Viele Campingplätze immer ausgebucht

  • Claudia ,

    ja so sieht es aus.


    Da wir ja nur im Winter mal auf einem CP stehen, nahe zum Skilift, ist uns die CP -Politik auch schnuppe.
    Wir fahren immer nur ausserhalb der Saison, deswegen ist mir dies jetzt das erste Mal aufgefallen mit

    den Dauercampern bzw hat die Reserviererei auch einen anderen Grund als nur steigende Zulassungs-

    zahlen.


    LG Luna

    Wenn Plan A nicht klappt...., egal das Alphabet hat noch 25 andere Buchstaben.

  • Ich wage mal zu bezweifeln ob in Zukunft noch soviele langfristig im voraus für längere Zeit einen Campingplatz reservieren...


    Von einigen habe ich bereits das Feedback erhalten, dass sie nachdem die Natur dieses Jahr im Mittelmeer Raum so gnadenlos zuschlug, es bereuten sich langfristig gebunden zu haben....


    Wir würden unsere kostbaren Tage nicht dort verbringen, wo alles verwüstet aussieht ...


    Wozu habe ich ein REISEMOBIL....

  • Wir haben in Fieberbrunn einen Bekannten, der jetzt fast 20 Jahre dort Dauercamper ist. Camping bedeutet ja für mich umherziehen, immer wieder neue Orte, aber für ihn ist es das Leben auf einem Campingplatz. Es ist die Gemeinschaft, die gegenseitige Hilfe, Gesellschaft untereinander und die Freundschaften, die dadurch entstanden sind, schneller, vielseitiger, als durch eine Zweitwohnung in einem Ferienort, die sich auch nicht jeder leisten könnte.


    Er beklagte erst letzten Winter, dass die Preise empfindlich angezogen hätten, aber sagte zeitgleich, dass es sich bei regelmäßiger Nutzung natürlich nach wie vor lohnt, gerade im Vergleich zu den durchreisenden Gästen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass diese Dauercamper den Stellplatz vor Ort oftmals zu mehreren nutzen.

    Wie bei diesem Bekannten fahren dort die Großeltern, sie selbst und dann auch oft die erwachsenen Kinder mit den Familienmitgliedern, verteilt über das ganze Jahr dort hin.

    Für viele ist und bleibt es es eine immer noch günstigere Art zu Urlauben, vielleicht sogar die Einzige, im Vergleich zu sonst entstehenden Hotelkosten.


    Ich finde schwierig und traurig, wenn Campingplätze zu Wohnsitzen werden, weil sich Menschen die Miete nicht mehr leisten können, aber das nur am Rande bemerkt.

    Das nenne ich Konfrontation zwischen Urlaubern und Menschen ohne andere Möglichkeit, auf dem höchsten Niveau.

    Da saß ich auch schon einmal in der Nähe von Essen in unserem Wohnmobil und habe mich richtig schlecht gefühlt, denn da sollte selbst dem Letzen das eigene Glück besonders bewusst werden.


    Unser Bekannter aus Fieberbrunn sagt immer wieder.....Fieberbrunn ist an wenigen Wochen im Jahr voll und natürlich geht da auch keine kurzfristige Buchung mehr. Da hilft auch kein interner Kontakt, oder sonstige Beziehungen.

    Mehr Dauercamper sind es nicht geworden, denn trotz Übergabe wurde das Chema beibehalten.

    Perfekt dort ist der Ausweichparkplatz finde ich. Da sind wir selbst bei Überfüllung immer untergekommen und haben dann eben die Zeit bis zu einem Stellplatz dort überbrückt.


    Richtiges Chaos kennen wir nur vom Sommerurlaub. Wir sind sehr gerne in Istrien, auf dem Bijela Uvala, weil es dort einen kleinen Anlegeplatz für Boote gibt und einen sehr netten Hafenmeister.

    Grundsätzlich ist es uns also egal wo wir stehen, allerdings war selbst das und trotz Reservierung bei Ankunft immer sehr nervtötend. Man konnte bis vor kurzem nie einen bestimmten Stellplatz, sondern nur in einem Bereich reservieren. Wenn man dann ankommt und feststellt, dass sich der Gärtner der Anlage so überhaupt keinen Kopf über Bepflanzung gemacht hat und noch kreuz und quer Büsche und Bäume, selbst bei neu angelegten Stellplätzen, inmitten des Stellplatzes verteilt hat, muss man sich schon fragen, aber gut.

    Da denke ich auch, warum muss man das Reservierungsformular überhaupt mit der Länge des Fahrzeuges versehen, wenn es niemand liest und berücksichtigt.


    Natürlich kann einem Chaos auf jedem anderen Stellplatz genauso passieren.

    Wir standen jetzt in Blaubeuren auf einem Stellplatz, da sind die Plätze extra beschriftet 😂🤔

    >7 >8 >9 >10 und trotzdem hält sich leider nicht jeder daran. Der Platz war zum Glück kaum belegt und so war es diesmal egal, aber wieder stand jeder wo er wollte, trotz der noch vorhandenen Möglichkeiten, sich richtig abzuparken und Rücksicht auf andere Camper zu nehmen,

    Der Platz liegt sehr ruhig und doch zentral, man bekommt sogar eine Eintrittskarte, am direkt danebenliegenden Schwimmbad gratis und eine Müllentsorgungskarte, der Strom ist inklusive, alles für 10,00 Euro und WIEDERRRRRRRR liegt der Müll daneben!!!!

    Wo bitte übernachten zwei Erwachsene für zehn Euro? Und nicht mal das, denn einer hätte sich in einem wirklich sehr schönen Schwimmbad noch kostenlos sportlich betätigen können. Wo ist der Strom gratis?

    Ist es so schwer, denn Müll in ein Häuschen zu bringen?


    Wir selber sind die Chaosverbreiter, nicht alle, aber ganz sicher einige von uns.

    Ansprüche runter, Rücksichtnahme rauf und dann klappt das alles sehr viel besser, auf Stell-und Campingplätzen.

    Dann wären die „Durchreisenden“ mancherorts vielleicht auch beliebter und die Lobby eine positivere. Das könnte den einen und anderen Betreiber ja evtl. anspornen, weitere Plätze zu eröffnen, so wie in Garmisch/Schmölz, das Ressort Zugspitze 😉😊

  • Je mehr ich in diesem Threat lese um so froher bin ich, dass wir eher in Richtungen unterwegs sind, die nicht soooo sehr zu den allgemeinen Vorzügen gehören.


    Wir mögen es überhaupt nicht uns auf bestimmte Stellplätze/Campingplätze festzulegen. Oftmals wissen wir beim Frühstück noch nicht, ob wir weiterfahren, wohin wir weiterfahren, sprich - wo die Reise hingeht. Meist haben wir eine Richtung aber noch keine Festlegung wie weit wir diese Richtung verfolgen.

    Müsste ich einen Stellplatz längere Zeit im Vorlauf reservieren, dann müssten wir unsere Reisegewohnheiten völlig auf den Kopf stellen. (Ausnahmen bestätigen die Regel = Texel reservieren wir auch frühzeitig.)


    Üblicherweise haben wir ein ungefäres Zielgebiet und rollen dann einfach los. Nicht selten kommt es vor, dass wir ganz woanders aufschlagen als ursprünglich beabsichtigt. Beispiel: Wir wollen nach Rügen und landen dann am Main.


    Gerade wegen dieses Reisegewohnheiten reisen wir auch so gerne mit dem Wohnmobil, weil wir da nichts buchen/reservieren und uns nicht festlegen müssen. Wenn wir ausdauernd an einem Ort verweilen möchten, dann bleibt das Wohnmobil zu Hause und wir fliegen nach Lanzarote.


    Ausgerechnet diese Freiheit, sich nicht festlegen zu müssen, macht für uns den Charme des Reisens mit dem Wohnmobil aus. Wenn man Lust hat zu fahren, dann fährt man und wenn man gerade Lust auf eine Flasche Wein hat, dann "Pulle raus und hoch die Tassen". Wenn uns eine Ecke gefällt, dann bleiben wir und sonst "Wrummm - 6 Zylinder im Galopp" geht es weiter woanders hin. Aus diesem Grund sind wir auch wenig Gruppentauglich und machen da eher unser eigenes Ding.


    Ich bin froh, dass unsere Reiseziele nicht so sehr bei anderen Mobilisten im Fokus stehen und wir entsprechend weniger Probleme haben geeignete Stellen zum Stehen zu finden. Auch die tagelange Unabhängigkeit von Infrastuktur (Strom/Wasse/Entsorgung) ist da sicherlich ein großer Vorteil. Solange die kleineren Fahrzeuge auch aus Gewichtsgründen nur eine begrenzte Kapazität und Unabhängigkeit von Versorgungen haben, bleiben uns immer noch ausreichend Stellen eben ohne diese Einrichtungen. Mit anderen Worten, noch ist das Problem mit vollen oder nicht verfügbaren Stellplätzen nicht wirklich bei uns angekommen. Ich hoffe, das bleibt auch noch lange so.


    vG

    Martin

  • Ihr habt mit euren Beiträgen alle recht, ich seh vieles genau so. Es gibt aber User unter uns, die wie ich noch ein schulpflichtiges Kind haben. Ich bin sehr froh dass Johanna inzwischen 13 ist und auch an Städtereisen Interesse hat. Bis vor kurzem war es uns noch wichtig, einen Stellplatz für unsere Größe und in Meeresnähe zu finden - das ganze immer zu Ferienzeiten. Wenn Du dann am CP ankommst und einer Schlange, 6 Menschen nebeneinander und bis weit raus vor die Türe antriffst, freust Du dich auf dem Moment wo Dein Kind nicht mehr hier her will. Kommt Zeit, kommt anderes Campingverhalten - dennoch möchte ich die schönen Urlaube mit der "kleinen Johanna" und den vielen Bekanntschaften die man gerade wegen den Kindern geschlossen hat, nicht missen.


    v.G. Schorsch

  • Na Martin da bin ich froh sind wir nicht die Einzigen nicht Gruppenreisetauglichen. Ich stimme deinen Worten vollumfänglich zu, Genauso geht es uns nur das wir nicht 6 Zylinder haben :D

    Wohl dem, der eine Macke hat!
    Ob ADHS, Asperger oder Legasthenie, Beeinträchtigungen sind längst nicht nur immer ein Nachteil - sondern Quell für Kreativität und ungewöhnliche Leistungen. Etliche erfolgreiche Künstler, Erfinder oder Unternehmer sind leuchtende Beispiele dafür.
    Wer sich also nur auf meine Rechtschreibe- und Orthografiefehler beschränkt verpasst vielleicht etwas ^^

    Private Site: wrubel.ch

  • Ja, kurzfristig zum Skifahren zB in Sölden, Pettneu, etc ist nur an wenigen Wochenenden möglich. Weihnachten, Silvestern, Fasching - ein Jahr im voraus. Daran muss man sich wohl gewöhnen, also früher planen oder Ziel nach Verfügbarkeit wählen ...
    Unsere Tochter ging bei Städtereisen bis 19 mit. War immer toll. Ansonsten waren wir bis jetzt ferienunabhängig ab kommender Woche ist meine Frau wieder an die Schulferien gebunden. Sie hat lange darüber nachgedacht weil es uns bzgl. unseren Trips wieder "limitiert".
    Also besser planen...

  • Üblicherweise haben wir ein ungefäres Zielgebiet und rollen dann einfach los. Nicht selten kommt es vor, dass wir ganz woanders aufschlagen als ursprünglich beabsichtigt. Beispiel: Wir wollen nach Rügen und landen dann am Main.

    So machen wir das auch,zb. wochenlang auf Nordsee Urlaub gefreut dann schiet Wetter und dann nach Italien gefahren :thumbsup:

    Gruß Kalle

  • Das ist für uns newcomer ja sehr spannend. Würden gern frei sein, was aber mit Wildcampen ja doch untersagt ist. Und vollgepackte CPs brauchen wir sicher nicht. Wir können in nebensaison fahren und möchten unsren Ruhestand genießen.

  • Hallo Rudi,


    Für uns beginnt die Freiheit mit dem losfahren. Wir nehmen uns die Freiheit kurzfristig zu entscheiden ob links oder rechts. Wir fahren eben immer der Sonne entgegen und nie in den Regen.

    Freiheit hat für uns nichts mit Wildcampen zutun.

    Mit Stellplätzen hatten wir bisher eigentlich keine Probleme. Wir rufen oft morgens an und fragen nach, denn knapp 12 Meter wollen eben schon eine Ecke haben und nicht nur ein Eckchen. Wenn wirklich alles voll ist, kein Problem, dann bleiben wir einfach einen Tag länger dort wo wir gerade sind.


    vG Karo

  • Genau, so ist das bei uns auch - aus dem Osten von Freiburg kommend wissen wir bis kurz vor der Autobahn noch nicht ob nach Norden oder Süden und bisher war es immer genau das, weshalb wir Wohnmobil fahren. Bisher brauchten wir nicht so viel Platz, ich gehe aber davon aus, dass wir bald etwas vorausschauender fahren müssen ....

  • Auch diesen Urlaub haben wir wie gewohnt begonnen Einfach drauflos und bisher klappt das auch uneingeschränkt. Wir suchen uns was raus, fahren hin und wenn es uns nicht gefällt oder voll, dann Gas geben und woanders hin.


    Ich mag jetzt noch nicht entscheiden wo ich nächste Woche gerade ,Lust drauf habe.


    vG

    Martin

  • Wir rollen hier weiter durch Schweden und haben unseren Bogen von Nornäs, adventure-camp über Edsbyn (Bekannte besucht und privat gestanden, mit Elch Vorstellung in der Dämmerung) in Uppsala Zentral in der Stadt geschlagen. Geht jetzt auch wie Martin frei Schnauze weiter durch Südschweden und Dänemark Richtung Mosel.

    Alles sehr ruhig und entspannt, wenig los, unter 20 % auf den Plätzen.

    LG Aus Schweden Stefan und Sabine

  • Hausboote sind in unserem Bereich um Berlin die Seuche. Jeder darf, kaum einer kann. Man kann die hier einfach chartern, kennt keine Abmachungen von den Über- und Abnahmezeiten her... Die kleinste Welle macht Probleme, Strömung? Doof jetzt...da kreist man in der Fahrrinnen und behindert die normalen Sportboote. Ich mag diese Schuhkartons nicht. =OAber: Das war eine tolle Geschäftsidee. :P Ersatz für eine Landjacht sind die auch nicht, im Ankauf für die eingeschränkten Möglichkeiten zu hoch.

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