Aua Weia ... Crashtest mit Wohnmobil(en)

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    • Joo, au Weia kann man da nur zu sagen.

      Wenn man die Bilder sieht, dann wird einem immer wieder ganz anders. Gut, das wir alle defensiv fahren und unsere Fahrzeuge hoffentlich ein wenig stabiler sind, als die 3,5 Tonnen Büchsen.

      Trotz allem kann ich gerne auf jegliche Art von Unfall verzichten. Selbst die kleinen Schrammen bräuchten nicht sein...

      Grüße Hartmut
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • Eindrucksvoll,

      So ganz überrascht es mich nicht; mit Ausnahme des Chassis wird alles auf Leichtbau und Gewichtsersparnis getrimmt. Eine stabile Fahrgastzelle als Überlebensraum ist nicht vorgesehen. Also, immer schön vorsichtig und defensiv fahren, auch wenn der Motor und die Fanfaren suggerieren, man führe einen stabilen LKW.

      Ralf
      Glaube nicht alles, was du hörst
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      Tue nicht alles, was du magst
      (M.Luther)

      Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz (M.Luther)

      Better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt
      (A. Lincoln)
    • Moin,bei einem Integrierten Mobil,kann eigendlich nur der Rahmen und Achse die Aufprall Energie auf nehmen. Gut das man dann höher sitzt ,als im PKW . So fährt er etwas unter einem ein .
      Bei einem Blechfahrerhaus wird die Energie in die Verformung der Blechteile vom Fahrerhaus und dem Rahmen und Achse, auf genommen . Gefährlich sind dann bei unseren Mobilen, die Innenmöbel,die zerbrechen ,und mit dem Inhalt umher fliegen können.Hinten drin zu sitzen, ist dann eine Katastrope ,weil alles auf ca. 80 kmh beschleunigt ist .
      Echt der Hammer,wie sich hier beim Test der Aufbau vom Fahrgestell lösst :00000003:
      Leben,und leben lassen !
    • Ja, das ist echt heftig. Da bin ich sehr, sehr froh, nicht mehr so ein "Niederflur-Fahrzeug", wie den Ducato zu fahren. Die Blechbüchse knickt ja wirklich brutal ein.

      In unseren Linern sitzen wir ja ein ganzes Stück höher aber so ein Frontal-Crash dürfte auch beim Daily starke Verformungen erzeugen. Die Lkw-Fahrgestelle sind da bestimmt noch etwas stabiler.

      Da bin ich zwar froh über meine Airbags und anderen Sicherheitssysteme aber so ein Video macht einem immer wieder klar, wie real die Gefahren sind, wenn der Extremfall kommt. Also Danke an Martin, das ist mal wieder eine Motivation defensiv zu fahren.

      Gruß, Thomas
    • SLN wrote:

      Sieht nicht schön aus.
      Durch den durchgehen Leiterrahmen wird es wohl ab dem Daily etwas besser aussehen.
      weiß ich nicht....eher frommer Wunsch was "besseres" zu haben

      denn die Energie muß "vernichtet" werden,
      besser: abgebaut werden, und dies kann nur durch Verformumgsarbeit geleistet werden.

      Deshalb haben ja PKWs "weiche" Front und Heckpartien, die entsprechen viel Verformungsarbeit aufnehmen können, verbunden mit einer steifen Überlebenszelle. Die Längsträger sind so konstruiert, daß sie sich ziehharmonikaförmig zusammenfalten, der Motor verschwindet unter dem Fahrzeug

      und wie sieht es in unseren heißgeliebten Integrierten aus?
      LKW-Chassis mit steifen C-Profilen, zwischen denen ein nicht verformbarer Motorblock hängt. Bis Fahrersitz und dahinter gibt es nichts das sich zusammenfalten kann, dementsprechend werden die Insassen hohen Verzögerungen ausgesetzt mit hoher Verletzungsgefahr.
      Der Sicherheitsgurt verhindert lediglich daß die Frontinsassen nicht vor der Windschutzscheiben hängen

      das Video zeigt es ja deutlich: das Chassis knallt gegen das Hindernis, bleibt stehen, keine Verformung, und der Boden mit dem Aufbau rutscht weiter weil die Kräfte aus der Verzögerung höher sind als die Verklebung Bodenplatte-Chassis

      grüße klaus
    • Hallo Zusammen,
      ich sehe das genauso,wie Klaus es beschrieben hat. Wir haben bei unseren integrierten Mobilen keine Knautschzone, egal welche Marke.Ob im Motorraum ein etwas stärker Rahmschutz, bei dem ein oder anderen Mobil eingebaut wurde, wird das Problem mit der überschüssigen Energie nicht lösen.
      Habe gerade bei Daimler mir angeschaut, wieviel Aufwand betrieben wird, für den Insassenschutz im LKW Bereich( ziemlich beeindruckend-eigene Crash-Halle). Somit ist wohl aktuell nur bei Alkoven-Fahrzeugen, ein gewisser Insassenschutz vorhanden .
      Daher sind die Hersteller von integrierten Mobilen stark gefordert, die heutge Situation zu verbessern. Dies wäre eine wirkliche Innovation.
      Gruß
      Ecki
    • willi_chic wrote:

      SLN wrote:

      Sieht nicht schön aus.
      Durch den durchgehen Leiterrahmen wird es wohl ab dem Daily etwas besser aussehen.
      weiß ich nicht....eher frommer Wunsch was "besseres" zu haben
      denn die Energie muß "vernichtet" werden,
      besser: abgebaut werden, und dies kann nur durch Verformumgsarbeit geleistet werden.

      Deshalb haben ja PKWs "weiche" Front und Heckpartien, die entsprechen viel Verformungsarbeit aufnehmen können, verbunden mit einer steifen Überlebenszelle. Die Längsträger sind so konstruiert, daß sie sich ziehharmonikaförmig zusammenfalten, der Motor verschwindet unter dem Fahrzeug

      und wie sieht es in unseren heißgeliebten Integrierten aus?
      LKW-Chassis mit steifen C-Profilen, zwischen denen ein nicht verformbarer Motorblock hängt. Bis Fahrersitz und dahinter gibt es nichts das sich zusammenfalten kann, dementsprechend werden die Insassen hohen Verzögerungen ausgesetzt mit hoher Verletzungsgefahr.
      Der Sicherheitsgurt verhindert lediglich daß die Frontinsassen nicht vor der Windschutzscheiben hängen

      das Video zeigt es ja deutlich: das Chassis knallt gegen das Hindernis, bleibt stehen, keine Verformung, und der Boden mit dem Aufbau rutscht weiter weil die Kräfte aus der Verzögerung höher sind als die Verklebung Bodenplatte-Chassis

      grüße klaus
      Im Grunde hast du Recht aber :D so eine steife Masse verdrängt auch etwas.
      Da mir letztes Jahr ein Geländewagen mit 15km/h in meinen Empire gerutscht ist, habe ich mich in meiner Sitzposition schon relativ sicher gefühlt.
    • Pandatom wrote:

      Drogenbaron wrote:

      Eine geschlossene LKW Kabine vermittelt einem da schon mehr Sicherheit.
      Leider ein Wunschdenken. Wenn ich mir so manchen LKW-Unfall auf der AB, und dessen Folgen, meist ansehen muß kommen mir da erhebliche Zweifel. Zuviele Tote auch in deren Führerhaus zu vermelden. :/
      Ich sprach hier ja auch eher von einem guten Gefühl, erleben möchte ich so etwas nie.
      Es ist schlicht weg angenehmer zu wissen, dass man statt GFK/Alu ein Blech, 2Türen, Airbacks, und eine Rückwand die einem vor Geschossen von hinten schützt um sich hat.
    • und ein kleiner Nachschlag um das Bewußtsein weiter zu malatrieren ...



      Ich habe übrigens mal eine kleine Reise durch die Statistik 2018 gemacht (Kleiner Moderatorendienst ^^ ) ...
      • Gesamt registrierte 1.187 Unfälle unter Beteiligung von Wohn/Reisemobilen mit einem Schadenwert über 5.000 Euro
      • Davon 455 Unfälle mit Personenschaden
      • Davon 27 mit Todesfolge
      • 134 Fälle mit verletzten/getöteten Tieren (Tiere im Fahrzeug, keine Wildschäden) (Achtung: Dabei auch Tiere in Fahrzeugen von Unfallbeteiligten die nicht Wohnmobil sind)
      • Von den 1.187 Unfällen mit Wohn/Reisemobilen wurden 279 Unfälle durch den Fahrer des Wohn/Reisemobils verschuldet. 571 Unfälle wurden von anderen Fahrzeugen verursacht (dabei nur motorisierte Fahrzeuge). Bei dem Rest handelt es sich um unklare Lage.
      • Von den 1.187 Unfällen waren 231 mit alkoholisierten Fahrern, davon 82 die eine Sicherstellung des Führerscheins verursachten (Gilt ebenfalls für alle Unfallbeteiligten, nicht nur Wohnmobile)
      Leider lässt sich nicht aus der Statistik herausholen, welche Wohnmobiltypen in welcher Anzahl an Unfällen beteiligt war. Es wäre ja mal interessant wie oft die Wohnmobile < 3,5t aufgrund erhöhter Geschwindigkeit an Unfällen beteilig, bzw. als Verursacher beteiligt sind.

      vG
      Martin
      A men´s work is never done ...
    • Was bei dem Test fehlt,sind die gefüllten Schränke..Kaum ein Mobil fährt leer durch die Gegend .Denn durch das Gewicht in den Schränken,sieht das nach dem Auffahren noch etwas übler aus . Nicht nur der Tisch ist sehr gefählich,sondern auch Dosen ,Flaschen,......die aus den zerstörten Schränken durch das Mobil fliegen können.
      Leben,und leben lassen !
    • Dass auch für ein Reisemobil etwas verbessert werden kann, zeigen dann ja doch auch die Anstrengungen von N&B. Mit dem für die aktuelle Fahrzeuggeneration entwickelten Sicherheitskonzept geht das in die richtige Richtung. Die Diskussion zu den Nachteilen (z.B. Verwendung Original-Cockpit) hatten wir ja schon aber die Optimierung der Sicherheit für die Fahrzeuginsassen ist schon ein wichtiges Thema, dass wohl den einen oder anderen Kompromiss erlauben darf.

      Lt. Promobil-Bericht entsprach der Crash-Test beim Flair einem Aufprall auf einen Pkw mit immerhin etwa 130 km/h. Dafür finde ich das Ergebnis im Vergleich zu dem Video aus Schweden positiv beeindruckend.
      promobil.de/crashtest-luxuslin…air-liner-airbag-neuheit/

      Gruß, Thomas
    • Das sind alles ganz schlimme Bilder und auch Situationen die wir alle nicht nur ansatzweise nicht erleben möchten. Aber die ganzen Crash Test sind für mich ein wenig überzogen. Sie stellen zwar Möglichkeiten dar die in der Wahrscheinlichkeit das möglich macht, was die Tester da theoretisch darstellen und praktisch zeigen. Aber keiner der NCAP Test, Wohnmobiltest und Unfallcrash Tests, kommt mit der Realität aus dem Straßenverkehr gleich. Es ist eher unwahrscheinlich Unfälle wo Fahrzeuge mit 50 km/h aufeinander fahren oder mit 60-70 km/h in ein Wildtier steuern. Auch sind Auffahrunfälle nicht reproduzierbar oder Alltag das jemand mit 100 km/h in die Betonwand fährt.Ich begrüße es, dass Hersteller seit Jahrzehnten solche Tests absolvieren, um zu schauen, wie man Knautschzonen verbessert oder kinetische Energien besser abbauen kann.
      Aber wie dieses Video oder manche DEKRA Videos zeigen wird eine Sachlage simuliert, die mit der Realität wenig gemeinsam hat. Ich wünsche uns alle das so ein gestellter Unfall niemanden in unserer Runde ereilt. Aber wenn jeder ehrlich solche Aufnahmen betrachten würde, so würde jeder von anderen Sachen eher im Wohnmobil erschlagen werden, als an Beinen oder Kopf verletzt zu werden.
    • Fantom wrote:

      Dass auch für ein Reisemobil etwas verbessert werden kann, zeigen dann ja doch auch die Anstrengungen von N&B. Mit dem für die aktuelle Fahrzeuggeneration entwickelten Sicherheitskonzept geht das in die richtige Richtung. Die Diskussion zu den Nachteilen (z.B. Verwendung Original-Cockpit) hatten wir ja schon aber die Optimierung der Sicherheit für die Fahrzeuginsassen ist schon ein wichtiges Thema, dass wohl den einen oder anderen Kompromiss erlauben darf.

      Lt. Promobil-Bericht entsprach der Crash-Test beim Flair einem Aufprall auf einen Pkw mit immerhin etwa 130 km/h. Dafür finde ich das Ergebnis im Vergleich zu dem Video aus Schweden positiv beeindruckend.
      promobil.de/crashtest-luxuslin…air-liner-airbag-neuheit/

      Gruß, Thomas

      Der Crashtest des Flair würde mit einer Geschwindigkeit von 32 km/h durchgeführt.

      Gruß HaJo
      Concorde Cruiser 930 FB MB Atego 923
    SuperSense Füllstandssensoren