Markise und Wind: wie löst Ihr das?

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    • Markise und Wind: wie löst Ihr das?

      Wenn man in der Thule Omnistore-Anleitung liest, dass ab Windstärke 6 die Markise einzufahren ist, bedeutet das im Umkehrschluss, dass bis zu dieser Windstärke alles problemlos funktionieren sollte.
      "Olaf und Anja" und ich haben dazu umfangreiche Versuche im dänischen Seewind durchgeführt mit der Omnistore 9002 (6m breit und 3m tief) und sind da nicht mehr so sicher ob die Werksangabe blind übernommen werden sollte, zumal "Windstärke 6" eine sehr dehnbare Größe und die 18 m² Markisenstoff nicht dehnbar sind.

      Wie macht Ihr das, welche Erfahrungen haben bei Euch wozu geführt?
      Ich denke, dass dieses Thema uns alle ständig begleitet...
      Insgesamt sitzt man viel zu selten am Meer
    • Da es so wie wir uns einrichten eine Sache von 15 Minuten abends und morgens ist das Mobiliar ins Gerümpelzelt zu packen, wird die Markise eingeholt und fertig.

      Bin früher immer wieder nachts aufgestanden, um das zu erledigen. Seitdem wird es einfach prophylaktisch gemacht.

      Für den Bodenstand nutzen wir die Teller von Peggy, sodass es keine Überlegung gibt, wo die korrekte Position vom Vortag war.

      Die Vorderwand (Thule Sun Blocker) ist an 2 Stangen befestigt, die ich so abspanne, dass sie auch alleine stehen können. Somit muss sie nur kurz an den Stangen ausgeklinkt werden und verbleibt an der Markise, die bis etwa 70 cm vor ihrem Kasten eingefahren wird.
    • Als Windsurfer hab ich öfter das „Problem“ :D
      Ich spanne mit Gurtband ab. Nachts drehe ich sie grundsätzlich ein. Gleiches wenn’s richtig stürmt, also mehr als 6/7 Windstärken.
      Dingen wie dem Multianker misstraue ich, da der Wind von unten unter die Markise weht und dann über den Hebel kräftig am Sandwich gerüttelt wird. Ich denke Hautablösungen werden früher oder später auftreten. Ein Safariroom wird auch nicht installiert. Wenn da mal Wind reinkommt bläst sich das auf wie ein Ballon und reisst nach oben. Hab ich schon live gesehen. ;(
      Liebe Grüße, Stefan
    • Moin,

      bei unserem alten WoMo hatten wir die Omnistor 5500 (4,5x2,5) dran. Dessen Tuch war erheblich schwerer und robuster als meine jetztige Thule 8000 (6,0x2,75). Die alte Markise konnte ich locker bis Beaufort 6 draussen lassen, zerrte nur natürlich oft am WoMo durch die Böen. Meiner neuen 8000er würde ich das nicht mehr zumuten, obwohl ich die genauso mit Sturmleitung verzurre wie früher. Das Teil ist mir einfach zu filigran. Selbst wenn ich links und rechts die Stangen einspanne....das Tuch ist einfach zu leicht und zu dünn. Die Angriffsfläche für die Böen ist dann auch zu groß. Wenn ich sehe was mein Händler für die neue Markise hat löhnen dürfen, möchte ich das nicht mehr riskieren.
      Deswegen habe ich mir für längere Standzeiten dieses Luft-Vorzelt zugelegt. Dies hält locker bis Beaufort 8 aus, sogar ein bisserl mehr.
      Bye....Tom

      Ich bin leider nicht reich genug um mir was Billiges leisten zu können ^^
    • Moin,ich benutze unsere Markise als Schattenspender !

      Über Nacht ,bei Abwesenheit ,oder bei Wind ,wird sie ein gerollt .

      Wenn sie auch abgespannt bis 6 Windstärken ausgefahren bleiben kann,ist immer noch nicht erwähnt,wie sie dann ,bei starken Wind ,ohne Schaden am Mobil oder der Markise zu nehmen ,entspannt und eingefahren werden soll ?

      Ein stabil stehendes Vorzelt ist hier sicher eine bessere Wahl.

      Es grüsst,der :00000441:
      Leben,und leben lassen !

      The post was edited 1 time, last by derumdenbustanzt ().

    • Pandatom wrote:

      Moin,

      bei unserem alten WoMo hatten wir die Omnistor 5500 (4,5x2,5) dran. Dessen Tuch war erheblich schwerer und robuster als meine jetztige Thule 8000 (6,0x2,75). Die alte Markise konnte ich locker bis Beaufort 6 draussen lassen, zerrte nur natürlich oft am WoMo durch die Böen. Meiner neuen 8000er würde ich das nicht mehr zumuten, obwohl ich die genauso mit Sturmleitung verzurre wie früher. Das Teil ist mir einfach zu filigran. Selbst wenn ich links und rechts die Stangen einspanne....das Tuch ist einfach zu leicht und zu dünn. Die Angriffsfläche für die Böen ist dann auch zu groß. Wenn ich sehe was mein Händler für die neue Markise hat löhnen dürfen, möchte ich das nicht mehr riskieren.
      Deswegen habe ich mir für längere Standzeiten dieses Luft-Vorzelt zugelegt. Dies hält locker bis Beaufort 8 aus, sogar ein bisserl mehr.
      Moin Tom,

      wir kennen diese Art Vorzelte, allerdings noch mit Gestänge, aus unserer WoWa Zeit. Die waren allerdings sehr leicht und 8Bft hätte ich denen nicht zugetraut. Deins sieht aber auf dem Avatarbildchen schon stabiler aus...Wie schwer ist das Teil und wie schnell ist es auf und abgebaut ? Benutzt du einen Kompressor zum Aufblasen ? Wir haben so eine elektrische Fahrradpumpe die bis ca. 6 Bar Druck aufbläst. Würde die genügen ?

      Grüsse
      Stefan
      Derzeit noch mit Hymer B 704 PL unterwegs. Länge 7,78, Breite 2,35, Höhe 2,85 + Aufbauten. 4,5t
    • Pfalzcamper wrote:

      Da es so wie wir uns einrichten eine Sache von 15 Minuten abends und morgens ist das Mobiliar ins Gerümpelzelt zu packen, wird die Markise eingeholt und fertig.

      Bin früher immer wieder nachts aufgestanden, um das zu erledigen. Seitdem wird es einfach prophylaktisch gemacht.

      Für den Bodenstand nutzen wir die Teller von Peggy, sodass es keine Überlegung gibt, wo die korrekte Position vom Vortag war.

      Die Vorderwand (Thule Sun Blocker) ist an 2 Stangen befestigt, die ich so abspanne, dass sie auch alleine stehen können. Somit muss sie nur kurz an den Stangen ausgeklinkt werden und verbleibt an der Markise, die bis etwa 70 cm vor ihrem Kasten eingefahren wird.
      Do you have a picture of your Sun blocker rods? I too use Peggy bases.
      2019 Morelo Palace Liner 88LB SLO with slide out on MB chassis
    • Hallo Stefan,

      das Vorzelt ist ein Kampa Motor Ace Air 400 XXL und wiegt nur knapp 30kg. Aufbauzeit ca. 15 Min und das mit der mitgelieferten Handpumpe. Mit der elektrischen habe ich es anfangs versucht, hilt aber nur für den Anfang. Im Grunde genommen braucht man das aber nicht. EIn bisschen Bewegung schadet nicht und nach dem Schwitzen schmeckt das Bier hinterher umso besser :D
      Wir hatten früher auch ein Vorzelt mit Stangen. Obwohl das Zelt auch sehr gut war, brachte uns dieses beim Aufbau oft zur Weissglut. Das Kampa bauen wir hingegen absolut entspannt auf. ;)
      Bye....Tom

      Ich bin leider nicht reich genug um mir was Billiges leisten zu können ^^
    • Hallo und guten Morgen,
      ich habe gestern erst eine Markise von unserem Stellplatznachbarn gerettet, zumindest eine Seite. Die sind gekommen bei super Sonnenschein Markise raus richtig mit lagen Bodenanker befestigt. 2 Stunden später gingen einige Gewitterwolken vorbei es kamen 1 2 Böen alles musste festgehalten werden dann sehe ich wie eine Böe unter seine Markise greift und schon flog der Bodenanker samt Sturmvertauung über sein Dach und die eine Seite seiner Markise hinterher. Wir haben unsere Kurbel genommen und seine Reste eingekurbelt. Danach war es wieder Windstill. Als sie Abends zurück kamen haben sie die Welt nicht mehr verstanden. Es geht nicht um den gleichmäßigen Wind es geht um das schlagen der Böen und eine Markise hat eine große Segelfläche. Ich mache meine Abends rein, so schlafe ich ruhiger.

      Gruß Ralf
    • Die Peggy-Füße sind ein sehr wichtiges Teil, weil die Sturmfestigkeit des Gesamtaufbaus abhängt von der Befestigung der downstraps:

      diese benötigen einen haltbaren Hering, der die zwingend erforderliche Vorspannung der eingehängten Feder am Ende der downstraps sicher im Boden hält. Dabei wird der Druck auf die Mini-Füßchen der Markisenstandbeine kräftig erhöht - was zum Einsinken führt wenn man die Aufstandfläche nicht mit dem Peggy o.Ä. vergrößert.

      Die Rafterstangen bringen hingegen gar nichts zum Thema Sturmfestigkeit, sind eher geeignet für das Kopfkino. :D

      Dies ist das Ergebnis eines 2tägigen Tag und Nacht-Tests an 3 Linern, wobei uns ein mutiger und offenbar sturmerprobter Finne mit einem Centurion unterstützt hat, der die Markise einfach aufbaut, wie beschrieben verankert und dann seiner Wege geht....erfolgreich.

      Die Verwendung einer Rafterstange markisenmittig ist empfehlenswert zur Vermeidung von Regensäcken, dazu gibt es einen Montagekit bei dem die obere Halterung eingeklebt und die untere geschraubt wird.
      Insgesamt sitzt man viel zu selten am Meer
    • Nachdem eine plötzlicher Luftzug vor 20 Jahren meine gesicherte Markise auf das Womodach gelegt hat bin ich vorsichtig geworden und fahre das Ding zur Nacht trotz Abspannungen immer ein.
      Bei Windstärke 6 wäre sie bei mir ohnehin da wo sie hingehört, im Gehäuse :P
      Zur Not wird die fahrende Schrankwand umgeparkt, so dass Windschutz und Schatten entsteht.

      The post was edited 1 time, last by Drogenbaron ().

    • michaels wrote:

      Pfalzcamper wrote:

      @michaels

      I‘m talking about those ones


      Thanks, I use these for the awning poles. Not sure how you use your picture with the Sun Blocker?[Blocked Image: https://peggypegs.de/wp-content/uploads/2015/03/PP16_project.jpg]
      Auch wenn die Füsse mit dem Boden verdübelt sind :D ,sollten alle anderen Teile einer Markise, die Windlast aushalten können .Nach dem der schwächste Punkt weck knackt,geht das Teil fliegen :cursing:
      Leben,und leben lassen !
    • Servus,

      bin wahrscheinlich der ängstlichen Fraktion zuzuordnen. Niemals die Markise unbeaufsichtigt lassen, wenn es nach Wind aussieht, rein damit.....
      Da ich weiß, was eine neue Markiese kostet, dann sollte man nicht auch noch Schäden am Wagen selber riskieren.

      Markiese wechseln habe ich gerade hinter mir und möchte das so schnell nicht wiederholen. Deshalb ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

      Grüße Hartmut
      Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D
    • derumdenbustanzt wrote:

      Auch wenn die Füsse mit dem Boden verdübelt sind :D ,sollten alle anderen Teile einer Markise, die Windlast aushalten können .Nach dem der schwächste Punkt weck knackt,geht das Teil fliegen :cursing:
      Wichtig ist auch, je fester die Füsse verdübelt sind, ums so schwieriger bekommt man sie wieder locker, wenn der Wind nochmal an Fahrt aufnimmt und das Einfahren der Markise ganz schnell gehen soll/muss.

      Ich hatte das Vergnügen mal um 2 Uhr in Bensersiel... Windstill ins Bett gegangen und bei starken Böen dann doch raus um die 6m einzufahren.

      Frau hat sich an die Markise gehängt bis ich endlich alle Seile und Anker gelöst hatte.

      Dann auf den Knopf der Fernbedienung gedrückt: Nichts... nochmal gedrückt... Nichts... Nach 5 Minuten eingesehen, dass der Motor nicht läuft, also Markise mit allem abgespannt was in der Garage lag, Selbst die Wäscheleine habe ich noch irgendwo genutzt.

      Beim aktuellen Fahrzeug haben wir 2 Markisen a 4m.. Wesentlich weniger Angriffsfläche...

      (Bieten die Hersteller auf Nachfrage auch bei kleineren Fahrzeugen an - Morelo für den Palace jedenfalls damals auf unsere Nachfrage).
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      Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

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    • Ich kann auch nicht ruhig unter der Markise sitzen, wenn es richtig windig wird. Ich habe in Mauterndorf zuletzt schon bei (lt. wetter.com) 30 km/h Böen Schweißausbrüche bekommen...
      Das Problem sind bei den großen Fahrzeugen wahrscheinlich die 16,5 qm Tuchfläche.
      Alle anderen sitzen ruhig vor dem Auto.

      Abends baue ich in der Regel alles ab, wenn ich im Bett liege und höre, wie das Tuch auf die Arme schlägt, kann ich eh nicht mehr schlafen.

      Die Lösung von Lars ist schon gut, aber dafür ist mein Auto zu kurz. 2x3m sieht auch irgendwie komisch aus..

      @Liner
      war die Markise abgespannt? Wenn ja, womit?
    SuperSense Füllstandssensoren