Niesmann & Bischoff 2020

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    • Ja, der Grundpreis des Flair ist im Vergleich der Klasse günstig aber dafür kosten bei NiBi manche Dinge extra, die bei C, M, Ph schon Serie sind. Am Ende kostet ein gut ausgestatteter Flair auch in etwa so viel, wie ein Charisma.

      Auch das „Autarkie“-Paket für 9.000 Euronen zeigt die Aufpreispolitik. Für so viel Geld bekommt man beim Spezialisten fast schon die doppelte Leistung.

      VG, Thomas
    • Fantom wrote:

      Ja, der Grundpreis des Flair ist im Vergleich der Klasse günstig aber dafür kosten bei NiBi manche Dinge extra, die bei C, M, Ph schon Serie sind. Am Ende kostet ein gut ausgestatteter Flair auch in etwa so viel, wie ein Charisma.

      Auch das „Autarkie“-Paket für 9.000 Euronen zeigt die Aufpreispolitik. Für so viel Geld bekommt man beim Spezialisten fast schon die doppelte Leistung.

      VG, Thomas
      Absolut richtig. Noch dazu gibt es auch technisch bessere Lösungen für weniger Geld bei manchen Spezialisten. Z.B. Batterien. Da wird entweder Standard Gel oder teuer Li angeboten. Dazwischen gibt es für viele nichts. Dabei gibt es , und das kann ich als NE-Metaller ( Kupfer, Blei, Zinn, Zink und Edelmetalle ) glaube ich sagen zu können, durchaus sehr professionelle Lösungen ausserhalb der, für mich sowieso fragwürdigen, Lithium-Welt. Hier lassen sich tausende EUR sparen. So ist es auch bei der Media/Unterhaltungsseite und div. anderen Lösungen.

      Wobei der 120 Ltr. Gastank für diesen Preis bei NiBi eingebaut fast ein Schnäppchen ist. Da nehmen andere Hersteller nen glatten Tausender mehr für gerademaL 60 Ltr.

      Nun gut, aus lauter Bequemlichkeit und dem möglichen Nachlass auf alles denkt man beim bestellen dann...ach wat soll et, sollen die das doch im Werk einbauen. Dann gibt's auch kein Problem bei Garantien usw usf...

      Weil mich das Thema Liner jetzt richtig umtreibt, war ich gestern nach Feierabend nochmal bei einem grossen Hymer/NiBi Händler im Dortmunder Norden ( nicht weit weg von unserem Werk ) um mir mal in Ruhe die Unterschiede von Flair und Arto im Bereich Möbel anzusehen. Detaillösungen, Abmessungen hier und da usw...Habe , glaube ich, in einer Stunde bald 50 Bilder vom Handy aus an meine Frau geschickt und möchte jetzt am liebsten einen "Flairto 880-920 EK/BE" bestellen ?(

      Natürlich mit 9-Gang Automatik , Tandemachse, Retarder und 7,49t Iveco Fahrgestell :thumbsup:

      Euch noch einen schönen Toskana Urlaub
      Derzeit noch mit Hymer B 704 PL unterwegs. Länge 7,78, Breite 2,35, Höhe 2,85 + Aufbauten. 4,5t
    • Cruiser wrote:

      Allein der Grundpreis überzeugt in der Klasse bis 7,5t stark, da macht denen so leicht keiner was vor. Man hat das Gefühl das sie sich in Polch Gedanken darüber machen , das auch mal eine Blase platzen kann.
      Hi,

      ich denke, diese Gedanken sollten sich alle Hersteller grosser Mobile machen. Nachwuchs kommt nur dann, wenn, abgesehen vom nötigen Kleingeld, auch die Bereitschaft da ist, einen passenden Führerschein zu machen. In Fortgeschrittenem Alter sollten dann auch, im Falle von Partnerschaften, beide das Fahrzeug fahren können. Wir halten das so seit wir in 1988 das erste Womo für die Hochzeitsreise gemietet hatten und das war bisher auch gut so.
      Derzeit noch mit Hymer B 704 PL unterwegs. Länge 7,78, Breite 2,35, Höhe 2,85 + Aufbauten. 4,5t
    • Pfalzcamper wrote:

      @Privateer Das ist mir schon klar ;) Aber du hast ja von Unterschieden im Bereich Möbeln geschrieben.
      Da ging es vor allem um die Einrichtungen. Z.B. gefällt mir das von innen zugängliche , grosse Stausystem im Boden des Arto. Gibt es beim Flair nicht wegen der im Bodenmaterial verbauten Fussbodenheizung und lt. NiBi Polch auch wegen der Stabilität... ?(

      Oder :
      Verschiebbare Schubladen / Staufächer unter den Betten im Flair, beim Arto waren da nur die üblichen Lösungen von Hymer mit aufklappbarem Fussteil.
      Der 920er Flair ist auch lang genug für zwei zusätzliche Kleiderschränke zum aufhängen von Hemden usw. Da kommen die Schubladen unter den Einzelbetten für Kleinzeug sehr recht.

      Generell macht Frankia das aber mit ausziehbaren Kleiderstangen unter den Fussenden wesentlich besser.

      Unterschiedliche Küchenlösungen : es gibt da den herunterziehbaren Auszug für eine Kapselmaschine (Arto ) oder den in der Wand versenkten Raum für eine grössere Pad-Kaffee Maschine nebst Steckdose. Damit nimmt die Kaffeemaschine 0 Platz in der Küche weg. ( muss sehen ob es das im Arto auch gibt ) . Letztere Lösung gefällt uns besser da auch unsere Maschine hineinpassen müsste. Im Hymer haben wir so einen Auszug neben den Küchenschränken. Auch recht elegant gelöst.

      Der Flair hat weitere Staufächer in den Seiten des Fahrerhauses, der Arto nicht. Im Hymer haben wir eins auf der Beifahrerseite....

      Der Flair hat einen durchgehenden Boden, der Arto eine Stufe nach der Küche ( im Hymi ist der Boden auch ohne Stolperfallen )

      Die Stufenhöhe zu den Betten ist unterschiedlich bei Arto und Flair.

      Tiefe der Bugausbau Schränke ist auch unterschiedlich bei beiden, sind aber beide grösser als im Hymer...usw usw...

      Bei manchen Grundrissen ist das WC separat ( gut ! ) bei anderen neben der Dusche... ;( und die hat dann noch voll transparente Glastüren...was das soll... Mattiert waere auch gut gewesen....naja kann man ja Folie drauf machen.

      Also viele kleine Unterschiede...
      Derzeit noch mit Hymer B 704 PL unterwegs. Länge 7,78, Breite 2,35, Höhe 2,85 + Aufbauten. 4,5t
    • Privateer wrote:

      Absolut richtig. Noch dazu gibt es auch technisch bessere Lösungen für weniger Geld bei manchen Spezialisten. Z.B. Batterien. Da wird entweder Standard Gel oder teuer Li angeboten. Dazwischen gibt es für viele nichts. Dabei gibt es , und das kann ich als NE-Metaller ( Kupfer, Blei, Zinn, Zink und Edelmetalle ) glaube ich sagen zu können, durchaus sehr professionelle Lösungen ausserhalb der, für mich sowieso fragwürdigen, Lithium-Welt. Hier lassen sich tausende EUR sparen. So ist es auch bei der Media/Unterhaltungsseite und div. anderen Lösungen.
      @Privateer
      Genau darüber deke ich gerade nach. An dieses Batterie System, also zwei mal 6V Blöcke als Aufbaubatterie, ist mir als Idee über die Füße gelaufen und ich denke dies mal auszuprobieren. Ob Li 360AH oder 2x240AH , 420AH Blei ect. alles habe ich in den letzten 10 Jahren auf 5 Mobilen durchprobiert.
      Was meinst Du ?
    • Cruiser wrote:

      Privateer wrote:

      Absolut richtig. Noch dazu gibt es auch technisch bessere Lösungen für weniger Geld bei manchen Spezialisten. Z.B. Batterien. Da wird entweder Standard Gel oder teuer Li angeboten. Dazwischen gibt es für viele nichts. Dabei gibt es , und das kann ich als NE-Metaller ( Kupfer, Blei, Zinn, Zink und Edelmetalle ) glaube ich sagen zu können, durchaus sehr professionelle Lösungen ausserhalb der, für mich sowieso fragwürdigen, Lithium-Welt. Hier lassen sich tausende EUR sparen. So ist es auch bei der Media/Unterhaltungsseite und div. anderen Lösungen.
      @PrivateerGenau darüber deke ich gerade nach. An dieses Batterie System, also zwei mal 6V Blöcke als Aufbaubatterie, ist mir als Idee über die Füße gelaufen und ich denke dies mal auszuprobieren. Ob Li 360AH oder 2x240AH , 420AH Blei ect. alles habe ich in den letzten 10 Jahren auf 5 Mobilen durchprobiert.
      Was meinst Du ?
      Ich habe mir direkt nach Übernahme des Mobils 3x 110 Ah Bleikristall Batterien einbauen lassen. Da hat jede die Abmessungen wie die original 90 Ah AGM von Varta. 2 davon konnten also an den originalen Halterungen befestigt werden. Für die 3. wurde direkt neben dem Batterieblock noch ein Halter angepasst. So habe ich noch mehr als die Hälfte des ursprünglichen Laderaums unter der Sitzbank übrig.

      Vorteil der BK Batterien : Deutlich erhöhte Lebensdauer gegenüber AGM ( mind. 10x - 15x soviele Ladezyklen , also fast schon wie Li), Nutzbar bis mind. 80% der Ladung anstatt nur 50% bei AGM. Es gibt auch Tests die sagen dass die Batterien bis zur Vollentleerung ohne Schaden genutzt und wieder aufgeladen werden können werden können. Ich habe das unfreiwillig letzten Winter "ausprobiert" weil vergessen die Alde auszuschalten bzw auf Wintertemp. runter zu fahren nach dem Abstellen des Womos. Nach einer Woche wieder hin und klar : Gas alle , Battery low ( rot am Messpanel ) und was soll ich sagen : Es geht. die Dinger waren fast platt und es dauerte dann im Januar 2 Wochen bis die durch Solar wieder aufgeladen waren...aber sie hielten durch und sind genauso fit wie neu. Habe das extra mal so laufen lassen. Mehr wie kaputt sein konnten sie ja nicht. Jetzt weiss ich was geht.

      Temperaturbeständiger als Li mit einem Wirkungsbereich von -40 bis +60 Grad C. Deshalb bevorzugt bei Militär, Katastrophenschutz, Expeditionsfahrzeugen eingesetzt. Ausserdem im Staplerbereich, Krankenfahrstülle usw...

      100% Recyclingfähig ! Gehäuse und Metall !
      Für mich ein sehr wichtiger Punkt. Es gibt heute keine ernstzunehmende Technik, im industriellen Massstab Li Batterien zu recyceln. Aus kleinen Akkus wird z.Zt. das Kobalt recyclet. li endet als Schlacke.

      Bleibatterien werden zu 99% recycled. Hier in Deutschland. Und das Blei geht zu 99% auch wieder in neue Bleibatterien. Wenn es einen Recycling-Kreislauf gibt der funktioniert, dann dieser.

      Zuletzt : Preis...ganz simpel. BK Batterien sind teurer als AGM's aber weit billiger als Li. Such doch mal nach "PowerTrust" dann wirst du einiges dazu finden. Auch kontroverse Diskussionen in Womo-Foren bis hin zu allen möglichen Messprotokollen. Fakt ist, die Dinger funktionieren. In jeder Einbaulage und unter nahezu allen Klimabedingungen. Dafür wurden sie entwickelt und so werden sie produziert. Vor allem aber braucht man keine speziellen Ladegeräte . meine Solaranlage mit simplem Schaudt Regler , einem Ladebooster ( 45 von Büttner ) und auch der 1800 W Waeco Inverter arbeiten einwandfrei mit diesen Batterien.

      Unter normalen Betriebsbedingungen und bei Regen oder im Winter ein bis zwei Fahrten / Woche werden die nicht leer.

      Ich sehe den einzigen Nachteil gegen über Li im Gewicht. Die BK sind natürlich auch nicht leichter als herkömmliche AGMs. Wenn man aber kein Gewichtsproblem hat, ziehe ich diese immer jedem teuren Li Block vor, insbesondere bei unserem Nutzerverhalten, bei dem das Womo im Winter zwar auch genutzt, aber zwischen den Touren auch mal 3 Wochen am Stück im Freien steht. Solange es keine Minusgrade hat, ist das für li auch OK. Sollte es aber mal richtig kalt, also für Rheinländer dann ab -5 Grad im Doppelboden , werden und das Womo bleibt ungeheizt, knicken die teuren Li Batterien ein, auch die mit FePo ein.
      Das hat mir ein namhafter Erstausrüster , dessen elekrtonische Produkte in vielen höherpreisigen Womos zu finden sind, so in einem Beratungsgespräch bestätigt.
      Dabei ging es auch um den Kauf von Li Batterien seines Hauses, welche gerade in einem Test eines bekannten Womo-Magazins sehr gut abgeschnitten haben.

      Bottomline : Man(n) muss nicht jeden Hype mitmachen - mein Haus, Mein Womo, meine Li Batterie..... ;)
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    • Seit Januar 2018 Jahren in Betrieb. Und, bis auf den geschilderten Fall, immer genug "Saft" gehabt. Wir stehen bei Kurztrips bis 5 Tage eigentlich immer und im Urlaub zu mind. 50% der Zeit frei, will sagen ohne Landstrom.

      Letzten und vorletzten Winter haben wir das Womo mit 8 Grad durchgeheizt. Da war ausser Gas nachtanken alle paar Wochen sonst nichts zu tun. Die Batterien halten das locker aus ( wenn die Energie über Gas kommt ) .

      So sehr viel länger werden die meissten Leute mit Li Batterien auch noch keine Erfahrungen aufweisen können. Gibts ja noch nicht soo lange.
      Was das Thema Brandgefahr angeht wird da auch viel diskutiert, vor allem jetzt wo "E-Mobility" in aller Munde ist.

      Das Prinzip der BK ist ja im Grunde nix revolutionierendes und die Technik ist erprobt. Eben einfach haltbarer und belastbarer als eine Gel bzw. AGM. Bei Li sieht das aus vielen Gründen einfach etwas anders aus. Da wird sich auch noch eine Menge tun (müssen ) damit die Standard werden. Vor allem auf der Rohstoffseite.

      Aber das zu diskutieren führt jetzt hier sicher zu weit und würde doch erheblich vom ursprünglichen Thema abweichen. Um den Kreis zu schliessen halte ich für mich fest, dass ich mir eher kein Power Package in der beschriebenen Konfiguration für den ausgewiesenen Preis bestellen würde.. Selbst wenn ich die BK 2x in den restlichen, statitischen Lebensjahren die ich noch habe ( heute 60 ) austauschen muss, fahre ich günstiger. Immer unter der Voraussetzung dass man keine Gewichtsprobleme hat.
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    • kuestenpaul wrote:

      @Privateer

      wie lange hast du die Bleikristall Batterien schon in Betrieb? Im Wohnmobil Forum gibt es leider nicht soviel positive Beiträge. Ich habe mich mit der Technik noch nicht auseinander gesetzt, deswegen würde mich deine Erfahrung interessieren.

      Viele Grüße

      Norbert

      Noch ein Hinweis : Ich hatte vorher meine GENAUE Solar/Lade/Batterie Konfiguration dem GF von PT geschickt und mit ihm darüber gesprochen. Ich musste an MEINER Konfiguration nichts ändern. Das mag nicht bei jedem so sein. Deshalb vorher, wie bei allem, ausführlich informieren.

      Bei mir sind es genau diese hier :

      klabauter-shop.de/stromquellen…erie-12-v/100/110-ah.html

      Hier noch der link direkt zum Hersteller für weiterführende Informationen :

      leadcrystalbatteries.com/

      @ Mods: Hoffe das ist so OK mit dem Link. Sonst halt rausnehmen.
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    SuperSense Füllstandssensoren