ich mir die Abmessungen in deutschen und englischen Maßeinheiten aufs Armaturenbrett. Ist besser so, da manche Brücken schneller da sind als meine persönliche Prozessorleistung.


      Gruß Niko

      Niesmann & Bischoff Arto 76 L - BJ 2018 - 7,68 m lang, 2,35 m breit, 2,97 m hoch
      Gruss Niko
    • christolaus wrote:

      Wenn wir nach England fahren klebe ich mir die Abmessungen in deutschen und englischen Maßeinheiten aufs Armaturenbrett. Ist besser so, da manche Brücken schneller da sind als meine persönliche Prozessorleistung.


      Gruß Niko

      Niesmann & Bischoff Arto 76 L - BJ 2018 - 7,68 m lang, 2,35 m breit, 2,97 m hoch
      So in Etwa mach ich das auch. Allerdings drücke ich den Zettel Madame in die Hand ... Ihr Job, Madmoisell!

      Im tiefen Cornwall gibt es Passagen, die gar nicht beschriftet sind. Gerade, wenn die Landwirte mal eben eine Montagebrücke für die Wasserleitung über die Straße bauen. Dafür habe ich einen sog. Laserzollstock (Längenmesser) an Bord. Die Kabelführungen in Baustellen (Nebenstraßen) werden auch gerne unbeschriftet über den Weg gebaut und wenn die Straße "No heavy Trucks" ausgelegt ist, impliziert dieses Hinweisschild eine Höhenbeschränkung von 12ft (=3,66m).
      Auch in Norwegen gab es ab und an Zufahrten, die ohne Höhenangabe waren. Auch hier hat der Laserzollstock gute Dienste getan. Eigentlich habe ich ein recht gutes Auge aber im Grenzbereich ist es einfacher mal gerade zu Durchfahrthöhe zu messen statt eine echte Rhytmusstörung der Blutpumpe zu generieren.

      vG
      Martin
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    SuperSense Füllstandssensoren