Cruiser: Irlandreise, Impressionen 2019 - Das Original!

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    • Irland Reise Impressionen 2019

      So da sind wir wieder,
      was soll man sagen, wenn man eigentlich sprachlos ist. Ein ähnlichen Urlaub erlebten wir beim ersten Mal in Norwegen in den 80"ger Jahren oder in den USA wo wir zum ersten Mal 7 Tage New York angeschaut haben. Man ist sprachlos, der Mund ist aufgerissen und die Eindrücke der Insel sind. Natur, Wildnis, Freiheit so natürlich, ehrlich und so nah in Europa.
      Ist man da denk man ach, was ist Europa, Städtelärm, Hektik Rushhour höher, weiter, schneller. Ein Land was einen so schnell auf den Boden ihrer Natürlichkeit zurückholt kannten wir nur von Norwegen, Kanada oder Alaska.

      Das, was Irland gegenüber anderen Ländern so anders macht, ist das Ungerade, Schiefe, manchmal etwas Chaotische, gemischte. Restaurants, Cafés und Pubs sind Bunt bestückt. Altes wird mit Neuem zusammengewürfelt, Kitsch mit Klassischem und all das macht das Land unglaublich sympathisch.
      Alte einheimische Iren die das Gälisch noch perfekt sprechen erzählten uns in Irischer Gelassenheit warum die Häuser alle so Bund bemalt sind.
      Wenn die Besitzer nach langen Sitzungen aus ihren Pubs nach Hause gingen fanden sie ihre Häuser nicht mehr so malten wir sie bunt an.




      Wir konnten in keiner Stadt die üblichen Fassaden von Europa und Deutschland nirgens entdecken.
      Es gibt keine Outlets keine Markenshops und nirgends gleiche Fassaden oder Shops, so das Städtetipp niemals langweilig werden.





      Wir starteten mit der Fähre von der kleinen Halb Insel Angelsey in Wales . Die Fähre nach Dublin kostete 234 Euro auf Nachfrage würde ein Liner von 10m mit 2,5m Breite und einer Höhe von 4 m die 300 Euro aktuell in der Woche nicht überschreiten. An den Wocheneden sind schnell mal 38 Euro mehr zu zahlen.
    • Wir fuhren erstmal in den Südwesten, um mit dem kleinsten der drei Ringe zu starten. Ring of Beara. Sehr schmale Straßen die es neben den Hauptstraßen der gelben Routen nicht möglich macht mit Linern über 2,38m Breite und 10m zu fahren. Das Wetter ließ es sich nicht nehmen, einem optische Streiche zu spielen: Bei Sonne leuchtete das Meer türkisblau, bei Regen glich es einem schweren, grau-schwarzen Teppich und bei Wind brachen sich die Wellen mächtig und bedrohlich an den hohen Felsenklippen. Aber die Sonne hatte es wie bereits in England auch hier gut mit uns gemeint, zumindest größtenteils, und trotzdem waren die vielen Strände mit ihren zum Teil nur kleinen Buchten wenig besucht, was vielleicht auf den recht frühen Termin zurückzuführen war.




      In der Runde stellte man schnell fest das die Menschen sehr nah an alten Traditionen festhalten, ihre Folklore und den Stiel leben der eigentlich recht wenig mit dem in Europa und unserem Leben Stiel zu tun hat.
    • Nachdem das Wetter umgeschlagen war fuhren wir in den oberen westlichen Teil und ließen uns die Ringe Dingel und Kerry für die nächsten Wochen. Das Land rund um Galway zog uns nun in den Bann. Uns zog es in die Mondlandschaft von The Burren bei Ballyvaughan .
      Die Landschaft ist selbst für Irland einmalig. Auf den ersten Blick wähnt man sich allerdings auf dem Mond: graue Steinhügel und helle
      Kalksteinplatten, so weit das Auge reicht. Der Name dieser Gegend im Westen Irlands scheint es treffend auszudrücken: Burren - vom irischen Wort boireann, was "felsiger Ort". Zu wenig Wasser, um einen zu ersäufen, zu wenig Bäume, um einen aufzuhängen, zu wenig Erde, um einen zu verscharren." ,aber gerade nach dieser Erfahrung musste wir dieser Insel bescheinigen, dass es wahrscheinlich kein Land auf der Welt gibt, das im Regen immer noch so wahnsinnig schön ist wie Irland! Kleine, schmale Straßen führten an dunklen Seen entlang und in einladenden Cafés auf dem Weg konnte wir uns mit heißer Schokolade und leckeren Kuchen-Kreationen wie Chocolate-Cinnamon Cakes aufwärmen. Danach besuchten wir the Cliffs oh Moher eine Touristenhochburg aber für uns frei gemacht denn die Touris kommen erst im Jun :D








      Nach ausgeprägten Wandertouren ging es dann die Westküste runter zur Halbinsel dem Ring of Dingle.
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    • Bevor wir uns auf den Ring von Dingle machten haben wir noch ein tolles Erlebnis was natürlich mit einem Liner nicht gemacht werden kann.
      Der Ring of Dingle kann mit dem Liner nur auf der Route N86 gefahren werden da alle anderen Straßen die 2,5m eher nicht zulassen.Wir haben aber aus dem Hin und Rückweg eine Runde über den Connor Pass gemacht. Wege die nur 1,8m Breite zulassen ich würde mit einem Concorde und 2,38m Breite auch da her fahren. Es ist nicht das Gewicht, was dort verboten ist, sondern die Höhe und Breite da die Felsen tief in die Wege rein ragen. Wer die Troll Stiege gefahren ist hat dort erfahren, dass die Norweger Trolls Platz haben wie am Autobahnkreuz Stuttgart so eng ist der Concor Pass.
      Da runter nach Dingle und von dort an die südlichste Stelle Europas wo ein hundert Jahre altes Steinhaus zum guten Essen einlud
      The Round of Dingle sollte mit dem Blick in die Whiskybrennerei enden die ist Klasse. Ich war betrunken nur bei der Besichtigung von schnuppern.







      Wer Star Wars kennt wird schnell sehen, dass die beiden letzten Bilder die Drehorte der Staffel 8 Zeigen ein toller Ort ganz für uns allein, auch da haben wir wie oft frei gestanden.

      Dann ging es ab auf den weltberühmten Weg rund um Kerry. Übrigens ausgehängte Flaggen in rot weiß oder grün weiß sagen die harte Grenze der Gemeinden Kerry und Cork im Fussball :D
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    • Der Südwesten hat natürlich auch den Ring of Kerry man denkt an manchen ecken auch an die Riviera oder manchmal auch an die
      Code Azur. Aber ich fange mal mit einem Beispiel der Städte an von Cork und Killerney .
      Die zweitgrößte Stadt Cork ist für uns die schönst die wir in Irland gefunden haben. Die Leute haben die Ruhe und die Freundlichkeit gepachtet . Sie sind höflich haben die innere Ruhe, sind immer nett und habe alle Zeit der Welt. In Cork und Killerney merkt man das auch Irland nach vorne will. Es wird investiert aber man ändert den Charme nicht und lässt es wie das Irland ist, bunt easy leicht und bekömmlich, mit der Brise von komm bald wieder, aber wir sind immer hier. Es kommt keine Aroganz auf, obwohl die Iren so leben wie sie sind, sie haben für den Touristen alles über was sie geben können, ihren Charme. Wir hatten keine Vorstellung von Essen und Preisen, es ist ein wenig verschieden. Wein,Whisky, Bier, Fleisch und Pizza sind bis zu 30 % teurer als bei uns. Dagegen sind Wasser, Brot und Eier eher bis zu 10 % günstiger. Cork ist offen bunt und freundlich. Alles hat 7 Tage offen und Ladenöffnungszeiten sind ihnen nicht bekannt. Auch Bank Feiertage wie montags im Mai, Juni, Juli und September ist immer geöffnet.
      Der offene Markt ist genauso wichtig, wie ein Pub für Kommunikationen. Wenn wir mal eine Frage hatten, diese wird ein Irischer Mitbürger gerne mit Stadt, Land, Fluss und Familien Geschichten in eine Seelen ruhe rüber Bringen. Alle kommen auf einen zu helfen, wo immer sie es können. Wenn ein Laden was nicht hat erklärt jeder Ladenbesitzer dir in welcher Straße wer was führt. Ein Konkurrenzdenken gibt es schier gefühlt nicht.










      weg von Cork und Killarney ab über den Ring von Kerry durch ein sehr Atlantik geprägten Pfad durch Europa, geht es in der nächsten Runde.
    • Ring of Kerry

      Im Internet findet man Ideen, ob es nun besser ist mit oder gegen den Uhrzeigersinn the Ring of Kerry zu fahren. Da Reisebusse den Ring of Kerry nur entgegen dem Uhrzeigersinn fahren dürfen, haben wir uns entschieden mit dem Uhrzeigersinn zu fahren und haben kaum Reisebusse auf Parkplätzen angetroffen. Aber auch auf der Straße waren auch so gut wie keine Reisebusse unterwegs, da wird wohl viel Lärm um nichts gemacht.
      Kenmare Bay entlang in Richtung Westen. Den ersten größeren Stopp legten wir bei Daniel's Island ein. Etwas weiter im Westen genossen wir die vielen Aussichten in der Umgebung the Derrynane Historic Parks. Anschließen sind wir den Skellig Ring gefahren und schauten uns die Kerry Cliffs an. Eines unseres Roadtripscampings machten wir beim Camping Manix Point und machten Valentia Iland unsicher.
      Gleich neben den Cliffs ist die Insel mit dem Hill Bray Head, den haben wir umwandert. Mit der Valentia Island Car Ferry kommt man zurück aufs Festland. In Cahersiveen besuchten wir das verwunschene Ballycarbery Castle. Im Norden der Iveragh Halbinsel fuhren wir weiter am Atlantik entlang ins Landesinnere. Dort sind wir durch den Killarney Nationalpark zurück nach Kenmare gefahren. Routripp next war der Strand Derrynane Beach, ein von Felsen durchzogener Sandstrand, der durch seine Form wirklich besonders erscheint. Wir haben sogar Seehunde gesehen. An der malerischen Ballingskelligs Bay entlang ging es zum McCarthy Mór Tower, einem am Strand gelegenen Turmhaus aus dem 16. Jahrhundert.Während unser Umrundung des Ring of Kerrys haben wir immer wieder die Aussicht auf die Skellig Islands genossen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mit einem Boot zu der größeren der beiden Inseln mit dem Namen Skellig Michael übersetzen. Die Insel hat eine mittelalterliche Mönchssiedlung, die seit 1996 auf der Liste des Weltkulturerbes steht. Da die Anzahl der Menschen, die gleichzeitig auf die Insel dürfen begrenzt ist, sind Touren oft ausgebucht. Ein paar Kilometer hinter dem Kerry Cliff fahrt ihr über die Valentia Bridge auf die Insel Valentia Island zurück zum Berg Bray Head. Am Fuße des Berges befindet sich ein Parkplatz. Der Wanderpfad „Bray Head Loop“ ist in 20 Minuten zurückgelegt. Die Wanderung hat sich wirklich gelohnt die Aussicht auf Valentia Island und die Kerry Cliffs war einfach phänomenal.
      Auf Bray Head sind überreste des Beobachtungsturms. Wenn ihr von da oben die Klippen abgeht bis zur äußersten Spitze, habt ihr die Aussicht auf die Skellig Islands. Über den Pfad zurück habt ihr einen Panoramablick auf die Dingle Bay, Valentia Iland und den Portmagee Channel . Diesen kleinen weg solltet ihr auf jeden Fall laufen, statt den gleichen Weg zurückzulaufen, es wird euch mit einem Fernblick entlohnen!
      Im nördlichen Teil The Ring of Kerry läuft der Wild Atlantic Way direkt am Ufer der Dingle Bay entlang und gibt sehenswerte Panoramas auf die Bucht. Anschließend verließen wir die Küste ins Landesinnere.
      Wir fuhren durch den Killarney Nationalpark, über sehr enge Straßen durch Wälder an den Muckross Lake . Ein sehr schöner Punkt ist Ladies View. Der Name „Lady-in-waiting“ von Queen Victoria, aus dem Jahre 1861 ist sehr beeindruckend. Und damit ist sie sicherlich nicht alleine, denn das Panorama über die Seen von Killarney ist wirklich wunderschön! Nach Ladies View kamen wir nach Bergsees Looscaunagh Laugh. Dann verließen den Nationalpark Kenmare.
      Wir hatten ein wenig Glück, das zu diesem Zeitpunkt ein Lauf zur Irischen Rally Meisterschaft stattfand und wir in Killerney nicht nur Michael Fassbender live erlebten, sondern auch viel Irische Volk Lore miterleben durften. Es waren drei Tage wo das Irische Volk das macht, was wir gerne machen würden. Alle gemeinsam Feiern ohne Sorgen.

      Wenn ich einen Cover Titel für einen Film über Irland schreiben sollte würde er
      " no time to apologize" heißen


    • Auf Anraten eines kennengelernten Motor Museumsbesitzer in Killgarvan hatte er was von purer Wildnis erzählt.
      Nach dem privaten Museumsbesuch sind wir in die pure Wildnis eingetaucht. Hase hatte am Ende eines Weges von ca 11km die Hosen mächtig voll, wo auf einmal komische Leute auftauchen. Aber es war Klasse mal ganz Autark zu sein, wir haben eine Familie entdeckt die 45 Jahre in den Highlands leben.
      Ohne Strom, Heizung und raus aus der Zivilisation erzählte uns der Mann auf dem Bild von seinen 45 Jahren in den Bergen, seiner Familie und seiner verstorbenen Frau. Wir lernten die erwachsenen Kinder kennen und erfuhren das Sie für die nationale Waldbehörden arbeiten und die Wildnis von 20 q/km schützen.
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    • Für Ausflugsliebhaber sind noch folgende Highlights. Dingle Whiskey Destillerie, Cork Busrundreise, Killerney Pferdekutsche zum Muckross House und den Torc Wasserfällen. Galway in die ältesten Kirche der Welt wo Columbus startete, den ältesten Pub in einem 800 Jahre altem Haus. Auch in Killerney die Abbey und den Park. Folklore Veranstaltungen wären auch nicht schlecht.




      Danke an die Leser des Irland Blogs im besten Linertreff der Welt, denn nur so macht es auch Spaß einen Reiseblog zu verfassen.

      Abschließend könnte ich noch eine Woche schreiben und Bilder einstellen, es war rundum gelungen und zum Ende zu bleibt nur noch zu sagen wir Planen einen weitere Irland-Runde, wann ist nicht fest aber das Land hat uns nicht zum Letzte mal gesehen.

      Das ein oder andere Highlight kommt mal wenn sich alle Eindrücke gesetzt haben.

      liebe grüsse Hase Und Ulli
    • Cruiser: Irlandreise, Impressionen 2019 - Das Original!

      Hier habe ich die Einträge aus dem Reisebericht von Ulli (Cruiser) zusammengefasst. Der Reisebericht ist zu schade um ihn in einem mit Nebensächlichen Kommentaren verwässerten Thread stehen zu lassen.

      Deswegen hier der eigentliche Reisebericht als Konzentrat.

      vG
      Martin
      Die drei größten Krisen im Leben eines Mannes: Frau weg, keinen oder zu viel Job , Macke im Wohnmobil!
    • Danke Martin, für alle die noch Einzelheiten zu ihren zukünftigen Irland Aktivitäten als Infos brauchen schreibt mir oder Hermann (Ambra) eine e Mail da bekommt ihr geholfen. In der Datenbank bekommt ihr in den kommenden Tagen noch Information auf Freistehen und Campingplätze mit Bildern. Auch Information für Dauercamping deren Preise und Reisedauer und auch für retired person in Wohnmobilen habe ich gesammelt.
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