Aua Weia ... Crashtest mit Wohnmobil(en)

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    • Schlußendlich sollen diese Bilder einfach nur sensibilieren um alles dran zu setzen derlei Unfälle bereits im Vorfeld zu vermeiden. Die Analyse der Unfallhergänge bewirkt ja ggf, dass man sich aus riskanten Situationen einfach "raushält" also versucht solchen Situationen aus dem Weg zu gehen.

      Das Unfallbild mit dem Concorde C3 zeigt einen typischen "Sekundenschlaf-Unfall". Eingenickt und von der Straße abgekommen um dann am Baum "hängen zu bleiben". Ich weiß nicht, ob das in diesem Fall zutreffend ist, aber das wäre eine typische Situation in der man sich das Unfallbild vor Augen führt und dann vielleicht doch den nächsten Parkplatz ansteuert statt noch zu versuchen im Kampfe mit der Müdigkeit ein paar Kilometer weiter zu gelangen.

      Andere Unfallbilder zeigen das Risiko, wenn man auf der rechten Spur zwischen LKW´s im Stau steht. Dann vielleicht doch lieber in vergleichbaren Situationen einen Meter mehr Abstand nach vorne lassen, so dass wenn ein LKW hinten auffährt man nicht mit der sensibelsten Stelle des Wohnmobils auf den Vorderman aufgeschoben wird. Immer einen Blick in den Rückspiegel und im Zweifelsfall ab auf die Standspur ...

      So in Etwa würde ich mir wünschen dass die Bilder interpretiert werden. Es geht nicht um Sensationslust, sondern darum aus Erfahrung anderer für sich selber zu profitieren und die Synapsen entsprechend zu präparieren. Häufig kann man einen Unfall bereits "lange" vorhersehen und sich anhand von Indizien ausmalen was passiert. Wenn das Wohnmobil vor mir anfängt zu eiern und nicht mehr konzentriert die Spur hält, dann ist der Fahrer am telefonieren, am programmieren des Routingsystems, zankt sich mit seiner Beifahrerin oder ist völlig übermüdet. Das ist nicht immer so aber das Ergebnis ist oftmals das gleiche ...

      Wenn ich mit 100 km/h fahre und mich überholt ein 7,49t-Wohnmobile mit Trailer und Auto hintendrauf um beim Einscheeren dann in den Spurrinnen zu pendeln, dann weiß ich ebenfalls dass ein gesunder Abstand angemessen ist bevor vor mir das Gespann seitlich über die Bahn rutscht.

      Ebenso merke ich, wenn ein LKW Fahrer bereits mit beiden Füßen auf dem Gaspedal steht und das Messer zwischen den Zähnen glänzt während er mit 0,5km/h Überschuss versucht an mir vorbei zu ziehen. Entweder ich gebe Gas und hänge ihn ab oder ich verzögere, damit er von Dannen ziehtl Manche Fahrer sind derart genervt, dass sie dann auf dem letzten Meter einfach rechts rüber ziehen und mir in Karre fahren oder ich eine Vollbremsung hinlegen muss. Das ist mir das Risiko dann nicht wert und die Wut im Bauch lebe ich dann tunlichst nicht aus indem ich ihn links "verhungern" lasse. Manche Fahrer sind derart an der Belastungsgrenze, dass sie in ihrer Verbissenheit die wildesten Sachen anstellen. (Da könnte ich lange drüber erzählen)

      Der Beste Schutz bei einem Unfall ist zu guter Letzt einfach den Unfall zu vermeiden. Erst bei einem Unfall greifen Sicherheitsmechanismen, Knautschzonen, Impulswirkungen etc. Also ist die Beste Variante von vorneherein Unfälle zu vermeiden und anderen Unfallverursachern so gut wie möglich aus dem Wege zu gehen ...

      Allzeit gute Fahrt!
      Martin
      A men´s work is never done ...
    • Julian49 wrote:

      Der Crashtest des Flair würde mit einer Geschwindigkeit von 32 km/h durchgeführt.
      Das ist richtig aber in Kombination mit einer harten Aufprallwand, die sich anders als ein entgegenkommender Pkw nicht verformt und somit einen Teil der Energie absorbiert, werden entsprechende Simulationen erzeugt. Daher kommt dann die berechnete Aufprallgeschwindigkeit.

      Gruß, Thomas
    • Servus Ulli,

      wenn ich mir die Unfallbilder von Martin anschaue, dann ist die Wirklichkeit oftmals viel schlimmer! Ich habe in meiner zeit als Sani ein paar üble Sachen gesehen und was ich heutzutage öfters auf der Autobahn sehe ist auch nicht viel besser.

      Grüße Hartmut
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • Cruiser wrote:

      Aber wenn jeder ehrlich solche Aufnahmen betrachten würde, so würde jeder von anderen Sachen eher im Wohnmobil erschlagen werden, als an Beinen oder Kopf verletzt zu werden.
      Da wir ja eine Frontalaufprall mit dem Womo hinter und haben kann ich diesen Satz nur unterstreichen. Ihr glaubt garnicht was da so von hinten geflogen kommt. Bei uns war es Herdabdeckung, Kühlschranktür und die Tischplatte. Getroffen hat mich ein Joghurtbecher aus dem Kühlschrank. Der Becher hatte eine Wirkung wie ein Waffeleisen...

      Im Fahrerbereich wurde es nicht kritisch ausser das die Windschutzscheibe rausflog...
      Der größte Schritt in einer neuen Beziehung ist nicht der erste Kuss, sondern der erste Pups.
    • Wir wurde mit ca. 80 Kmh vorn links von einem Golf 3 ungebremst getroffen. Wir waren mit dem VW LT ca. noch 30 - 50 Kmh schnell,nach Vollbremsung . Der Fussraum am Fahrersitz war nach dem Aufptall nicht mehr vorhanden.Keine Ahnung,wie wir da fast unverletzt raus kamen ?

      Der Wohnkoffer aus Alu war dann verzogen,aber nicht völlig zerbrochen,obwohl wir auf der Seite lagen .


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      Leben,und leben lassen !

      The post was edited 1 time, last by derumdenbustanzt ().

    • Julian49 wrote:

      Fantom wrote:

      Dass auch für ein Reisemobil etwas verbessert werden kann, zeigen dann ja doch auch die Anstrengungen von N&B. Mit dem für die aktuelle Fahrzeuggeneration entwickelten Sicherheitskonzept geht das in die richtige Richtung. Die Diskussion zu den Nachteilen (z.B. Verwendung Original-Cockpit) hatten wir ja schon aber die Optimierung der Sicherheit für die Fahrzeuginsassen ist schon ein wichtiges Thema, dass wohl den einen oder anderen Kompromiss erlauben darf.

      Lt. Promobil-Bericht entsprach der Crash-Test beim Flair einem Aufprall auf einen Pkw mit immerhin etwa 130 km/h. Dafür finde ich das Ergebnis im Vergleich zu dem Video aus Schweden positiv beeindruckend.
      promobil.de/crashtest-luxuslin…air-liner-airbag-neuheit/

      Gruß, Thomas
      Der Crashtest des Flair würde mit einer Geschwindigkeit von 32 km/h durchgeführt.

      Gruß HaJo
      Die 32 km/h gegen eine 120-t- Betonwand sollen einem Zusammenstoss mit einem PKW mit 130 km/h entsprechen.

      Ob es stimmt, kann ich nicht beurteilen.
      Also versuche ich immer schön vorsichtig zu fahren.

      Gruss
      Niko
      Gruss Niko
    • Wenn wir mal eigene Fahrfehler oder Defekte ausschließen, stellt sich als das größte Gefahrenmoment das eigene Auflaufen auf das Autobahn-Stauende dar bei fließendem LKW-Verkehr mit inzwischen ca. 90 km/h .

      Da gilt bei mir immer schon die warnblinkerbefeuerte Flucht auf die Überholspur mit Mindestabstand von 50 m auf das Stauende der PKW, um das Schlimmste, nämlich den Auffahrcrash eines 40-Tonners auf mein stehendes Mobil zu verhindern.

      Da bleibt nix übrig, sowohl von Mensch als auch Maschine.
      Diese niedlichen Crashtests bei 32 km/h unter Laborbedingungen sind von der Realität genausoweit entfernt wie die Abgasdaten aus den Laboren der Autohersteller.

      Das ist das enorme Risiko, welches unser Hobby belastet.
      Insgesamt sitzt man viel zu selten am Meer
    • Was mich ebenfalls häufig irritiert ist die Aggressivität mit welcher manch LKW Fahrer oder PKW Fahrer und besonders die berüchtigten Parcel-Service-Sprinter unterwegs ist. Mit dem Dickschiff ist man ja deutlich flinker als die meisten LKW´s aber auch deutlich träger als ein PKW.

      Wer kennt nicht die wie wild lichthupenden und rechtsüberholversuchenden PKW´s, wenn man vorausschauend auf die linke Spur wechselt um einen LKW zu überholen. Teilweise hat man das Gefühl oder auch die Erkenntnis, dass weit zurückliegende PKW noch beschleunigen um aggressiv bis auf den letzten Meter heranzuheizen um dem Mobilisten zu zeigen wie sehr sie sich ärgern, dass man den Überholvorgang vornimmt. Wechselt man dann nach dem Überholvorgang mit gebührendem Abstand wieder auf die rechte Spur (Ihr erinnert euch an das Abstandsradar der LKWs?) so treten die PKW Fahrer teilweise mit Wut auf´s Gaspedal, fahren einem direkt vor die Nase oder hupen wie Geisteskrank und zeigen einem mit dem Mittelfinger das letzte Stückchen blauen Himmel.

      Fährt man mit Tempomat und ist ein wenig schneller als der zu überholende LKW um dann festzustellen, dass es sich um einen altersschwachen Auflieger mit neuerer Zugmaschine und einem noch jung anmutenden Fahrer handelt, dann kann man fast davon ausgehen, dass der mit allen Reserven, die er hat, auf sein Gaspedal steigt um ein sogenanntes Elefantenrennen zu beginnen. Andersherum sollte man meinen, dass mit einer Geschwindigkeit von 93km/h unter Tempomat kaum ein LKW Fahrer noch motiviert ist das Mobil zu überholen ... Denkste, weit gefehlt! Handelt es sich um einen UPS, DHL, etc LKW so wird auch hier versucht auf der letzten Rille noch am Wohnmobil vorbei zu kommen. Werkelt unter den Brückenkontainern ein LKW mit Osteuropäischem Kennzeichen und einem Fahrer, der vermutlich die ersten Wochen hinter dem Lenkrad verbringt, so wird auch hier gefighted bis auf´s Blut und wenn man ihn nicht vorbeilässt, dann entstehen wundervolle Situationen für negatives Verhalten im Straßenverkehr.

      Wer kennt nicht die Situation bei Durchfahrt einer Baustelle, Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW auf 60km/h und im Rückspiegel ein dröhnender LKW, formatausfüllender als das Antlitz der Beifahrerin. In der einen Hand eine Kaffeetasse und in der anderen Hand ein Handy, wild fuchtelnd weil man es wagt die 90 km/h zu unterschreiten während auf der linken Spur der Sprinterfahrer trotz Beschränkung auf 2,10m Fahrzeugbreite versucht mit seinem rechten Spiegel eine Kriegsnarbe in unsere Seitenwand zu platzieren um dann über die durchgezogene Linie direkt vor unserem Lenkrad seinen Einkehrschwung zu üben.

      Ebenfalls besondere Kandidaten sind osteuropäische Reisebusse deren Fahrer ebenfalls noch "nie nich" mit dem Zollstock an ihrem Gefährt festgestellt haben, dass der Bus die 2,10m Breite deutlich überragt. Hinten drin leuchtet das Weiße aus den Augen der Fahrgäste während der Busfahrer wild gestikulierend das Rennen gegen den Mobilisten aufnimmt um in seiner gesetzlichen Fahrzeit noch den letzten Meter rauszuholen.

      Da lobe ich mir doch die polnischen Stückguttransporter in der mittlerweilen allseits bekannten Bauform. Hütte mit Schlafgelegenheit auf dem Dach und hinten der überdimensionierte Planenaufbau. Vorne in der Fahrerkabine mindestens 3 Navis und 2 Handy´s an der Windschutzscheibe, 3 Kaffeebecher "to Go" um sich verteilt und aufgrund der Spritsparanweisung des Fuhrunternehmers stoisch mit 90km/h vor sich hinrollend. Meist haben diese Fahzeuge kalkulierbare Fahrweisen und öddeln entspannt vor sich hin, während der Fahrer mit einem Kaffeekonzentrat von 75% in der Blutbahn versucht die 28h Dauerfahrtzeit durchzustehen. Ein Blick in die Fahrerkabine zeigt dann deutlich "der wohnt da" während der Fahrer ausgelaugt auf dem Lenkrad vor sich hinbaumelt.

      Der 7.Sinn wird ja leider nicht mehr ausgestrahlt aber diejehnigen PKW Fahrer, die mit dem 7.Sinn im Fernseher aufgewachsen sind, scheinen sich zunehmend auf der rechten Spur mit 75km/h wohlzufühlen. So manches Bremsmanöver oder kritischer LKW Überholversuch zeigt dann mit einmal einen PKW auf der rechten Spur, dessen Fahrer den Schlaf der Gerechten in sich trägt. Beim Auffahren auf die Autobahn wird dann schleichend auf die 75 km/h beschleunigt und eiskalt die letzten Lebenstage verschlummernd auf die Autobahn aufgefahren ohne sich um den mit 100km/h heranbrausenden Mobilisten zu kümmern. Geht man freundlich und friedenslebend vom Gas so stellt man über die nächsten Kilometer dann fest, dass dieser PKW keineswegs das Bestreben hat eine Reisegeschwindigkeit aufzunehmen sondern jedes ander Fahrzeug, welches ihn überholt, mit einem starren Geradeausblick zu honoriert. Kommt dann dummerweise noch eine Baustelle, so wird bereits frühzeitig die Geschwindigkeit auf 50km/h reduziert weil im 7.Sinn mal ein Beitrag zum Risiko in Baustellen gezeigt wurde ...

      Habe ich noch eine Spezies übersehen?

      vG
      Martin
      A men´s work is never done ...
    • Zausels_Kerl wrote:

      Habe ich noch eine Spezies übersehen?
      Ja, das reingrätschen von überholenden PKW's vor einer Ausfahrt. Das ist schon eine häufige Unart geworden. Noch schnell den scheinbar langsamen Liner überholen zu müssen um dann seine Ausfahrtspur derart zu verkürzen dass nicht selten ein Bremsmanöver der Überholten von Nöten ist. X(
      Letzens sogar auf einer 3-spuren Strecke in Richtung Stuttgart auf der A81 passiert. Ein MB W211 überholt mich auf der linken Spur, während ich selbst auf der Mittelspur einen 40Ter überhole. Bremst mich dann kurz vor der Ausfahrt aus und übersieht beim weiteren Spurwechsel, dass der LKW mit Tempomat und ungedrosseltem Tempo von hinten ihn fast aufgesammelt hätte. Obendrein noch schimpfend und gestigulierend mit Vollbremsung auf die für ihn viel zu kurz gewordene Ausfahrt gedonnert. Nicht einsehend, dass er eigentlich den Fehler gemacht hatte durch seine Fehleinschätzung und fast eine Kettenreaktion ausgelöst hätte.
      Bye....Tom

      Ich bin leider nicht reich genug um mir was Billiges leisten zu können ^^
    • Das mit dem Abflug in die Ausfahrt hab ich auch schon ein paar mal miterlebt. Aber wenn der LKW den PKW erwischt, dann zucke ich halt mit der Schulter und sage, armens Schwein von LKW Fahrer, der jetzt den Ärger an den Hacken hat.
      Am besten macht der Spezi einen Abflug ins Grün und niemand berührt den Deppen. Dann lernt der vielleicht was.
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • Zausels_Kerl wrote:



      Habe ich noch eine Spezies übersehen?

      vG
      Martin
      Moin,

      Ja, die Fahrer, die sich verkehrsgerecht auf den Bundesautobahnen bewegen. Beim Lesen deines Ergusses könnte man den Eindruck bekommen, als führen nur Geisteskranke durch die Gegend. Das widerspricht meiner Erfahrung. Natürlich gibt es die von dir trefflich beschriebenen Kandidaten aber nach meiner Erfahrung handelt es sich dabei um Ausnahmen. Wir sind letzten Freitag von der italienischen Riviera bis nach Lugano und am folgenden Tag von Lugano bis nach Dormagen gefahren und haben sehr sehr wenige Fahrer deiner Beschreibung auf der Strasse vorgefunden.

      Gruß
      Ralf
      Glaube nicht alles, was du hörst
      Sage nicht alles, was du willst und
      Tue nicht alles, was du magst
      (M.Luther)

      Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz (M.Luther)

      Better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt
      (A. Lincoln)
    • Hartmut_S wrote:

      Das mit dem Abflug in die Ausfahrt hab ich auch schon ein paar mal miterlebt. Aber wenn der LKW den PKW erwischt, dann zucke ich halt mit der Schulter und sage, armens Schwein von LKW Fahrer, der jetzt den Ärger an den Hacken hat.
      Am besten macht der Spezi einen Abflug ins Grün und niemand berührt den Deppen. Dann lernt der vielleicht was.
      Ja, stimmt. Diese Spezies ist leider auch immer wieder vorzufinden. Da hilft dann regelmäßig das Brüllhorn um den Kollegen mal ordentlich durchzuschütteln. Manch einer wird dabei so hektisch, dass er an der Ausfahrt vorbeidonnert :saint: Meist erkennt man die Absicht dieser Kamikazefahrer ja schon frühzeitig um den entsprechenden Schalldruck dann punktgenau aufzubauen ...

      vG
      Martin
      A men´s work is never done ...
    • Texan wrote:

      Moin,
      Ja, die Fahrer, die sich verkehrsgerecht auf den Bundesautobahnen bewegen. Beim Lesen deines Ergusses könnte man den Eindruck bekommen, als führen nur Geisteskranke durch die Gegend. Das widerspricht meiner Erfahrung. Natürlich gibt es die von dir trefflich beschriebenen Kandidaten aber nach meiner Erfahrung handelt es sich dabei um Ausnahmen. Wir sind letzten Freitag von der italienischen Riviera bis nach Lugano und am folgenden Tag von Lugano bis nach Dormagen gefahren und haben sehr sehr wenige Fahrer deiner Beschreibung auf der Strasse vorgefunden.

      Gruß
      Ralf
      In der Tat gibt es davon auch jede Menge. Aber die gehören ja auch nicht zu der Gruppe der "Aggressiven" auf welche ich mich bezogen habe. Ich fahre ja schon seit vielen Jahren viele Kilometer, früher bis zu 120tkm/Anno mit dem PKW und seit 2010 ca. 70-80tkm/Anno mit dem Wohnmobil quer durch die Republik. Bestimmte Verhaltensmuster haben sich kaum verändert aber viele Probleme nehmen in den letzten Jahren drastisch zu. In Etwa die Unart mit Überbreite in der Baustelle die linke Spur zu benutzen, wurde früher deutlich mehr geahndet als das heute der Fall ist. Vielleicht hängt es auch mit der erhöhten Anzahl der Baustellen zusammen, dass sich viele Fahrer weniger "beengt" fühlen auf der schmaleren linken Spur. Heute wird da fröhlich draufgehalten wo früher respektvoll ein Überholversuch nicht ausgeführt wurde. Das scheint ein Effekt der vielen Baustellen und dem einhergehenden "Training" der Autofahrer zu sein. Allerdings verspüren auch viel zu viele Fahrer das Bestreben mit einer Überbreite ihres Fahrzeuges (Sprinter, SUV´s etc) sich auf der linken Spur in der Baustelle vorbeizuquengeln. Vor eine paar Wochen habe ich erstmals die Rennleitung beobachtet, wie sie auf der A45 bei Hagen von einer Brücke aus diese Fahrzeuge fotografierten und bei extremer Überschreitung am Baustellenende aus dem Verkehr geholt haben. Da stand eine nicht unerhebliche Zahl an Sprintern und Handwerkerfahrzeugen in der Schlange auf dem Seitenstreifen ... Die Präsenz der Autobahnpolizei scheint im Allgemeinen deutlich abgenommen zu haben. Ich habe es auch vor Kurzem erlebt, wie eine Autobahnpolizeistreife hinter einem Sprinter mit rotem Buchbinder-Aufkleber, der sich gefährlich "eierig" an den LKW vorbeigeschoben hat, hinterherfuhr und unverrichteter Dinge die Rennleitung dann von der Autobahn abfuhr und den Sprinterfahrer weiter seiner Wege hat ziehen lassen.

      Ich gebe zu, dass natürlich die Extremfahrer mehr im Gedächtnis bleiben als diejehnigen, die sich an die Verkehrsordnung halten. Aber es ist schon auffällig, daß man heutzutage kaum 10km Autobahn fährt ohne einen aus der entsprechenden Gruppierung zu finden. Fährt man zwischen 18-19 Uhr auf der A1 vom Westhofener Kreuz gen Osnabrück, so kann man in den Baustellen zwischen Schwerte und Unna als auch entlang der gesamten Bereiche des Schwerlastüberholverbotes bis 19:00 Uhr ein Abenteuer nach dem anderen erleben. Ich vermeide inzwischen die Fahrten zu diesen Zeiten entlang der A1 genauso wie abendliche Fahrten im Zeitraum 20:00-23:00 Uhr auf der A45 wo die Kontainerbrücken-LKW´s aus dem Verteilerzentrum in Hagen ihre Rennen gen Frankfurt aufnehmen.

      vG
      Martin
      A men´s work is never done ...
    • Hallo,

      vor ca 5 Jahren stand beim Hymer Center in Stuttgart ein NiBi der hinten beschädigt war. Sah aus wie ein Auffahrunfall. Der Besitzer war zufällig auch da. Er sagte zu mir, dass das ein Totalschaden ist, weil sich der komplette Aufbau vom Rahmen gelöst hat und somit auch komplett verzogen war. Angeblich war das Fahrzeug erst 3 Jahre alt.

      Grüsse, Wolfgang
    • Die Griesis wrote:

      Hallo,

      vor ca 5 Jahren stand beim Hymer Center in Stuttgart ein NiBi der hinten beschädigt war. Sah aus wie ein Auffahrunfall. Der Besitzer war zufällig auch da. Er sagte zu mir, dass das ein Totalschaden ist, weil sich der komplette Aufbau vom Rahmen gelöst hat und somit auch komplett verzogen war. Angeblich war das Fahrzeug erst 3 Jahre alt.

      Grüsse, Wolfgang
      Da gehört nicht viel dazu wenn ich mein Auto sehe und das Gutachten dazu.
    • Als Motorradfahrer fahre ich seid Jahrzehnten nach dem Grundsatz nur ich kann für mich sorgen, der Rest der Verkehrsteilnehmer sind alles unfähige, rücksichtslose, hirnlose Fahrzeuglenker (Die Ausnahmen erfreuen mich immer wieder ;) ). Das habe ich auch meinen Kindern gelernt als sie bei mir Motorrad fahren lernten. Ich machte ihnen klar das dies die einzige, winzige Chance ist heil aus dem Wahnsinn Motorrad zu fahren heraus zu kommen. Bis jetzt hat es funktioniert und ich habe mit viel Glück ohne Unfall Jahrzehnte und sehr viele Kilometer überstanden.
      Diese Haltung wende ich auch im Wohnmobil etc. an, sprich ich fahre defensiv, beharre nicht auf mein Recht sondern schaue das ich heil durch den Verkehr komme. Ich behaupte diese erhöht meine Chancen zu überleben ungemein. Gerade wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind gehen wir nach der Devise "wir sind nicht auf der Flucht, haben alle Zeit der Welt und gehen es auch so an. Erstaunlicherweise macht das auf sehr lange Strecken sehr wenig Zeit aus gegenüber einem Bekannten der immer im Stress ist und mit dem wir öfter schon mal gleiche Strecken zur gleichen Zeit gefahren sind. Wieso auch immer hat er schon 3 Motorradunfälle hinter sich und zwei Wohnmobile geschrotet.
      Also Jungs und Mädels .. denk daran ihr seid eurer bester Airbag oder was auch immer und auch wenn der andere juristisch Schuld ist .. wer weiss bei ein wenig defensiver Fahrweise könnte vielleicht der eine oder andere Crash verhindert werden.
      Mein Wort in meines und euer aller Schicksals Ohr.

      P.S ich bin der Meinung so schreckensbieder bringen gar nix, wie bei den Rauchern auf der Packung, auch diese rauchen weiter ;) jeder weiss ja was passieren kann der am Verkehr teilnimmt.
      Wohl dem, der eine Macke hat!
      Ob ADHS, Asperger oder Legasthenie, Beeinträchtigungen sind längst nicht nur immer ein Nachteil - sondern Quell für Kreativität und ungewöhnliche Leistungen. Etliche erfolgreiche Künstler, Erfinder oder Unternehmer sind leuchtende Beispiele dafür.
      Wer sich also nur auf meine Rechtschreibe- und Orthografiefehler beschränkt verpasst vielleicht etwas ^^
    • @Jubel
      Das hätten inhaltlich meine Worte sein können.

      Auch ich traue anderen Verkehrsteilnehmern nicht viel Gutes zu, rechne immer mit ihren
      Fehlern und habe dadurch bereits viele Unfälle vermeiden können. Stehe bei 1 in 44 Fahrpraxis
      mit sehr vielen gefahrenen Kilometern.
      Die 1 war ein hinterlistiger Angriff des Anderen aus dem Hinterhalt aus einer untergeordneten Straße
      heraus in meine hintere Seite - ich hatte keine Chance.

      Mit dem Womo fahre ich wie Du defensiv und gelassen - in dem Bewusstsein, dass die passive Sicherheit eines Womos eher mangelhaft ist!
      VG
      Peter

      … läuft bei mir, zwar rückwärts und bergab, aber läuft!!!
    SuperSense Füllstandssensoren