eMail-Adressen in Beiträgen

  • Lieber LinerTreffler,


    aus aktuellem Anlass. Bitte achtet darauf, dass ihr eMail-Adressen nicht unbedingt im Klartext in den Beiträgen angebt. Im Internet schnüffeln jede Menge Bot´s, die solche Adressen scannen und für Spam-Zwecke nutzen.


    Am Besten wäre es gar keine eMail-Adressen offen in den Beiträgen zu posten. Für solche Sachen haben wir doch die Kommunikation. Wenn es aber dennoch unabdingbar ist, dann versucht die eMail-Adresse so zu gestalten, dass sie nicht unmittelbar durch "Schnüffelprogramme" also solche erkannt werden können:


    Beispiel: hektor(punkt)mueller(ät)mail(punkt)de oder hektor(dot)mueller(bei)mail(punkt)de


    Wurde eine eMail-Adresse erst durch ein "Schnüffelprogramm" erfasst, dann kann man in einem Abstand von Stunden meist eine erhöhte Zahl von Spam-Mails in seinem Maileingang finden. Da es sich bei den Absendern selten um gutmütige Organisationen handelt, kommt man dann nur schwer aus der Nummer wieder raus.


    In diesem Sinne bitte darauf achten, dass nicht unnötig eMail-Adressen herumfleuchen.


    vG

    Martin

  • Darüber hinaus kann ich nur jedem empfehlen, sich mit seinen Kontaktdaten inkl. eMail-Adressen und Telefonnummern bei der deutschen Robinsonliste zu registrieren:

    https://www.robinsonliste.de/


    Diese Liste ist verbindlich für die meisten seriösen Werbetreibenden in Deutschland und verbietet diesen an die eingetragenen Kontaktdaten Werbung zu versenden, wenn derjenige, den es betrifft nicht explizit seine Einwilligung gegeben hat. Also wenn man das macht und auf den Web-Seiten immer darauf achtet, nicht das kleine Kästchen anzuclicken, mit dem einem gaaaaanz tolle Informationen des jeweiligen Unternehmens versprochen werden, dann bekommt man tatsächlich deutlich weniger Werbung zugesandt.


    In der Praxis funktioniert das so:

    1. Der Werbetreibende möchte für ein bestimmtes Unternehmen eine Werbung versenden und kauft dafür Adresslisten ein.

    2. Er gleicht die Listen mit der Robinsonliste ab und filtert diejenigen raus, die dort registriert sind und die nicht individuell der Zusendung von Werbung für das betreffende Unternehmen zugestimmt haben.

    3. Die Werbung wird an alle anderen versendet.

    4. Diejenigen, die auf der Robinsonliste stehen und nicht so ein doofes Kästchen geclickt haben, bekommen keine Werbung und das bei allen Unternehmen, die mit der Robinsonliste kooperieren. Da das recht viele sind, bekommt man dann insgesamt deutlich weniger solcher Werbung.


    VG, Thomas

  • Diejenigen, die auf der Robinsonliste stehen und nicht so ein doofes Kästchen geclickt haben, bekommen keine Werbung und das bei allen Unternehmen, die mit der Robinsonliste kooperieren. Da das recht viele sind, bekommt man dann insgesamt deutlich weniger solcher Werbung.

    das scheint wohl nur die mit "mein.name@t-online" etc zu betreffen


    vor rund 15 Jahren habe ich ein eigene top-level-domain bei strato angemeldet, zahle dafür rund 30 € im Jahr und benutze sie nur für email . Google habe ich ausgesperrt

    Da sie mit Namen/Adresse bei begründeten Fällen für jedermann bei DENIC einsehbar ist, schafft das auch im privaten Geschäftsleben ein gewissens Vertrauen


    Ergebnis: NULL Werbung/Spam


    grüße klaus

  • Dabei sollte auch die DSGVO nicht außer Acht gelassen werden.


    Namen, Emailadressen und Kontaktdaten bei in Firmen beschäftigten Personen sollten nicht gepostet werden.

    Erlaubt ist, den Firmennamen, Firmenadresse, Hauptrufnummer, Hauptfaxnummer sowie „info“ Emailadresse.

  • Hinzu kommt weiterhin, dass eine Datenschutzerklärung für die E-Mails existieren muß (Pflichtinformation gemäß Artikel 13 DSGVO, was viele nicht wissen):



    Dieser Text (auch die englische Version) ist urheberrechtlich geschützt, eRecht24.


    Viele Grüße


    Rolf

  • Vielen Dank für die guten Tipps. Habe mich gerade in die Robinsonliste incl. dsgvo eingetragen.


    Als Tipp möchte ich hier weitergeben, dass eine oder mehrere ansonsten ungenutzte e-mail-Adressen gute Dienste leisten, Diese benutzt man dann ausschließlich als Adresse für kurze Kontakte - also auch für Korrespondenzen mit Mitgliedern etc., wenn nur ein Pseudonym bekannt ist. (Wie ja auch mein "Bobil") Erst bei längerem E-Mail-Kontakt oder bei persönlicher Bekanntschaft, gibt man dann die Haupt-E-Mail preis.


    Natürlich ist das mit der Immunität so eine Sache. Wer hier aufmerksam mit liest, bekommt eine Reihe von Informationen über den jeweiligen Autor. Man erfährt den Typ des Womos, das Alter und die bevorzugten Reiseziele und bekommt nach und nach auch Kenntnis über Wohnort, Bildung, Hobbys und Interessen und auch über Abwesenheiten und kann auf den finanziellem Background schließen. Wenn dann die Anonymität aufgehoben wird, wäre das das Einfallstor für kriminelle Elemente. Werbung wäre dann noch das geringste Übel.


    Viele Grüße

    Bobil

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