Dieselpreise und dadurch verändertes Reiseverhalten ?

  • Hallo @all,


    wie der Titel schon sagt, ändert sich bewusst oder unbewusst etwas an unserem Reiseverhalten ?

    Sparen wir KM ein ? Wird eine geplante Rundreise zum längeren Urlaub auf dem SP/CP ?

    Wird sich durch die hohen Spritpreise etwas am Wohn-Reisemobilmarkt ändern ?

    Wir wollen alle schöne grosse Tanks, aber wie schlecht gelaunt ist man, wenn man diesen voll macht ?


    Eure Meinung ist gefragt…..

    LG Luna

    Kleine Mädchen fürchten die Dunkelheit, grosse Mädchen ungünstiges Licht.

  • Hallo Luna,


    Es hilft ja nichts. Klar ist es teuer - aber sind wir mal ehrlich, es sollte bei den Preisen der Mobile nicht an der Spritpreisdifferenz zu normalen Preisen (was ist normal?) scheitern.

    Die großen Tanks machen es aber natürlich optisch an der Zapfsäule schon bitter.


    Viele Grüße

    Mario

  • Servus,


    ich bin inzwischen dabei und schau auf die Preise auf der Strecke. so z.b. ist Ungarn mit 1,38 € pro Liter ja richtig freundlich, Rumänien mit 1,90 teuer, Bulgarien mit 1,60 in der Mitte. Bei gut 600 Liter Tankvolumen kann man da schon ein wenig sparen, indem man versucht an günstigen Stellen der Strecke voll zu machen.

    Bei rund 2500 Kilometern Reichweite kann man schon etwas hin und her cirkeln....

    Grüße Hartmut und Ingrid


    Auch Alt kommt an und es dauert noch nicht mal länger :D

  • Da ich ja viel dienstlich mit dem Womo unterwegs bin, spare ich mir jetzt manchmal die Rückreise, Während ich früher Donnerstags wieder nach Hause und Montags wieder auf Tour gefahren wäre, bleibe ich jetzt einfach ein paar Tage länger stehen, wenn die Termine "in einer Himmelsrichtung" sind. So bin ich nach Terminen in München einfach übers Wochenende am Starnberger See geblieben um dann danach Montags in Karlsruhe zu arbeiten.

    ist eigentlich auch nicht schlecht. Nur die Ehefrau beschwert sich manchmal, dass ich wochenlang unterwegs bin.... ;-) :saint:

  • Ich reduziere die Fahrten deutlich. Termine werden nun gebündelt um mehrfache Anreisen zu sparen und die Notwendigkeit zur örtlichen Präsenz mehr abgewägt.

    Das macht immerhin statt 7-8.000km dann eine Reduzierung auf 2-3.000km im Monat aus =O


    Da kommen mehrere Faktoren zusammen. Zum Einen der Spritpreis, zum Anderen die Auftragsarten. Ich habe mich ein bisschen aus den aufwendigen Projekten zurückgezogen und wo ich nicht live vor Ort sein muss, tun es auch Videobilder. Öfter steige ich auch in den Flieger statt ins Wohnmobil, wenn effizienter ist.


    Meine Projektaufträge laufen oft über lange Zeiten, teilweise über Jahre. Dabei habe ich in der Vergangenheit Reisekosten pauschalisiert. Im Nachhinein betrachtet war das ein Fehler, den ich aber nun durch elektronische Lösungen ein Stück weit kompensieren kann. Ist eben ärgerlich und bei neuen Projekten passiert mir das nicht wieder.


    Bei Urlaubsreisen oder Tripps überlegen wir etwas sorgfältiger wie weit wir in Relation zum Erholwert/Vergnügen fahren. Wenn es uns im Münsterlsnd gefällt, brauchen wir nicht bis zur Ostsee zu fahren.


    Am Wochenende geht es nach Sylt und die Idee in Dänemark "günstiger" zu tanken, hat sich bei der Recherche in Luft aufgelöst ... 2,30-2,40€ für den Liter Diesel sorgen für leichtes Grinsen an deutschen Tankstellen :/ ...


    vG

    Martin

  • sehr schlecht gelaunt, vor allem hier in DE

    nein, bei uns nicht. Da sparen wir lieber an unnötigen KrimsKrams käufen und bremsen den "haben will " Trieb :-)


    Holger

    Kann ich nur voll unterschreiben, es gibt Dinge, die man einsparen kann....


    Grüße,


    Ralf

    Wenn man Morgens statt zur Arbeit direkt an´s Meer fährt, geht´s eigentlich....


    Mit Frau und Hund unterwegs im N&B Flair 880 LE ...

  • Ich reduziere. Meine Geschwindigkeit ein bisschen. Von 100 km/h auf 86. Spare so locker 1 km pro liter oder von fast 17l/100km auf 14,25. Das sind 160 km auf einen Tankfüllung. Macht was aus.


    Gruß


    Roel

    Das was den Männer von den Jungs unterscheidet ist der Preis des Spielzeugs.

  • Wir ändern nichts. Wir send eh schon nicht die Schnellfahrer und Steckenmässig führt uns der Weg wo er hinführt. Ob wir stehen oder fahren hängt eher mit dem Angebot in der nächsten Umgebung ab ob dies für uns passt oder nicht, oder eventuellen Terminen. Der Dieselpreis ärgert uns nix sonst bekommen wir für nix ein Magengeschwür wegen des Ärgers und dies wäre dann wirklich Ärgerlich. Wir können am Preis nix ändern und viel mehr sorgt uns die allgemeine "Weltlage" die im Moment so gar nicht einschätzbar ist. Jänu, jetzt hoffen wir erstmal ein wenig auf die Pampa von Kanada und da auch ein wenig dem Dichtestress dem wir hier in D und der Schweiz unterliegen entfliehen zu können.

    Wohl dem, der eine Macke hat!
    Ob ADHS, Asperger oder Legasthenie, Beeinträchtigungen sind längst nicht nur immer ein Nachteil - sondern Quell für Kreativität und ungewöhnliche Leistungen. Etliche erfolgreiche Künstler, Erfinder oder Unternehmer sind leuchtende Beispiele dafür.
    Wer sich also nur auf meine Rechtschreibe- und Orthografiefehler beschränkt verpasst vielleicht etwas ^^

    Private Site: wrubel.ch

  • Hier bleibt einmal die Unterscheidung "geschäftliche" oder "private" Fahrt, wie die Antworten ja auch teilweise zeigen.


    Geschäftlich kann ich viel optimieren.


    Und als Vergleich:

    Privat suche ich mir, wenn ich essen gehen möchte, auf einer Speisekarte auch nicht ein Gericht aus, weil es einen Euro preiswerter ist.

    Dann überlege ich evtl., ob ich lieber seltener essen gehen möchte.

    Nun habe ich mein Fahrzeug noch kein Jahr und denke noch nicht über Enthaltsamkeit nach.


    Konstruktiv:

    Habe dem Iveco bei TecPower in Remagen ein Chiptuning verpassen lassen.

    Hier der Link

    Es ging darum, dass der Achtgangwandler von ZF eher früh in kleinere Gänge geschaltet hat. Das ist nun vorbei.

    Hat rund drei Liter pro 100 km Minderverbrauch gebracht. War nicht das eigentliche Ziel, doch ein schöner Nebeneffekt.

    Keine Probleme mit Abgastemperatur etc.
    Und der Speedlimiter wurde auch direkt deaktiviert, so dass das Überholen von LKW nun deutlich lässiger abläuft - wenn es sein muss.


    Begreift man das Reisen mit dem Reisemobil als Hobby oder gar Lebenseinstellung, so werden viele vielleicht Kompromisse eingehen - aber doch eher nicht das Handtuch schmeissen und alles aufgeben - oder?

    Keinesfalls ernst gemeint: natürlich bleibt jedem auch der Wechsel auf einen Wohnanhänger, der das Jahr über an einem Ort verbleibt.

    ;-)

    Alle leben unter dem selben Himmel, aber jeder hat einen anderen Horizont.

  • …fällt schon richtig auf, wenn man dann mal so 150l tanken muss - tut dann auch richtig weh! Ich sehe dann immer die Dinge vor mir, die man

    für die Differenz zum vorherigen Tanken sich so zu Gute kommen lassen könnte: ist z.B. ein nettes Essen zu zweit!


    Meine Urlaubsziele ändere ich trotzdem bisher nicht! …aber, ob wir bereits den Höchststand erreicht haben! :/

    VG
    Peter


    … läuft bei mir, zwar rückwärts und bergab, aber läuft!!!

  • Wir tanken meist bei unserer Raiffeisen, die sind konstant im Preis. Weniger Reisen mit dem Wohnmobil habe ich nicht vor, wenn dann eher mehr. Da wir des Öfteren Bekannte die auf der Durchreise in den Süden sind, uns in Unterföhring treffen, fahre ich fast keine Kilometer 8o

    Was mich an der Tanksäule beruhigt ?

    Vor mir war ein Actros Sattelzug, das stand auf der Tankanzeige 1495,xx Euro - das kann mir nicht passieren da nur 440 Liter reingehen :-))


    v.G. Schorsch

  • Ich habe auf meiner letzten Reise mal versucht, die Geschwindigkeit zu reduzieren (von 100-110 runter auf 86, zwischen den LKWs) , um etwas Diesel zu sparen, hat aber nur mit Mühe 1 Stunde geklappt, danach hatte ich keinen Bock mehr auf die Bummelei.


    Sparen würde ich dadurch etwa 2-3 ltr./100 km, würde dann aber ohne Spass fahren, das ist es mir dann doch nicht Wert.


    Weniger fahren käme für mich überhaupt nicht in Frage.

  • Vor mir war ein Actros Sattelzug, das stand auf der Tankanzeige 1495,xx Euro - das kann mir nicht passieren da nur 440 Liter reingehen :-))

    Schorsch, da wäre ich mir nicht so sicher. Das sind auch "nur" € 3,40 pro Liter. Sooo weit sind wir davon nicht mehr entfernt und die €2,20 bis 2,30 haben wir uns vor Kurzem auch noch nicht vorstellen können ...


    Aber um neben dem leicht Off-Topic-Kommentar auch noch etwas dazu beizutragen ... unsere Laufleistung ist nur etwa 9-10 tausend Kilometer im Jahr. Bei etwa 15 Liter Durchschnittsverbrauch sind das 1.500 Liter. Der Sprit kostet jetzt geschätzt 80 ct. mehr, als noch im letzten Jahr. Wegen der dadurch entstehenden Lücke im Geldbeutel von gut 1.200 Euro werde ich das ohnehin schon teure Hobby wohl nicht aufgeben oder mich dadurch einschränken.


    VG, Thomas

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