Danke an die Polizei

  • Moin zusammen,


    heute ist aufgrund eines Reifenschadens auf der A67 bei Gernsheim/Groß-Gerau ein Wohnmobil schwer verunglückt.


    Alle Personen hatten einen Schutzengel an Bord, leider jedoch nicht der mitfahrende Hund.


    Vielen Dank an die Polizei, die den schwer verletzten Hund mit Sondersignal zum Tierarzt gefahren hat - was keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist.


    Klick mich! und Klick mich!


    Für das Familienmitglied drücke ich ganz fest die Daumen, dass alles wieder gut wird.



    Liebe Grüße


    Rolf

  • Moin alle zusammen,


    so ein Unfall beschäftigt mich sehr!


    Es kommt unweigerlich die Frage nach einem sicheren Transport - sofern es den überhaupt geben sollte - unserer vierbeinigen Freunde im Fahrzeug auf.


    Aktuell haben wir leider keine Hunde, sodass wir im Major Tom nichts zu machen haben - im PKW hatten wir die Hunde stets in einer festverbauten Hundebox nach Maß untergebracht, da hat nichts gewackelt.


    Wie haltet Ihr es mit dem Transport Eurer vierbeinigen Freunde im Dickschiff?



    Liebe Grüße


    Rolf

  • Moin Rolf,


    unser Jesper ist in einer Transportbox unter dem Bartisch untergebracht und die Box ist seinerseits mit Spanngurten gegen ein horizontales Verrutschen gesichert und durch den Tisch selbst durch ein vertikales. Inwieweit das bei einem Unfall wie geschildert, Wohnmobil überschlägt sich, ausreichend ist, wird sich hoffentlich niemals zeigen müssen.


    Ralf

    Glaube nicht alles, was du hörst
    Sage nicht alles, was du willst und
    Tue nicht alles, was du magst
    (M.Luther)


    Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz (M.Luther)


    Better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt
    (A. Lincoln)

  • Servus,


    die Kleine ist beim fahren in der Hundebox und der Große, der Mecker dort halt in einem Geschirr zwischen den Sitzen angeschnallt. Ob das beim Überschlag reichen sollte, glaube ich nicht, aber bei einer Vollbremsung reicht es locker....

    Grüße Hartmut und Ingrid


    Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D

  • Ehrlicherweise ist ein "Überschlag" mit unseren Dickschiffen äusserst selten. Wenn ein Dickschiff von den Rädern gehebelt wird, dann landet es auf der Seite. So ein Hergang, wie im obigen Bericht ist eher den kleineren Wohnmobilen vorbehalten. Ich bin recht sicher, dass wenn eines unserer Dickschiffe i.e. durch Absturz überschlägt, haben wir ganz andere Sorgen.


    Brisco liegt während der Fahrt auf dem Sofa hinter dem Fahrersitz oder im Fußraum vor dem Mittelteil des Armaturenbretts. Anschnallen funktioniert bei der Blitzbirne nicht, da hängt er sich binnen Minuten auf und im Falle eines Crashes ist ein Henken wahrscheinlicher als potentielles herumfliegen. Bei Auffahrunfällen (Selber oder Heckpraller) gehen die Impulskräfte in Längsrichtung des Fahrzeuges und da ist er relativ gut gesichert. Bei einer Querbeschleunigung eher nicht :/. Allerdings hat er da auch "Raum" ohne Dritte zu gefährden ... hoffe ich. :|


    Eigentlich wäre der Transport in der Heckgarage am besten aber dann habe ich die ganze Zeit die Misstöne vom Beifahrersitz an den Ohren .... "Mein Welpchen, mein Mausebär, ohhhhh weeeeh..."


    Also ist für mich der Spagat zwischen Restrisiko und Hoffnung in der vorgeschilderten Lage am besten :saint:


    vG

    Martin

  • Das ist alles andere als schön. Ich hoffe die Familie hat es nicht nur körperlich sondern wird es auch psychisch überstehen. Ebenso der Hund ;(


    Wir sichern unseren Mini-Dobermann mit einem Geschirr und einer Leine mit Federzug am Beifahrersitz (analog einer Joggerleine)

    Obwohl ich mir da nicht so sicher bin, bzw. berücksichtigt sollte, dass im ungünstigen Fall die Fliehkraft uns einen Strich durch die Rechnung machen wird.


    Diese Fliehkraft (Masse x Beschleunigung) führt zum Beispiel dazu, dass ein einfacher Gegenstand/Hund mit 5 kg Gewicht zu einem 250 kg schweren Geschoss wird,

    das bei einer Vollbremsung durch das Mobil fliegen könnte.


    Da wir zur Zeit noch auf dem Stellplatz im Urbachtal sind, werde ich nachher mal Klaus Hünerkopf fragen ob es für unseren Hund eine bessere Sicherung geben kann bei der er trotzdem noch bei uns im nahen Bereich bleibt.


    Sonst würde ggf. dieser Link aufschlussreiche Information enthalten:

    https://www.google.de/amp/s/de…-wohnwagen-unterwegs/amp/


  • Ich habe diese Variantemal bei Morelo gesehen, verkehrssicherungstechnisch die beste Lösung. Dazu noch eine Sicht oder noch besser Schlupfverbindung ins Wohnmobil wäre das Optimale


    v.G. Schorsch

    Das ist in der tat die sympatischste Variante. Ist auch die WDA-Lösung. Lüftungsöffnung in den Boden, Fenster (Schiebefenster) in die Garagentür und ein Durchgang zum Wohnraum. Eventuell noch eine Kamera mit Aufschaltung auf das Display am "Leitstand". Leider bei uns nicht "durchsetzbar" ... Frau will Fahrrad und ich Kiste Bier in der Heckgarage ...


    vG

    Martin

  • Sind gerade auf dem Hof bei Klaus Hünerkopf. Er empfiehlt für unseren „Riesen 4,5 kg“ Mini-Dobermann die Sicherung über Gurtschloss, so ähnlich wie ich es schon nutze nur auf/an der Sitzbank.

    In der Garage würde Millie sich erstmal nicht wohlfühlen und sicherlich verlaufen. Außerdem müsste dort ebenfalls eine @Flugsicherung“ angebracht werden.

    Aber die Probleme habt ihr ja nicht:wedel:


    So wie Klaus Muehlenbewohner es für Bruce gelöst hat ist das schon optimal.:lovebone:

  • Das ist in der tat die sympatischste Variante. Ist auch die WDA-Lösung. Lüftungsöffnung in den Boden, Fenster (Schiebefenster) in die Garagentür und ein Durchgang zum Wohnraum. Eventuell noch eine Kamera mit Aufschaltung auf das Display am "Leitstand". Leider bei uns nicht "durchsetzbar" ... Frau will Fahrrad und ich Kiste Bier in der Heckgarage ...


    vG

    Martin

    Und was macht ihr mit den Zeug was eigentlich in der Heckgarage ist, Tischchen, Stühlchen usw8o

  • Da wir mit den Jagdhunden in vielen Fahrzeugen unterwegs sind, haben wir individuelle Lösungen:

    im Forrester richtige Trenngitter, da nach einer Jagd auch mal 2 Hunde die sich nicht kennen dort sitzen, in den BMW Touring Trenngitter und eine Bodenplatte mit aufrechter Trennplatte auch für lange Strecken (fahre tlw. 800-900 km durch) und führs WOMO:

    Alkoven mit Bad vorne, dann Türe zu, Bad und Dusche sind mit Hundematte ausgelegt, Trenntüre aufgeschoben, ein Trenngestell aus Holz mit mehrfacher Querversteifung, Guckloch für einen von beiden Hunden, gebaut aus einer Kinderbank von stabilo-Baumärkten.

    Die Hunde können sich max. 1,3 in der Tiefe bewegen und schlafen eigentlich immer beide direkt am Trenngestell. Schon bei mehreren Bremsaktionen kein Problem für die Hunde entstanden. Bei 2 Hunden sind halt Gurtgeschirr auch nicht der wahre Bringer und die Garage ist frei.

    VG Stefan

  • Wir haben unsere Schäferhund mix (32kg) in einem Geschirr mit einer zusätzlichen Gurtpeitsche welche am Rahmen angeschraubt ist „fixiert“. Sie liegt immer auf ihrer Decke zwischen Tisch und Bank.

    Im neuen bekommt sie einen ähnlichen Platz hinter dem Beifahrersitz aber auch gegen Bremsbeschleunigung gesichert.

    Gerade bei etwas größeren Hunden muss man genau überlegen wie man das Tier als auch alle anderen schützt..

    Gleich wichtig ist die Auswahl des Geschirrs, Ein K9 reicht da nicht.


    Gruß

    Thomas

SuperSense Füllstandssensoren