Neukaufüberlegungen

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    • Neukaufüberlegungen

      Nach der netten Begrüssung durch die vielen Mitglieder will ich jetzt mehr von euch :P

      Spass beiseite: ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meinen Horizont in Bezug auf unsere Wunschlisten erweitern könnt.

      Klar gibt es Modelle, die unseren Vorstellungen nahe kommen, aber da geht es um Details.

      Wichtiger ist mir bei der Auswahl zunächst das, was später nicht mehr verändert werden kann.

      Also fange ich mit dem Chassis an.

      Bei über 5 Tonnen ist für mich ein Fronttriebler raus.

      Da mein Schein mir nur 7,49 erlaubt, ist ein LKW ebenfalls raus.

      Alles, was ich versucht habe, um unsere Basiswünsche auf einen Sprinter zu packen endeten damit, dass mir ein grosser Wassertank praktisch nichts bringt, weil ich jedes Kilo einsparen müsste.

      Also steht für uns fest: Iveco täglich 65 oder mehr.

      Da wir auch mal Fähren nutzen und abgelegene Stellplätze anfahren, kommt ein Diff hinten rein und eine Vollluftfederung V+H. Dazu noch längere Brides von Goldschmitt, die das Fahrwerk etwa 3 cm anheben, was bei einem Überhang von 2,5 Metern den Böschungswinkel etwa 40 cm später zum Problem werden lassen.

      Der Punkt steht also fest.

      Motor und Getriebe: 210 PS und Wandler.

      Weiteres Bedürfnis: ZuladungsRESERVE!

      Ich will keine riesigen Tanks (Frisch/Grau/Schwarz/Diesel), deren Kapazität ich nicht voll ausreizen kann, weil die Zuladung gerade mal so eben reicht. Von daher werden 7,2 oder evtl 7,49 angepeilt.

      Wir fahren aktuell mit allem, was die „fahrbereite Masse“ überschreitet ( zB der Fahrer mit 75 :thumbsup: KG ) 970 KG mit uns herum. Wenn ich dann einen Frischwassertank mit 300 oder mehr Litern, einen Dieseltank mit 170/190 oder 200 Litern (Fahrzeugbau Meier kann noch nichts konkretes zum neuen Iveco sagen) und einen gefüllten Fäkaltank rumfahre, wirds allemal knapp.

      Autarkie: Sinusinverter 1700/Ladebooster 65 oder mehr/AGM oder Gel um die 400/Solar zirka 250. Warum weniger Solar als Akku? Weil wir sehr gerne und viel fahren und somit aktuell unsere beiden 110er Büttner AGM jeden Abend auf über 14 bringen, nachdem tagsüber die Nespresso, die Mikro, der Toaster betrieben wird. Und das komplett ohne Solar.

      WC: unentschlossen...Kassette wird man immer los. Schwarzauffangstelle in den schottischen Highlands / der Finnmark / Andalusien / Dalmatien ohne CP? :sleeping:

      Ich weiss es noch nicht und werde mir Meinungen dazu anhören.

      Betten und Sitzmöglichkeiten: wir sind nicht die kleinsten und nicht die schlanksten. Ausser unserem Zwergenhund...

      Von daher fällt ein Querbett komplett aus, da meine Frau nicht „vorne“ schlafen will, aber auch nicht mehr wie aktuell im Alkoven über mich krabbeln will, wenn sie vor mir aufsteht. Bleibt also Queens oder längs. Da beides etwa 200 cm an Aufbaulänge verschlingt und somit diesbezüglich keinen Unterschied macht, tendieren wir zu Längseinzelbetten. Keinesfalls unter 82 cm. Dazu Hubbett für Junior, am liebsten mechanisch statt elektrisch, da mir alles, was ich an Elektrik einsparen könnte, nur recht ist. Mechanisch bietet aber nicht jeder Hersteller an.

      Somit ist die Rundsitzgruppe raus und wer mal sein Kind fragt, wie sich 20.000 KM pro Jahr auf einer Dinette anfühlen, wird verstehen, dass wir daher bereit sind, andere Bedürfnisse hinten anzustellen und unserem Sohn zuliebe eine Barversion ordern wollen.

      Abmessungen: der Wunsch wäre unter 800/240/340 zu bleiben. Habe ich mir aber schon abgeschminkt.

      Möbeldekor / Polster / Stoffe: wir werden weder etwas ultramodernes noch Gelsenkirchener Barock kaufen. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Frontmöbelplatten und sämtliche Stoffe für relativ wenig Geld umbauen lassen kann. Daran wird die Entscheidung also nicht scheitern, wenn der Rest passt.

      TV etc: erstmal das Fahrzeug wählen - solche Details gehen immer.

      Ich freue mich auf Rückmeldungen.
    • Meiner Meinung nach ist jedes Womo schon ein Kompromiss. Was mir gar nicht in die Tüte kommen würde wäre eine Basis die bei 7,5t schon mit sich selber überfordert ist! Ein Fahrzeug was schon in allen Teilen am Limit ohne Materialreserven gebaut wurde wäre nichts für mich. Aber ist nur meine Meinung!
      "Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!" Karl Lagerfeld
    • Eben aus den obig genannten Gründen fahren wir einen Phönix RSLX Alkoven mit Längsbetten.
      Wir möchten nie mehr anders
      Zuladung?? Unsere zuladungsgrenze erreichen wir nicht mal wenn wir für wochenlangen Urlaub packen.
      Herzliche Grüße

      Aggi und Volker


      Wir träumen nicht unser Leben, wir leben unseren Traum

      mit unserem PhoeniX A 7800 RSLX
    • Servus,

      da gibt es auch eine Menge LKW Fahrgestelle, die noch kein Problem mit der Zuladung haben, es sei denn man packt das Teil mit allem bis obenhin voll.
      Da kann man also ohne Problem einen Eurocargo, Atego oder MAN nehmen und hat trotzdem noch seine knappe Tonne Zuladung....

      Grüße Hartmut
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • Hartmut_S wrote:

      Servus,

      da gibt es auch eine Menge LKW Fahrgestelle, die noch kein Problem mit der Zuladung haben, es sei denn man packt das Teil mit allem bis obenhin voll.
      Da kann man also ohne Problem einen Eurocargo, Atego oder MAN nehmen und hat trotzdem noch seine knappe Tonne Zuladung....

      Grüße Hartmut
      Diese Aussage mußt Du mir aber mal bei einem 7,49t vorrechnen.
      Ich bin sehr gespannt!
    • Servus,

      fragt doch mal unseren @pax, der hat schon oder bekommt seinen neuen gerade ausgeliefert. Bei Stauber ist das eigentlich Standard, das eine Tonne Zuladung übrig bleibt und seine Fahrzeuge sind auch nicht mager ausgestattet.

      Vielleicht ist Eure Wunschliste im Vorfeld einfach zu lang und schwer?

      Wenn man hier nachliest, gibt es eine ganze Reihe von Fahrzeugen, die bei unter 7 Tonnen Leer liegen und damit das Ziel mehr oder weniger erreichen.

      Grüße Hartmut
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • Du hast bestimmt recht, denn ich mit meinem Kleine hab mir noch nie Gedanke über Gewicht gemacht. Aber bevor ich den gekauft habe war ich sehr lange auf der suche nach Ersatz für meinen Abgefackelten und da war die Idee mit einem 7,49 Tonner sehr verlockend.
      Stauber hatte sogar einen mit Autogarage und immer noch reichlich Restzuladung. Scheins baut der wesentlich leichter als Concorde und Co.

      Hatte es auch mal mit einem Neubau aus dem Bereich Pferdetransporter durchgerechnet, für einen Smart hätte es gereicht, aber für den Mini hätte ich dann ein 12 Tonnen Fahrgestell nehmen müssen. Die Firma hier vor Ort baut die Kisten auch sehr leicht, da viele Pferdler mit dem 3 er Führerschein auskommen müssen. Also machbar wird es schon sein, aber von der Stange schwierig.

      Grüße Hartmut
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • @ZukunftLinerFahrer,

      Mir ist zwar nicht völlig klar, welche Art Antworten/Kommentare du erwartest aber ich versuche mal, meine Auffassung zu dem Thema wiederzugeben.

      Zunächst stimme ich Hartmut in der Auffassung LKW Chassis unter 7,5 Tonnen nicht zu und bin voll bei Karsten. Auch wir haben mit einen Eurocargo oder MAN geliebäugelt, es aber aufgrund der unserer Meinung nach deutlich zu geringen Zuladungsreserven gelassen und uns für einen Palace auf Daily Basis entschieden. Mit dem Chassis haben wir noch etwa 800 kg Reserven, nachdem die Beifahrerin eingestiegen ist, der Wassertank und der Dieseltank komplett gefüllt sind und alle Sonderausstattungen montiert sind. Das wäre bei einem LKW Chassis so nicht möglich gewesen.

      Beim angedachten Queensbett bedenke, dass auch dieses nur 160cm breit ist. Wir haben uns für den kürzesten Palace mit Einzelbetten und Barversion entschieden (85L). Bei deinem Wunsch Barversion und Hubbett bitte auf die Vorderachslast schauen, das könnte eine Herausforderung werden, insbesondere dann, wenn der große Dieseltank gewählt wird.

      Kassette käme für mich nicht mehr infrage. Wir haben noch eine Ersatzkassette aus dem Carthago, die man im Notfall zur Teilentleerung des Schwarzwasser Tanks nutzen könnte.

      Gruß
      Ralf
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      (M.Luther)

      Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz (M.Luther)

      Better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt
      (A. Lincoln)
    • Danke erstmal für die Hinweise.

      Chassis steht fest - LKW geht nicht, hab ich mir durchgerechnet und den Schein für über 7,5 mache ich nicht.

      Also bleibt es bei max 7,49.

      ST2-Stefan wrote:

      Stichwort Gewicht/Zuladungsreserve: Spar Dir die 400 Ah Gel/AGM und nimm 200 Ah LiFePo4. Gewichtseinsparung ca 100 KG!
      Aber die Kosten? :(

      Nach 5-7 Jahren wird eh getauscht. Dann kann man das ja auch noch korrigieren und bis dahin sind die LiFePo hoffentlich günstiger.

      Texan wrote:

      Beim angedachten Queensbett bedenke, dass auch dieses nur 160cm breit ist. Wir haben uns für den kürzesten Palace mit Einzelbetten und Barversion entschieden.
      Längsbetten sind ja auch bei uns als Favorit angedacht.

      Texan wrote:

      Bei deinem Wunsch Barversion und Hubbett bitte auf die Vorderachslast schauen, das könnte eine Herausforderung werden, insbesondere dann, wenn der große Dieseltank gewählt wird.
      Danke für den Hinweis - hätte ich wohl nicht bedacht.

      Texan wrote:

      Wir haben noch eine Ersatzkassette aus dem Carthago, die man im Notfall zur Teilentleerung des Schwarzwasser Tanks nutzen könnte.
      Ersatzkassetten haben wir ebenfalls noch 2. Wenn das so wie von dir beschrieben ohne Sauerei klappt, wäre die Wahl hiermit entschieden.

      Texan wrote:

      @ZukunftLinerFahrer,

      Mir ist zwar nicht völlig klar, welche Art Antworten/Kommentare du erwartest aber ich versuche mal, meine Auffassung zu dem Thema wiederzugeben.
      Naja, dafür hast du mir aber genau die richtigen Antworten gegeben :thumbup:
    • Hallo ZukunftsLinerFahrer,

      ja, ich hatte verstanden, dass der NiBi für Euch zu viel BlingBling hat aber lass´ mich anhand meines Fahrzeugs mal einen Abgleich zu Euren Vorstellungen machen:
      1. Daily Chassis 70 C 21 mit Wandler und Auflastung auf 7,49 to. Außer Retarder praktisch mit allen Extras ausgestattet. Das Fahrzeug bringt mit 3 Personen an Bord, 3 Fahrrädern, davon 2 eBikes, 200 Watt Solar, 450Ah "schwere" Gel-Batterien, 190 Dieseltank, 120l Gastank etc. fahrfertig zwischen 7,1 und 7,2 to auf die Waage. Da haben wir dann aber für den großen Urlaub alles schon drin, d.h. Klamotten, Lebensmittel, Wein, Bier, ...
      2. Vollluftfederung an Bord, Damit kann ich an Senken, Fährauffahrten etc. das Fahrzeugheck hinten um gut 8 cm vs. Fahrniveau anheben.
      3. Unser 830er hat Längseinzelbetten und bietet ein Hubbett für unseren Junior auch ohne Elektrik. Allerdings sind die Längsbetten nur 1,97cm lang. Da fehlen 3 cm zu den 2 Metern, sind aber 85cm breit.
      4. Beim 880er Modell gibt es auch eine Barversion mit gegenüberliegendem Sofa. Ansonsten ist das Fahrzeugkonzept weitgehend identisch.
      5. Außenmaße ab 8,30 Meter (bis 9,20 Meter je nach Modell), Breite 240 und Höhe 3,37.
      6. Elektrik: Deine Anforderungen bekommst Du bei allen namhaften Herstellern eingebaut oder bei Bedarf vom Spezialbetrieb, so wie Du es haben möchtest. NiBi baut mittlerweile einen 3000er Inverter ein. Wir haben noch den 2000er.
      7. WC: Auf jeden Fall würde ich den Schwarzwassertank nehmen. Zum einen kannst Du mit Einsatz von Ammovit an wirklich jeder Entsorgungsstation ablassen und zum anderen gibt es im Zweifel immer noch die Möglichkeit, einen Tank mitzuführen und "manuell" zu entsorgen. Das würde ich mir aber nur im Notfall antun wollen. Volle Cassetten im Fahrzeug zu transportieren sind m.E. keine gute Idee. So richtig dicht sind die Dinger dann doch nicht.
      Das soll jetzt keine Werbung für den NiBi sein, der Euch ja wohl ohnehin nicht gefallen hat, sondern es soll aufzeigen, wie in etwa, wie Euer Fahrzeugkonzept aussehen könnte. Jeder der üblichen Hersteller hat doch vergleichbare Modelle mit Längseinzelbetten. D.h. ich würde zunächst empfehlen, bei den für Euch relevanten Herstellern, nach so einem Grundriß zu schauen und dann anhand der für Euch relevanten Ausstattungsliste das Fahrzeug zusammenzustellen. Dabei solltet Ihr in der Auflistung die Gewichte der Extras mit aufführen und am Ende die Tankinhalte dazu addieren. Dann bekommt Ihr eine Preisvorstellung und Einordnung des Fahrzeuggewichtes und damit auch der Reserven.

      Von da an könnt Ihr dann Eure Vorstellungen optimieren. Kosten (und evtl. auch Gewicht) lassen sich reduzieren, indem bestimmte "nice-to-have" Extras weggelassen werden oder indem man das eine oder andere Extra nicht ab Werk ausrüstet, sondern vom Spezialbetrieb einbauen lässt.

      Auf jeden Fall bekommt Ihr so eine Vorstellung davon, ob sich Eure Ideen in einem Rahmen bewegen, der für Euch realistisch ist.

      Gruß, Thomas
    • Hallo ZukunftsLinerFahrer,
      in der Sondierungsphase würde ich von den Firmen NiBi, Mo, Ph und Co, ein Mobil mir ausleihen, dass in etwa den Vorgabekriterien entspricht. Bei einer Probefahrt, kann dann getestet werden, welcher Hersteller evtl. im Fahrbetrieb den besten Eindruck hinterläßt.
      Rein aus dem Katalog oder vor Ort eine Entscheidung zu finden, ist zwar möglich,ein echter Test, sagt bestimmt mehr aus( Fahrgefühl, Geräuschkulisse ect.).
      Wünsche Dir ein für Dich optimales Mobil.
      Gruß
      Ecki
    • ZukunftsLinerFahrer wrote:

      Nehmen die sich tatsächlich so viel trotz gleichem Unterbau?

      Hätte ich gar nicht gedacht.
      Nachdem du für dich/euch entschieden hast welche Fahrzeugkategorie und Grösse es sein soll, dann ist es eine optische Entscheidung...

      Das Zubehör / die Ausstattung ähnelt sich bei allen...für meine Frau und mich fiel die Entscheidung auf den Flair 830....
    SuperSense Füllstandssensoren