autarktes Wohnmobil

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    • Moeppie wrote:

      Drogenbaron wrote:

      @WDA genauso ist es!
      Vor dreißig Jahren im Bulli hat mir die Leselampe / Stirnlampe /Buch und ein landschaftlich reizvoller ruhiger Platz komplett ausgereicht.
      Jetzt bin ich sagen wir es mal so, bequemer geworden und mag nicht mehr auf einen gewissen „Luxus“ verzichten.
      Hey Drogenbaron,wenn Du vor 30 Jahren abends im Bett ein Stirnlampe und ein Buch im Einsatz hattest, hast Du irgend etwas falsch gemacht. :thumbsup:
      @Moeppie Ich bin/war ja des Öfteren mal allein unterwegs und dann war eine kleine Lektüre nach einem netten Sporttag doch ganz schön. Hier ging es ja ein wenig um Genügsamkeit und Ansprüche die für einen wichtig sind oder waren.
      Vor dreißig Jahren war ich da ziemlich minimalistisch unterwegs. Ich fand es cool einen Bulli zu haben während viele meiner Freund mit einem Zelt unterwegs gewesen sind!
      Bei entsprechender Begleitung brauchte ich natürlich keine Lampe sondern eine Kerze ;)
    • Nachdem ich mir Gedanken gemacht habe, wie man ggf. den Frischwasservorrat ergänzen kann um bei längeren, autarken Standzeiten unabhängiger zu werden, habe ich mir folgendes System zurechtgelegt.

      Regenwasserauffangbassin:

      Für unseren Wachwauz haben wir ein Hundeschwimmbecken. Eben ein solches Becken (faltbar) habe ich mir neu zugelegt. An dem Becken befindet sich ein Wasserauslass, der in etwa 5cm über dem 0-Niveau angebracht ist. Für diesen Auslass habe ich mir einen Adapter mit Schlauch und Absperrhahn zugelegt.

      Somit besteht die Möglichkeit die Auffangwanne durch eine Dachluke auf das Wohnmobildach zu stellen und den Schlauch mit dem Absperrventil einfach aussen am Fahrzeug herunter zu lassen. Bei Regen füllt sich die Wanne mit sauberem Frischwasser und ggf. einfallende Partikel setzen sich in der Wanne unten ab. Da der Auslass über dem 0-Niveau liegt, kommt nur das Wasser ohne die abgesenkten Schmutzpartikel heraus. Damit haben wir eine autarke Wasserversorgung für Brauchwasser, welches bei Sonneneinstrahlung auch noch vorgewärmt ist. Zum schnellen Abduschen oder Abspülen pragmatisch gelöst. Die zusammengefaltete Wanne ist etwa DIN A4 groß und lässt sich leicht verstauen.
      An der Wanne habe ich einen Anschluss für Gardena Gartenschlauch angebracht. So kann ich als Schlauch den "normalen" Versorgungsschlauch aus dem Wohnmobil verwenden. Als Absperrhahn habe ich ebenfalls eine Gardena-Lösung, so dass ich mit den standard Gardenaanschlüssen arbeiten kann und keinen speziellen Schlauch verstauen muss. Das Becken lässt sich einfach ausspülen und sauber halten.

      vG
      Martin
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    • Zausels_Kerl wrote:

      Nachdem ich mir Gedanken gemacht habe, wie man ggf. den Frischwasservorrat ergänzen kann um bei längeren, autarken Standzeiten unabhängiger zu werden, habe ich mir folgendes System zurechtgelegt.

      Regenwasserauffangbassin:

      Für unseren Wachwauz haben wir ein Hundeschwimmbecken. Eben ein solches Becken (faltbar) habe ich mir neu zugelegt. An dem Becken befindet sich ein Wasserauslass, der in etwa 5cm über dem 0-Niveau angebracht ist. Für diesen Auslass habe ich mir einen Adapter mit Schlauch und Absperrhahn zugelegt.

      Somit besteht die Möglichkeit die Auffangwanne durch eine Dachluke auf das Wohnmobildach zu stellen und den Schlauch mit dem Absperrventil einfach aussen am Fahrzeug herunter zu lassen. Bei Regen füllt sich die Wanne mit sauberem Frischwasser und ggf. einfallende Partikel setzen sich in der Wanne unten ab. Da der Auslass über dem 0-Niveau liegt, kommt nur das Wasser ohne die abgesenkten Schmutzpartikel heraus. Damit haben wir eine autarke Wasserversorgung für Brauchwasser, welches bei Sonneneinstrahlung auch noch vorgewärmt ist. Zum schnellen Abduschen oder Abspülen pragmatisch gelöst. Die zusammengefaltete Wanne ist etwa DIN A4 groß und lässt sich leicht verstauen.
      An der Wanne habe ich einen Anschluss für Gardena Gartenschlauch angebracht. So kann ich als Schlauch den "normalen" Versorgungsschlauch aus dem Wohnmobil verwenden. Als Absperrhahn habe ich ebenfalls eine Gardena-Lösung, so dass ich mit den standard Gardenaanschlüssen arbeiten kann und keinen speziellen Schlauch verstauen muss. Das Becken lässt sich einfach ausspülen und sauber halten.

      vG
      Martin
      Das arme Dach :whistling: dagegen ist ja die Schneelast ein Witz...
      Jedoch kühlt das Wasser noch zusätzlich den Innenraum ab, da sich das Dach nicht mehr so schnell erwärmt :00000156:
      VARIO Alkoven 1050 auf MAN TGA 18.350
    • Zausels_Kerl wrote:

      Nachdem ich mir Gedanken gemacht habe, wie man ggf. den Frischwasservorrat ergänzen kann um bei längeren, autarken Standzeiten unabhängiger zu werden, habe ich mir folgendes System zurechtgelegt.

      Regenwasserauffangbassin:

      Für unseren Wachwauz haben wir ein Hundeschwimmbecken. Eben ein solches Becken (faltbar) habe ich mir neu zugelegt. An dem Becken befindet sich ein Wasserauslass, der in etwa 5cm über dem 0-Niveau angebracht ist. Für diesen Auslass habe ich mir einen Adapter mit Schlauch und Absperrhahn zugelegt.

      Somit besteht die Möglichkeit die Auffangwanne durch eine Dachluke auf das Wohnmobildach zu stellen und den Schlauch mit dem Absperrventil einfach aussen am Fahrzeug herunter zu lassen. Bei Regen füllt sich die Wanne mit sauberem Frischwasser und ggf. einfallende Partikel setzen sich in der Wanne unten ab. Da der Auslass über dem 0-Niveau liegt, kommt nur das Wasser ohne die abgesenkten Schmutzpartikel heraus. Damit haben wir eine autarke Wasserversorgung für Brauchwasser, welches bei Sonneneinstrahlung auch noch vorgewärmt ist. Zum schnellen Abduschen oder Abspülen pragmatisch gelöst. Die zusammengefaltete Wanne ist etwa DIN A4 groß und lässt sich leicht verstauen.
      An der Wanne habe ich einen Anschluss für Gardena Gartenschlauch angebracht. So kann ich als Schlauch den "normalen" Versorgungsschlauch aus dem Wohnmobil verwenden. Als Absperrhahn habe ich ebenfalls eine Gardena-Lösung, so dass ich mit den standard Gardenaanschlüssen arbeiten kann und keinen speziellen Schlauch verstauen muss. Das Becken lässt sich einfach ausspülen und sauber halten.

      vG
      Martin
      Der 1. April ist doch schon vorbei, oder????

      Bei 25 cm Füllung ca. 330 kg auf dem Dach, Respekt.
      "Erst wenn der letzte Kubicki ausgerottet ist, werdet ihr erkennen, dass man sich mit Habeck nicht ordentlich besaufen kann."
    • BerndP wrote:

      Der 1. April ist doch schon vorbei, oder????
      Bei 25 cm Füllung ca. 330 kg auf dem Dach, Respekt.
      Nein, nur maximal 15cm Füllung, dann läuft es ab durch den Überlauf. Bei einer Flächenverteilung auf ca. 1m² ergibt sich eine Last von 150kg welches das Dach ohne weiters aushalten können soll ...

      vG
      Martin
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    • Hi Martin,

      Ich hatte, ehrlich gesagt, auch eher vermutet, dass du mit deinem Beitrag zur Unterhaltung der Foristen beitragen wolltest.

      Ich stelle mir gerade vor, du stehst an der deutschen Nordseeküste und genießt die Sonne, genau wie die Möwen, die über dir kreisen und sich durch Abwerfen überflüssigen Ballasts erleichtern. Das ganze gelangt dann über den Überlauf in deinen Frischwasserkreislauf. Keine schöne Vorstellung. Oder, die Tierwelt nutzt dein Bassin ebenfalls als Wasserstelle und Badeanstalt.

      Hälst du das wirklich für eine ausgereifte Idee?


      Ralf
      Glaube nicht alles, was du hörst
      Sage nicht alles, was du willst und
      Tue nicht alles, was du magst
      (M.Luther)

      Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz (M.Luther)

      Better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt
      (A. Lincoln)
    • Zausels_Kerl wrote:

      Nachdem ich mir Gedanken gemacht habe, wie man ggf. den Frischwasservorrat ergänzen kann um bei längeren, autarken Standzeiten unabhängiger zu werden, habe ich mir folgendes System zurechtgelegt.

      Regenwasserauffangbassin:

      Für unseren Wachwauz haben wir ein Hundeschwimmbecken. Eben ein solches Becken (faltbar) habe ich mir neu zugelegt. An dem Becken befindet sich ein Wasserauslass, der in etwa 5cm über dem 0-Niveau angebracht ist. Für diesen Auslass habe ich mir einen Adapter mit Schlauch und Absperrhahn zugelegt.

      Somit besteht die Möglichkeit die Auffangwanne durch eine Dachluke auf das Wohnmobildach zu stellen und den Schlauch mit dem Absperrventil einfach aussen am Fahrzeug herunter zu lassen. Bei Regen füllt sich die Wanne mit sauberem Frischwasser und ggf. einfallende Partikel setzen sich in der Wanne unten ab. Da der Auslass über dem 0-Niveau liegt, kommt nur das Wasser ohne die abgesenkten Schmutzpartikel heraus. Damit haben wir eine autarke Wasserversorgung für Brauchwasser, welches bei Sonneneinstrahlung auch noch vorgewärmt ist. Zum schnellen Abduschen oder Abspülen pragmatisch gelöst. Die zusammengefaltete Wanne ist etwa DIN A4 groß und lässt sich leicht verstauen.
      An der Wanne habe ich einen Anschluss für Gardena Gartenschlauch angebracht. So kann ich als Schlauch den "normalen" Versorgungsschlauch aus dem Wohnmobil verwenden. Als Absperrhahn habe ich ebenfalls eine Gardena-Lösung, so dass ich mit den standard Gardenaanschlüssen arbeiten kann und keinen speziellen Schlauch verstauen muss. Das Becken lässt sich einfach ausspülen und sauber halten.

      vG
      Martin
      Karo träumt schon von Regenwassernutzung für die Toilettenspülung und die Waschmaschine so wie zu Hause bereits eingeführt.

      Ich habe nur ein Problem damit, das Becken ist zu gross


      Gibt es das auch in klein, ich hab keinen Platz auffem Dach wo es drauf passt

      Dieter
      Nun hilft nur noch unterwegs sein :coolman:

      The post was edited 1 time, last by Pistenschreck ().

    • Texan wrote:

      Hi Martin,

      Ich hatte, ehrlich gesagt, auch eher vermutet, dass du mit deinem Beitrag zur Unterhaltung der Foristen beitragen wolltest.

      Ich stelle mir gerade vor, du stehst an der deutschen Nordseeküste und genießt die Sonne, genau wie die Möwen, die über dir kreisen und sich durch Abwerfen überflüssigen Ballasts erleichtern. Das ganze gelangt dann über den Überlauf in deinen Frischwasserkreislauf. Keine schöne Vorstellung. Oder, die Tierwelt nutzt dein Bassin ebenfalls als Wasserstelle und Badeanstalt.

      Hälst du das wirklich für eine ausgereifte Idee?


      Ralf
      Erst edle Zusätze machen das Wasser fein ... :00008643:
      Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen,
      aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (Oscar Wilde)
    • Ich zitiere von der Seite von Bliss "Einzigartige Optionen erweitern bei Bedarf die Trinkwasseranlage. Im Wesentlichen ist dies eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, die gesammeltes Regenwasser auf dem Dach in einwandfreies Trinkwasser umwandelt. Dadurch steht eine fast unbegrenzte Menge an Trinkwasser auf Langzeitreisen zur Verfügung."

      Mir gefällt die Idee ;)
      Wohl dem, der eine Macke hat!
      Ob ADHS, Asperger oder Legasthenie, Beeinträchtigungen sind längst nicht nur immer ein Nachteil - sondern Quell für Kreativität und ungewöhnliche Leistungen. Etliche erfolgreiche Künstler, Erfinder oder Unternehmer sind leuchtende Beispiele dafür.
      Wer sich also nur auf meine Rechtschreibe- und Orthografiefehler beschränkt verpasst vielleicht etwas ^^
    • Kinners, nu mal langsam ...

      Ich möchte einfach nur unseren durchaus repressiven Wasserverbrauch für Situationen, die eigentlich nicht notwendig sind, minimieren. Wenn wir vom Strand kommen und die Füße abspülen oder den Wauz abduschen, dann mag ich nicht unsere Freistehtzeit durch Wasserverbrauch aus dem Frischwassertank reduzieren. Dafür scheint mir die Lösung derzeit oppertun. Es handelt sich ja auch nicht um eine Kubikmeterweise Wassergewinnung sondern einfach nur um den Ausgleich dessen, was wir sonst einfach verplempern. Unsere Einschränkung beim Freistehen ist eigentlich eher der Schwarzwassertank. Die Lösung mit dem "Auffangbehälter" ist eher der Situation geschuldet, dass wir oftmals im hohen Norden unterwegs sind, wo es dann doch hin- und wieder einen Regenguss gibt. Ich habe mehrfach darüber nachgesdacht, dass es schade ist, das Regenwasser einfach so abgleiten zu lassen statt es zu nutzen. Die dargestellte Lösung ist nur ein kleines Hilfsmittel um Wasser zu gewinnen, was wir sonst nicht hätten oder sonst nicht nutzen würden.

      Ich habe keine K-Batterie, die ich mit dem überlaufenden Wasser und einer Turbine laden könnte ... ;) Abgesehen davon steht unser Womo seit nunmehr 2 Wochen ungenutzt herum und die Gel-Batterien sind trotdem voll ... Kein Landstrom und der Kühlschrank läuft ja auf Gas. Wenn das Problem mit dem Wasser gelöst ist, dann mache ich mir Gedanken um die autarkte Gasgewinnung ... :rolleyes:

      vG
      Martin
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    • Drogenbaron wrote:

      Cruiser wrote:

      Das hat was, sollte Martin beim Jahrestreffen mal ausprobieren :D
      Das werden mit Sicherheit Fotos für die Ewigkeit Brisko im Pool hab ich ja schon
      Darum steht der Pool ja auf dem Dach ... sonst läge Brisco darin ;)
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    SuperSense Füllstandssensoren