Posts by Zausels_Kerl

    Martin, täusche ich mich, oder sind da zwei Aludrähte 2,5mm² untergeklemmt? Das dürfte zum guten Teil erklären, warum die Klemme zum Kocher wurde.

    Unabhängig davon setze ich die guten Wago-Klemmen auch nur dort ein, wo nicht mit stundenlanger Vollast zu rechnen ist.


    Übrigens: Die Wago Serie 221 verwende ich sehr oft, wenn (wie im Mobil grundsätzlich) Litzenleitungen statt Massivdrähten verbunden werden. In diesem Fall OHNE Aderendhülsen, die einzelnen Drähte werden da wirklich mit sehr viel Oberfläche kontaktiert.

    Das kann ich dir tatsächlich garnicht sagen. Das Bild habe ich aus dem Internet, entspricht aber dem Ergebnis am Clou-Liner nach 4 Wochen Heizugsbetrieb über die E-Patrone (Waren flexible Leitungen, Kupfer). Da waren WAGO Klemmen mit der Spanneinrichtung verbaut, die dann ähnlich weggeschmort sind (Habe ich leider nicht fotografiert).


    Ich verwende die Wagos ja auch als Klemmleiste im Wohnmobil. Allerdings nicht für Verbindungen über welche hohe Lasten gehen.


    vG

    Martin

    Das sind reine Überdruck und Ablassventile die bei Frost nicht öffnen.

    Stimmt. Habe ich auch inzwischen gelesen. Ich hatte 2018 bei Alde ein Frostschutzventil bestellt und das "Sicherheitsventil" erhalten. Deswegen bin ich davon ausgegangen, dass dieses Teil das Frostschutzventil ist. Wieder was gelernt.


    vG

    Martin

    Ganz ehrlich:

    Wenn interessiert es was ich für mein Mobil bekommen habe wenn ich es moralisch zu teuer verkauft habe weil der Markt es hergegeben hat?


    Würdest du dein WoMo aus moralischen Gründen für z.B. 20k€ weniger verkaufen?

    Wenn das auf mich bezogen ist ... Ich würde mein Wohnmobil zu einem angemessenen Preis verkaufen, wenn ich es denn verkaufen wollte. Ich würde garnicht erst einen Preis von 20k€ über dem Wert aufrufen.


    Hintergrund: Ein zu hoch angesetzte Preis wird bei interessierten Käufern sofort und unmittelbar registriert. Damit "verbrennt" man seine Verkaufsoptionen, wie zahlreiche Beispiele erweisen. Senkt man den Preis auf einen Marktwert, so werden die Interessenten stutzig und lassen die Finger von dem Fahrzeug. Auch dafür gibt es zahlreiche Beispiele.

    Ich rufen einen Preis auf, der im Markt rechtzufertigen ist und wenn ich den erziele ist gut, wenn nicht dann bleibt das Fahrzeug oder die Strategie wird plausibel angepasst.


    Und ja, ich habe einige Fahrzeuge unter dem Marktpreis verkauft, weil es für mich finanziell ausging und ich lieber ein Auto mit gutem Gefühl verkaufe als einen kurzzeitige Freude über ein paar Euro mehr. Beispielsweise den Clou. Marktwert 18.000€, Verkauft für 12.500, weil ich bei einem Unfallschaden erheblich profitiert habe und der Käufer mir gut gefiel.

    BMW E30 ,(einige) immer so, dass ich mein Geld wieder raus hatte aber deutlich unter dem Marktpreis, weil ich keinen Bock auf Dummschwätzer und Bildersammler hatte.


    Könnte noch viele Beispiele aufzählen. Je teurer das Auto umso größer die sogenannte Käufereue. Da habe ich keine Lust drauf und meine Brötchen verdiene ich anders einfacher.


    Fahrzeughandel, wie auch andere Sachen müssen einfach fair und gerecht ablaufen. Andere Vorgehensweisen haben für mich keinen Wert. Zu nahezu allen Käufern von meinen Fahrzeugen habe ich ein gutes Verhältnis (Oldtimer) und noch nie Stress gehabt. Das ist mir wichtiger als irgendwelcher Reibach. Das klingt nun so als würde ich ständig Fahrzeuge verkaufen ... Nein, ich baue nur ein wenig meine Oltimersammlung ab. Davon findet man aber kein einziges Fahrzeug auf irgendwelchen Plattformen. Das läuft nur über "Buschfunk" und von 8 Fahrzeugen sind 5 bereits verkauft und nebenbei, alle deutlich unter den Gutachtenwerten damit die Fahrzeuge im "Dunstkreis" bleiben.


    vG

    Martin

    die Infos - die mich nun wieder leicht verwirren ;)

    Du schreibst nun, dass die Schläuche mit den gelben Hebeln Frostschutzventile sind?

    Frostschutzventil = Ablassventil?

    Jupp. Das sind Frostschutzventile, die bei Frosttemperaturen öffnen und das Wasser abblasen. Gleichzeitig kann man sie manuell öffnen und zum Ablassen des Wassers aus dem Wasserkreislauf verwenden.



    vG

    Martin

    Moin Martin,
    iIch vermag nicht zu erkennen, wo ich zu rechtlichen Schritten oder zu Klagegemeinschaften aufgerufen haben soll.

    Nee, so war das nicht gemeint. Ich weise nur darauf hin, falls jemand auf die Idee kommt die Sache aufzugreifen um entsprechende Aufforderungen zu posten. Bei deinen Hinweisen gab es von meiner Seite nichts zu mäkeln.


    vG

    Martin

    Zur Bildung des Luftpolsters in dem Alde-Boiler:


    Am einfachsten einen Wasserhahn (Heißwasser) öffnen, der in möglichst kurzer Entfernung zum Boiler angebracht ist und mindestens auf gleicher Höhe oder höher als der Boiler. Die Wassersäule vom Wasserhahn bis zum Boiler läuft nach und verhindert, dass sich die Luftblase bildet. Deswegen unbedingt leerlaufen lassen!!! Man kann anhand der Menge kaum abschätzen, wie lange noch Wasser in den Beuler nachläuft bis dann endlich Luft ankommt! (Da gehen dann auch schnell mal 6-10L "flöten".


    Die auf dem Bild von Rudi gezeigten Schlauchanschlüsse mit den roten Kappen sind das sogenannte "Doppel-T Adapterstück" für den Alde Heizkreislauf. Vorrangig zu Servicezwecken (Flüssigkeitstausch) aber auch um den Heizkreis um weitere Gerätschaften zu erweitern. Hat einige Vorteile diesen Adapterschlauch verbaut zu haben. Man kann ihn auch gut nachrüsten!


    Bei den Frostschutzventilen (Das sind die Ventile mit den gelben Knubbeln) ist es so, dass bei senkrechtstehendem, gelben Hebel das Ventil geöffnet und bei waagerecht liegendem Hebel das Ventil geschlossen ist. Dabei ist es wurscht ob rechts oder links.



    Wasserfilter müssen grundsätzlich gereinigt oder getauscht werden. Allerdings, wenn ich das richtig sehe, handelt es sich hier nicht um einen Filter, sondern über den Druckausgleichbehälter. Kann das sein?


    vG

    Martin

    jebr, wenn ich mich recht entsinne, gibt es doch noch eine zehnjährige Produkthaftung vom Hersteller. Somit sollte eine Undichtigkeit ein Garantiefall sein. Die Fenster sind ja zum Einbau in ein Fahrzeug oder auch Boot vorgesehen. Also kann man sich doch damit nicht rausreden. Offenbar muss jemand da mal den Mut haben, einen Musterprozess zu führen mit einem geeigneten Anwalt.

    Das haut nicht hin. Das Produkthaftungsgesetzt setzt voraus, das eine Sache bereits bei der Herstellung/Auslieferung mit einem Mangel versehen war und nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt fehlerfaft wird. Da bin ich mal gespannt, welcher Anwalt sich da auf eine Musterklage einlassen würde. (Vermutlich nur, wenn die moralisch ethischen Prinzipien hinter dem Umsatzdrang zurückstehen.)


    Sicherlich würde ein aussichtsloder Musterprozess auch ein Vielfaches der Instandsetzung des Klagegrundes (Des Fensters) kosten und ob sich da jemand rantraut und mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit die Anwaltkosten, Prozesskosten etc auf sich nimmt mit einer waagen Wahrscheinlichkeit auf Erfolg ? Ich glaube nicht ....


    vG

    Martin

    So wie Hermann bereits geschrieben hat. Die Klemmen in der Brücke für 32A angegeben (Auch nur die richtigen, und guten Wagos). Als Anschluß und Verteilerleistung kenne ich das nur mit 16A. Die Klemmen "Umgreifen" nicht die vollständige Ader, bzw. "greifen" nicht den gesamten Querschnitt der angeschlossenen Leitung. Das führt bei einer hohen Last u.U. zur Funkenbildung in der Klemme. und dann sieht das auch schnell mal so aus:



    3000W als Verbraucher mit Verlustleistung, Übertragungsverlusten etc werden die 16A da fast komplett ausgeschöpft. Da wäre mir eine Wago Klemme zu unsicher und würde ein gewisses Kribbeln an der hinteren, linken Magenwand verursachen. Auch ohne Leistungsberechnung und Anwendung der E-Formelsammlung.


    Ich bin tatsächlich ein Fan der lösbaren Wago-Klemmsysteme. Aber für hohe Leistungen setze ich die Wagos nicht ein. Bei der Versorgung der E-Patrone in der Alde habe ich vor ein paar Jahren erheblichen Respekt entwickelt. (Ist eine Story für das Lagerfeuer. Nur soviel ... um Haaresbreite hätte ich heuer das Problem nicht mehr!)


    vG

    Martin

    Ich kenne alleine über 20 Eigner, die sich beim Anwalt (meist persönlich bekannt mit dem Anwalt oder im Rahmen einer anderen Rechtssache) über dieses Thema erkundigt haben. "Eine Klage hat keine Aussicht auf Erfolg". Da ging es um Sachmängelhaftung und Gewährleistungsthemen. "Arglistige Täuschung" ist nochmal eine ganz andere Nummer.


    Ein Schulfreund von mir ist fachlich in dem Thema hauptberuflich unterwegs und bestätigt, dass die klassischen Doppelverglasungsscheiben durch Vibrationen und mechanische Belastungen höher beansprucht werden. Entsprechend kommt es gehäuft vor, dass an diesen Scheiben Undichtigkeiten (damit anlaufen, beschlagen etc? auftreten. Was er aber ebenfalls aussagt, ist der Sachstand, dass es im Verhältnis zu der Anzahl Mobile, die mit diesen Scheiben unterwegs sind, nicht unbeding in gehäufter Form auffällt. Es schreiben eben auch nicht 1000ende Eigner "Meine Fenster sind dicht" und so sieht es nach einem enormen Problem aus, wenn 50 Eigner ein solches Problem haben.

    Übrigens verweist er auch auf die Verglasung an hoch frequentierten Straßen oder in Gebieten mit hoher Windlast. Da scheint ein ähnliches Bild vorzuliegen bei den Fenstern in dortigen Gebäuden. Also deutet (meine Interpretation) vieles darauf hin, dass es tatsächlich ein Belastungsprobem an den Scheiben gibt.


    Unser graues Monster ist inzwischen 11 Jahre alt und die Fenster sind immer noch völlig unauffällig in Ordnung. Beim Clou hatten wir das Problem in mehreren Scheiben und auch beim Arnold sind die vorderen Scheiben befallen.


    Wen sollte man nun also verklagen? Mekuwa bildet keine Ausnahme, bei den anderen Herstellern kommen diese Erscheinungen in den Doppelglasfenstern (Thermopen) ebenfalls vor und die Häufigkeit ist da nicht anders. Die Schäden treten im Durchschnitt im Alter von 5-8 Jahren und dann wieder bei deutlich älteren Fahrzeugen. Das sind die Regelfälle. Es sind aber nicht einmal 10% aller Fenster betroffen auch in dem angegebenen Alter nicht. Die Masse hat auch im hohen Alter keine Probleme.


    Hier von einer "arglistigen Täuschung" zu sprechen, gefällt mir nicht! Ich habe in der Kapelle 74 Fenster! Davon sind ca. 80% vor weniger als 10 Jahren erneuert worden. Nur von den erneuerten Fenster sind eine Reihe (ca. 8 Stück) angelaufen. Das sind vorrangig die Fenster, die im "Wind stehen" (Richtung Windkupp, Wohnzimmer, für die, die Kapelle kennen). Da würde es mir im Leben nicht einfallen überhaupt einen Gewährleistungsanspruch zu stellen.


    Das wir im LinerTreff auch keinen Aufruf zu rechtlichen Schritten posten oder ggf. zu Klagegemeinschaften auffordern, brauche ich vermutlich nicht anzumerken, da kommen im Fall der Fälle die Mod´s schon auf die Bühne.


    vG

    Martin

    Da hast du nochmal "Schwein gehabt". Ich gehe auch davon aus, dass sich die Klemmen gelöst haben oder nicht richtig festgezogen waren.


    Übrigens ist eben das gleiche Schadensbild am Schuk0stecker eines Verlängerungskabel zu finden, wenn man die Alde mit 3KW längere Zeit im Winter (also mich Leistung) laufen lässt.


    Wenn du die Kabel erneuerst, dann auf jeden Fall mit Aderendhülsen arbeiten und mit "Schmackes" festschrauben (Klemmen).


    Bei Concorde werden die Zuleitungskabel meist (zumindest bei den älteren Modellen) sehr großzügig belassen und können gut in den Sicherungskasten nachgezogen werden. Gegebenenfalls muss man mal die Zugentlastung lösen. Bei Phoenix weiß ich es nicht, wie viel Reserven die bei den Kabeln belassen. Ich hoffe es reicht aus. Sonst wird es etwas kompliziert ... auf keinen Fall an der Stelle mit irgendwelchen Wago-Klemmen die Leitung verlängern!


    vG

    Martin

    hallo wir haben uns zwei solartaschen a 200 watt gekauft


    den ausgang am mppt regler lege ich den auf die batterie oder den muti


    gruß markus :whistling:

    Hallo Markus,


    normalerweise "weder noch". Sollen die Solartaschen einfach nur Strom in die Akkus pumpen, dann kannst du auch auf die Batterien direkt anschließen (Sicherung nicht vergessen). Möchtest du hingegen die Ladeleistung über den Shunt mit angezeigt und berücksichtigt haben, dann bei einem Minus-Shunt den Pluspol für den Solarregler an den Pluspol der Batterie und den Minuspol des Solarreglers hinter den Shunt (aus Richtung Akku betrachet) auf den Masseverteiler. Hintergrund ... alle Ströme aus der Batterie sollen über den Shunt laufen, sonst wird die Anzeige verfälscht.


    Rein physisch würde das auch funktionieren, wenn du auf die Batterieeingangsseite des Multiplus anschließen würdest. Hat nur den Nachteil, dass dann logisch rückwärts geladen wird. Technisch ok aber logisch falsch. Auch würde der Batteriebauptschalter es nicht mehr ermöglichen den Aufbau spannungsfrei zu schalten, da via Solarregler und Solartasche (Klar, nur wenn angeschlossen) immer noch eine Spannung an den Multiplus geliefert wird. Das ist zwar technisch ok aber eben "nicht schön", also Mist.


    vG

    Martin

    Ja, es ist schon verrückt. Wer hätte gedacht, dass wir uns über einen Spritpreis von unter 1,80 (Diesel) an der Tanke freuen würden. Vor einem Jahr haben wir uns noch über 1,28€ geärgert und gefragt wo der Preis noch hinlaufen soll .... Heute freuen wir uns bereits, wenn er unter 2,00€ liegt.


    Über manche Rechnungen freut man sich, weil niedriger als erwartet und andere Rechnungen möchte man am liebsten verwenden um Energie zu sparen ... :saint:


    vG

    Martin

    Hallo Peter,


    im LinerTreff-Lager haben wir ja so ein "Spezialgerät" zum Austausch der Heizflüssigkeit der Alde. Der Austausch inkl. Rüstzeit beträgt ca 1h bei einem 9m-Liner (Länge = stellvertretend für das Volumen des Heizkreislaufes).

    Auch mit dem "Durchspülen" zum Austausch der Flüssigkeit bilden sich, zugegeben deutlich weniger, Lufteinschlüsse und ein Nachfüllen am Ausgleichsbehälter mit bis zu 0,5L ist "normal".


    Ich habe bisher bei einigen Fahrzeugen den Wechsel durchgeführt und ein "Entlüften" war bisher nur bei einem Fahrzeug (dummerweise das Eigene) notwendig, weil ich da Blödsinn gemacht hatte.

    Sofern das "Spülgerät" vorhanden ist, ist der Flüssigkeitstausch kein Hexenwerk und kann von jedem Betrieb ausgeführt werden. Ohne das Gerät sollte man die Finger davon lassen, da das Entlüften bei den meisten Fahrzeugen eine langwierige Aktion ist. Ds Heizsystem ist so "verwinkelt", das es einige Entlüftungsaktionen erfordert bis man tatsächlich die Luft raus hat ...


    Die Kosten für den Flüssigkeitswechsel liegen bisher (Kosten für G13 und dest. Wasser) zwischen 70 und 100 € , je nach Fahrzeug-/Heizungsgröße. Entsprechend wären 250€ für einen Fachbetrieb sicherlich fair. Bei 400-500€ hätte ich Mühe das zu rechtfertigen.


    vG

    Martin

    So ein Angebot wäre sicherlich ok und im Rahmen der Wohnmobilhausse auch moralisch vertretbar. Ein Mobil in 2021 für 180k€ kaufen und in 2022 für 229k€ ohne nennenswerte Wertsteigerungsmaßnahmen in den Markt anzubieten aber eher nicht. Das nennt man dann Raffgier und so etwas ist dann zumindest moralisch daneben.

    Natürlich ist es legitim, das zu nehmen, was der Markt hergibt aber ein "Geschmäckle" bleibt und solche Aktionen sind auch nachhaltig, denn ... Das Internet vergisst nichts und zunehmend bei Onlineverkäufen kann man recherchieren für welche Preise Fahrzeuge über den Tisch gegangen sind.


    Bei den Neufahrzeugen sehe ich es eben auch so, dass eine Profitgier von Herstellern dem Markt "im Gedächnis" bleibt. Es werden auch wieder Zeiten kommen, wo die Mobile nicht mehr in vergleichbaren Stückzahlen abgesetzt werden können. Eine als unfair behaftet Preispolitik bleibt Interessenten im Gedächnis und "Fairness" ist ein extrem wichtiger Verkaufsfaktor und führt dann dazu, dass so mancher Kunde sich anders orientiert.


    Am Ende des Tages gewinnt immer derjenige, der die Regeln der Fairness berücksichtigt und Unfairness führt auf Dauer immer zum Misserfolg. Ich glaube, dass nicht alle Hersteller diese Auffassung haben.


    vG

    Martin

    In der Tat hat Stauber schon den ein- oder anderen Spezialaufbau (die sprechen öffentlich nicht gerne über Behindertenfahrzeuge, habe ich den Eindruck) gemacht. Ich kenne allerdings eher die 3,5t Fahrzeuge mit entsprechenden Anpassungen. Gehört habe ich aber auch schon von Fahrzeugen aus der LinerKlasse.


    PN Habe ich beantwortet.


    vG

    Martin

    Toi Toi Toi, Markus dass das noch lange so bleibt!


    vG

    Martin

    Hallo Markus,


    glücklicherweise brauchen wir diese Hilfsmaßnahmen derzeit ja (noch) nicht. Ich bin nur gerne vorbereitet für eine solche Entwicklung und habe mir deswegen vor dem Umbau des grauen Monsters Gedanken gemacht, wie ich mit welchen Mitteln eine Eignung auch bei einer Geheinschränkung von Christina hinbekomme. Fertig von der Stange bekommt man ja nichts geeignetes, ein Umbau ist dann nahezu immer erforderlich. Also habe ich mir Pläne zurechtgelegt wie ich unser Wohnmobil ggf. an die Bedürfnisse angepasst bekomme und ob das Aussicht auf Erfolg hat. Wäre das nicht eindeutig möglich, hätte ich das Projekt "graues Monster" garnicht erst angefasst. Glücklicherweise habe ich ganz brauchbare Handwerkerkenntnisse, eine probate Infrastuktur und könnte bei Bedarf auch schnell die Pläne umsetzen. Aber trotzdem Danke für die Info. Übrigens ist oftmals (ich denke auch bei ALS) so ein radikaler Umbau nicht erforderlich, sondern man kann vielfach auch mit kleinen Veränderungen viel erreichen.


    Alleine die Bewegungsfreiheit kann man durch geringe Änderungen im Fahrzeug vergrößern (Etwa Sofa entfernen und durch ein Rack ersetzen). Auch für die Aufbautür gibt es recht gute und pragmatische Lösungen, die teilweise sogar durch die Krankenkasse unterstützt werden (Breitere Aufbautür, erfordert etwas Veränderungen an der Seitenverkleidung rechts, bzw. Sitzkürzung).

    [Blocked Image: https://www.camper-shop.ch/wp-content/uploads/2021/04/tegos_tueren-camper-shop_giswil_einbau.png]


    Auch bei der Treppe gibt es brauchtbare Lösungen, etwa mit einer breiteren/längeren Treppe (Ausklappbare LKW Treppe). Die fragile Treppe (Project2000) ist ja bei unsicherem Gang ein erhebliches Handycap.


    Bei einer krankheitsbedingten Einschränkung, oft im Gegenteil zu einer unfallbedingten körperlichen Einschränkung, ist es ja oftmal so, dass nicht sofort das komplette Mobil angepasst werden muss, sondern dass man im Zuge des Krankheitsverlaufes immer wieder nachbessern und optimieren muss. Dabei ist es auch oftmals schlecht vorherzugsehen, welche Einschränkungen man zu welchem Zeitpunkt kompensieren muss.


    Bei uns ist aktuell, immer dringlicher werdend, die Treppe das größte Problem. Funktional ist das alles im Lot aber durch die Sensibilitätsstörungen in den Beinen ist die doch weiche Projekt2000-Treppe ein echtes Handycap. Christina fühlt sich auf dieser Treppe überhaupt nicht wohl. Da müsste eine Treppe her, die "bombenfest" und steif ist. Jedes Nachfedern, knacken oder Instabilität führt zu einem extrem unsicheren Gefühl. Ja, eher Gefühl als Tatbestand aber das führt dazu, dass Christina sehr ungerne ein- und aussteigt.


    Eine echte Gehbehinderung bei MS ist oftmals nur tempoär und so muss man eine Möglichkeit finden, bedarfsweise eine Einstieg/Ausstrieghilfe zu installieren, die man auch schnell wieder entfernen kann. Im Fahrzeug erfordert es mehr Haltemöglichkeiten. Auch die Möglichkeit einer Sitzgelegenheit in der Dusche etwa muss bedacht werden.


    Würde man also das Fahrzeug komplett behindertengerecht umbau, so wäre das ggf. übertrieben, da nicht alle Hilfsmittel sofort und auf Dauer benötigt werden. So eine Anpassung ist bei uns eben vorgeplant und entsprechend parat gelegt.


    Falls du also mal Bedarf an Umbauten/Ideen dazu hast, können wir uns gerne mal austauschen.


    vG

    Martin

    Ich habe sogar zwei Ideen ....


    Das klingt danach, dass es in der 230V Infrastruktur einen Kriechstrom (Feuchtigkeit oder defektes Gerät?) gibt. Entsprechend ist der Schluß nicht groß genug um einen Kurzschluß zu versachen (Sicherung) aber ausreichend um dem Wechselrichter einen hohen Verbraucher zu signalisieren.


    Die zweite Idee ist, dass ich mich schwertue das Hirn anzustrengen für jemanden, der die Tür aufreißt, seine Frage ins Forum ruft ohne mal "Tach" zu sagen. (Vorstellung ) Für jemanden, der vor der Frage ein "Hallo, ich bin der ... " äussert, fällt mir das wesentlich leichter.


    vG

    Martin

    Ist aber schon klar, dass der Ducato ein "Frontkratzer" ist? In meinen Augen so ziemlich da schlimmste, was man in der über 4,2t-Klasse machen kann. In der Größenordnung würde ich kompromisslos alles mit Frontantrieb aussortieren. Nicht nur, dass die Frontantriebler einen zumeist üblen Wendekreis haben, sind die Spuren im Rasen bei nassem Wetter vorprogrammiert. Ich vermute, nein - bin sogar sicher, dass jemand der in der Gewichtsklasse einmal einen Heckantriebler hatte, einen Fronttriebler nie wieder in Erwägung zieht.


    Klar, der Schlammschlacht bei diesen Worten ist nun Tor und Tür geöffnet =O Frontantriebsfahrer an die Front!


    vG

    Martin

    Hallo Günter,


    das ist eine gute Frage ...


    Für den Flachlandtiroler, der sich vorrangig in der norddeutschen Flachebene bewegt und keine Ansprüche an die Viertelmeile gegen den 40Tonner hat, reichen die 170PS voll und ganz. Damit kommt man gut von A nach B und den Nervenkitzel der Beschleunigung (Wo lt. Walter Röhrl die Tränen der Ergriffenheit waagerecht vom Auge zum Ohr fließen) hat man weniger. Das Entschleunigte Fahren eines Mobilisten bleibt einem unbenommen.


    Für den Norwegenfahrer, der die Trollstiegen mit vollausgeladenem Mobil (Alkohol in Norwegen ist rar und jede Flasche Wein oder jede Kiste Bier bremst einen an der Steigung aus) hoch fahren möchte, sind die 170PS weniger interessant als das ebenfalls etwas reduzierte Drehmoment des 3 Liter Motors, mit 400Nm.


    Der Gang zum Tuner des Vertrauens, der dem Chip des Motorsteuergerätes dann "Beine macht" ist also fast vorprogrammiert. Die Leistungssteigerung auf ca. 205PS und Drehmoment auf (?) geschätzte 440-450Nm helfen dann dem Fahrzeug etwas auf die Sprünge. "Geil" ist das nicht aber es sorgt dafür, dass man weniger an den Steigungen schwitzt und im Regelbetrieb fühlt sich das dann auch besser an.


    Vergleicht man die Anforderung mal den inzwischen rar gewordenen DüDo´s und Kollegen, dann ist man auch mit der 170PS/3.0L Maschine gut unterwegs und mit dem Wohnmobil reist man ja und rast weniger. "Darfs ein bisschen mehr sein?" -> Klar gerne aber ob es tatsächlich erforderlich ist, ist eine Auslegung desjenigen, der hinter dem Lenkrad sitzt und mit mehr oder weniger verzerrtem Gemüt auf das rechte Pedal stiefelt.


    Eine Leistungssteigerung gibt es m.W. auf ca. 208 PS bei 472Nm Drehmoment (Dieselpower Chiptuning).


    vG

    Martin

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