Posts by Zausels_Kerl

    wie kompliziert ist der Einbau denn?

    Eigentlich recht simpel ...


    Man benötigt einen Einbauplatz für den Boiler. Da es verschiedene Formate gibt (es gibt auch einen Quaderförmigen klick mich) findet sich da meist ein guter Platz. Der Einbauort sollte so gewählt werden, dass man eine kurze und einfache Verbindung zur Alde hat (Wasserleitungen).


    Dann wird an der Alde die Umwälzpumpe (oder irgendwo anders im Heizkreislauf, wenn besser erreichbar) der Schlauch abgezogen (vorher links und recht abklemmen!) und der Alde Doppel-T-Adapter (Das ist der Anschluß, der üblicherweise auch für den Austausch der Heizungsflüssigkeit verwendet und belassen wird). eingesetzt. Nun kann man von diesem Doppel-T-Adapter seine Verrohrung zum Heizanschluß des Boilers verlegen. Bevor man den Rücklauf vom Beuler an das Doppel-T-Stück anschließt, die Leitung mit Alde-Flüssigkeit befüllen (dann gibt es weniger Entlüftungsaufwand). Damit ist die Versorgung des Heizkreislaufes bereits erledigt.

    Nun wird die Kaltwasserleitung zur Alde abgeklemmt und bis zum Beuler verlängert. Dort am Brauchwasseranschluß anschließen. Den Ausgang des Beulers wieder zurück verlegen zur Alde an den Kaltwasseranschluss ...

    Falls man die E-Patrone verwenden möchte, dann muss man noch eine Steckdose in den Bereich des Beulers verlegen und an das 230 Boardnetz anschließen (wenn gewünscht an das Wechselrichternetz).


    Feddich! Der Aufwand ist bis auf die 230V Versorgung identisch mit der Alde Flow.


    vG

    Martin

    Also,


    erst mal die Haube öffnen. Dann schauen, ob es irgendwelche Spuren gibt. Das Rätselraten hier ist wenig zielführend. Könnte ja auch sein, dass jemand mit einem Eimer Frostschutz gestolpert ist und ein Schwall unters Fahrzeug gelangt ist :P oder oder oder ... Ich würde da strukturiert dran gehen.


    Erst mal schauen, welche Kühlflüssigkeit farblich passt. Wenn die Aldeflüssigkeit mal gewechselt wurde, dann könnte sie gelb/grünlich sein. Original ist sie rötlich. Die Motorkühlflüssigkeit kann ebenfalls rötlich/grünlich/bläulich sein. Einfach mal in den Ausgleichsbehälter schauen.

    Wenn Kühlflüssigkeit im Stand austritt, dann ist meist auch ein spürbarer Verlust im Ausgleichsbehälter vorhanden. Der Kühlkreislauf steht deutlich unter Druck, wenn der Motor auf Temperatur ist. Läuft Kühlflüssigkeit bei kaltem Motor aus, dann sollte es sich um ein deutliches Leck handeln. Notfalls auffüllen und Motor laufen lassen (Heizung auf volle Pulle, damit der Heizungswärmetauscher mit dem Versorgungskreis geöffnet ist). Bei dem Druckaufbau mit aufwärmendem Motor müsste es dann irgendwo deutlich spritzen/auslaufen. Wenn die Temperatur (Anzeige auf Mitte) erreicht ist und da zischt und spritzt oder rinnt nix, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dicht ...


    Ist es Flüssigkeit von der Alde, so würde ich gezielt nach dem Wärmetauscher schauen. Der ist beim Charisma vorne in Fahrtrichtung links unter der Motorhaub oben (zumindest bei unserem Fahrzeug, ist wohl nicht bei allen gleich!).


    Übrigens bekommt man die Haube auch gut auf, wenn man vorne unter das Fahrzeug krabbelt und den Riegel von Hand zurückschiebt. Ich vermute mal, dass du mit einer Zange auf den Bowdenzug gehst?


    vG

    Martin

    Mal eine kleine Alternative zur Alde Flow ...


    Klick mich


    Grundsätzlich kann dieser "Boiler" als Erweiterung der Heißwasserkapazität zur Alde eingebaut werden. Der Eingang (Kalt Wasser) in die Alde wird dazu einfach in den BX geführt und der Ausgang des BX weiter in den Kaltwassereingang der Alde. Damit ist die Funktionalität der Alde unverändert. Der Heizkreislauf wird nun ebenfalls durch den BX an den Wärmetauscher angeschlossen und funktioniert dann via Wärmetauscher. Das bedeutet, die Wärme des Heizungskreislaufes erwärmt das Wasser im BX, welches dann vorgewärmt in die Alde zur Heißwasseraufbereitung gelang. Das ist übrigens das gleiche Prinzip wie bei der AldeFlow. Der BX hat nun aber zusätzlich eine elektrische Heizpatrone, die es ermöglicht auch ohne Betrieb der Alde Heißwasser zu produzieren. Mit 1200W Leistung finde ich das Teil zur Wassererwärmung auch akzeptabel. Es ist ja nicht der Regelfall, dass man Heißwasser über Strom erzeugt. Es wäre eine zusätzliche Rückfallebene um auch bei Ausfall der Alde Heißwasser zu produzieren. Gleiches gilt dann übrigens auch bei Verwendung einer Dieselheizung im Aldekreislauf. Auch damit wird dann praktisch Heißwasser erzeugt ohne, dass die Alde selber in Betrieb ist. Der Heizkreislauf wärmt ja das Wasser in der BX.


    Ich suche da noch ein wenig herum aber die BX kommt ggf. in Frage um das Heißwasservolumen etwas anzureichern.


    vG

    Martin

    1. AEG Prinzip, wie Nicole schon schrieb: Ausschalten - Einschalten - Geht

    2. Sicherung kontrollieren. gibt es eine separate Sicherung zur Versorgung des Display´s?

    3. Türverkleidung ab und messen, ob am Display überhaupt Spannung anliegt und ggf. ein Kabel ab, Stecker ab oder ähnliches

    4. Wenn alles nicht wiederhilft, dann könnte das Display (Berühungssensorik) auch einen Defekt haben ...


    vG

    Martin

    Hallo Werner,


    tolles Projekt und der Bus macht einen sehr professionellen Eindruck. Bei der Bauzeit brauchst du dich sicherlich nicht zu verstecken. Wie drüben bei den Wohnbussen angemerkt, dauern die Ausbauten meist zwischen 2-3 Jahren und "fertig wird man nie". Einen solchen Umbau (es war ja auch zunächst ein "Rückbau") innerhalb von einem halben Jahr ist schon ein enormer Spurt. Das Ergebnis lässt sich sehen!


    vG

    Martin

    Nix Chauffeur 😂

    Hier fährt die Frau auch selbst. Wir wechseln uns (fast) immer ab… ok, mein Mann fährt weniger 😉

    Mein Neid reist mit euch ;) Meine beste Ehefrau von allen weigert sich beharrlich obwohl sie den Führerschein hat und von den Fähigkeiten locker in der Lage wäre. Vielleicht fürchtet sie, dass wenn sie einmal das Lenkrad des Dickschiffs in die Hand nimmt, von dem Platz vorne links nicht mehr wegzukommen :saint:


    vG

    Martin

    Warum überchreiten 40 Tonner ihre Geschwindigkeit überhaupt so dermaßen?
    Ich habe dafür überhaupt kein Verständnis....Gab ja scheinbar noch nicht genug schwerst Unfälle mit den Fahrzeugen :rolleyes:


    Ps: Meistens sind es keine Einheimischen

    Das ist sicherlich auch ein wenig den "modernen Helferlein" geschuldet. Das Sicherheitsgefühl beim Fahren der dicken Dinger hat sich in den zurückliegenden Jahren spürbar verändert. Bessere Bremsen, besseres Lenkverhalten, Abstandswarner, Spurassistenen etc. pp. vermitteln dem Fahrer das Gefühl einer vermeintlichen Sicherheit, die ihn dann auch höhrere Risiken eingehen lässt. Auch die Motorrisierung ist natürlich ein Faktor. Die 40Tonner beschleunigen heutzutage fast wie ein "normaler PKW" und da ist es kein Wunder, dass die Fahrer das auch gerne ausnutzen. Die Masse und der Effekt beim Einschlag hingegen, hat sich nicht verändert :rolleyes:

    Es scheint auch einige "Manipulationen" zu geben. Wenn man mit 92km/h per GPS unterwegs ist und beim vorrüberziehenden LKW dann 86km/h auf4 dem Digitaldisplay stehen, dann ist da was faul ...


    Es kommt drauf an, wenn man auf die Kennzeichen achtet, dann ist der Anteil internationaler Kennzeichen insgesamt sehr hoch. Ich würde sagen, etwa bei 70% der LKW auf den Autobahnen sind Kennzeichen montiert, die eben nicht auf eine deutsche Zulassung deuten. Bei den deutschen Kennzeichen sind aber Überholverbote auch nicht besonders prominent. Jeder 4.LKW, der vorbeizieht hat dann eben auch ein deutsches Kennzeichen. Bei den Geschwindigkeiten sind die deutschen Kennzeichen dann eher unauffälliger. Da einige deutsche Speditionen aber ihre Fahrzeuge im Ausland zulassen (EU Ausland ... Polen) wird auch da das Bild etwas verfälscht.

    So manches Mal habe ich auch das Gefühl, dass da Fahrer am Lenkrad sitzen, die die Bedeutung der Beschilderung nicht kennen. Ein gutes Beispiel ist die A45, Fahrtrichtung Frankfurt in Höhe Olpe. Da sollen alle Fahrzeuge über 7,5t durch das Autobahnkreuz mit der A4 über den "Bypass" geführt werden. Extrem viele LKW, fahren aber einfach gerade aus durch und ignorieren die Beschilderung. Man sieht immer wieder, wie die Fahrer routieren und nicht so recht wissen, wo sie langfahren sollen und ziehen einfach geradeaus durch.


    Im Gesetzestext heißt es "Ein Überholvorgang darf bei eintreffendem Überholverbot zuende geführt werden". Manche ziehen das gnadenlos durch und sind dann vielleicht erst am Ende des Überholverbotes mit ihrem "Überholvorgang" durch. Andere (sehr selten) gehen vom Gas und wollen sich wieder einreihen, was die dahinter kommenden LKW dazu verführt schön auf dem Gas zu bleiben und den Einscheerenden nicht reinzulassen oder gleich rausziehen um ihrerseits dran "vorbeizufahren" (das ist dann ja kein Überholen :saint: )


    Auf jeden Fall ist die ganze Fahrerei nicht schön. Ich bin zwar nicht sicher, dass eine Entkopplung der Wohnmobile aus den Richtlinien für LKW und eine Zuordnung zu KOM die Lösung ist, aber fährt man hinter einem Reisebus her und sieht sich gem. der Aussage des Bundesrates als "gleichwertig", dann fährt man deutlich entspannter. Dazu gehört dann aber auch die Auslegung im Überholverbot als "Ausser KOM" und teilweise Benutzung der 3.Spur ... Mit dem Tempomat auf 103 schwimmt man da recht entspannt durch den Verkehr ...


    vG

    Martin

    Das ärgerliche bei den Überholaktionen von anderen LKW ist der Verkehr "dahinter". Einige PKW Fahrer neigen da zu höchst ambitionierten Aktionen, die das Risko nicht unbedingt reduzieren. Geht man "vom Gas" um den Trucker dann zügig vorbeizulassen, hat man die nachfolgenden LKW "auf der Pelle" und das Spiel geht von neuem los. Dann ist der nächste motiviert zu überholen und man wird praktisch "durchgereicht" und kreiiert eine riskante Situation nach der anderen ...


    vG

    Martin

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