Beiträge von Dieter5253

    Danke Martin,


    für die Detaillierung und den Bezug auf die verschiedensten Motorarten. Ich hatte bei meiner zugegebenermaßen etwas simplifizierten Meinung den Daily-Motor als Diesel im Blick. Klar sehen die Kurven bei einem Benziner anders aus, ebenso beim Sauger ohne Turbo. Dennoch wird durch die Drehmomentcharakteristik (von mir aus auch ab 1400 statt 1200 min-1) mehr das Fahrverhalten bestimmt, als durch die Leistungskurve. Nur das wollte ich, wie gesagt vielleicht etwas stark vereinfacht, ausdrücken, weil vorher über die fehlenden 41 PS an Leistung in einem Bericht von Schaknat die Rede war ;).


    Nochmals beste Grüße in die Runde

    Dieter

    Guten Abend,


    für eine "gepflegte" Fahrt, auch bei Handschaltung, kommt es ja weniger auf die Spitzenleistung an, die außerdem erst bei hohen Drehzahlen (i.d.R. über 3000 U/min) zur Verfügung steht. Vielmehr ist es wichtig, dass ein ausgewogener Drehmomentenverlauf vorliegt. Und dabei sollte bei einem Dieselmotor das Maximum durchaus schon ab 1200 U/min zur Verfügung stehen und danach bis in hohe Drehzahlbereiche nicht signifikant abfallen.


    VG Dieter

    Die heutigen Retarder (Intarder) sind eine Strömungsbremse und sind hinten am Getriebe angeflanscht.

    Funktioniert so ähnlich wie ein Drehmomentwandler.

    Ich vermute mal das es darum geht das immer ein gewisses Schleppmoment vorhanden ist.


    LG Michael

    Danke, bei Strömungsbremsen klar (ich dachte in dem Moment an die Wirbelstrombremsen), aber dass dann der doch relativ kleine Mehrverbrauch gleich so "bestraft" wird, bei dem doch erheblichen Gewinn an Sicherheit, für mich nicht nachvollziehbar!


    Dann noch einen schönen Abend,

    LG Dieter

    Hallo,


    machen die auch, wenn man das Mobil nicht von dort gekauft hat. Aber daran denken, dass der Abschluß dieser Anschlußgarantie (wahlweise für 12, 24 oder 36 Monate) noch rechtzeitig vor Ablauf der regulären zweijährigen Garantie erfolgen muß und kein Tuning stattgefunden hat ;), dürfte aber bei Euch ja kein Problem sein :-)).


    VG Dieter

    Hallo,


    es gibt also zwei Führerscheine, einmal Bundeswehrinterne und dann die "Normalen", wußte ich gar nicht. Und scheint mir irgendwie "lustig" darf man dann mit einem solchen und dem dazugehörigen BW-Fahrzeug nicht auf den öffentlichen Straßen fahren? ^^


    VG Dieter

    du kannst das programmieren, das immer nach der Nutzung automatisch Wasser im Pott läuft.


    Klappt bei Dauereinsatz super. Während der Fahrt nur absaugen lassen, damit nichts über den Rand in Kurven oder Hügels schwappen kann.

    Genauso praktizieren wir das auch seit längerem, dann kann sich etwas dickeres Toilettenpapier oder eine kleine Ansammlung immer gut im Wasser auflösen. Und selbst als wir mal vor Fahrtbeginn vergessen hatten, das stehende Wasser abzupumpen, ist bei uns nichts über den Rand geschwappt. Vielleicht nur Glück gehabt, oder liegt´s am altersgerechten gemäßigten Fahrstiel? :-))


    VG Dieter

    Danke Martin, das bestätigt meine Vermutung, dass es sich quasi um eine serienbezogene (nicht einzelbezogene) Veränderung der vornehmlich relevanten Hauptparameter Einspritzzeitpunkt, -menge und -dauer, sowie Ladeluftdruck und -menge handelt, entweder indirekt hardwaremäßig über die Manipulation der äußeren Parameter/Werte der Sensoren, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Klopfen, mittels einer zusätzlichen Tuningbox oder direkt softwaremäßig durch Überschreibung des Herstellerkennlinienfeldes im Steuergerät. Damit kann ich natürlich die Leistung beeinflussen, aber, und das ist für mich etwas problematisch, ohne Rückmeldung zur Veränderung des eigentlichen Brennprozesses, denn ich habe keine Messwerte aus dem Zylinderinneren. Ich kann also auch keinerlei Aussagen machen, wie sich das beispielsweise auf die Bauteilbelastungen und damit die Gestaltfestigkeit der Bauteile auswirkt. Da gehe ich davon aus, dass sich die Entwicklungsingenieure des Motorenherstellers doch einiges an Gedanken gemacht und ihre Kennlinien entsprechend festgelegt haben. Sicher kann man diese im Sinne einer gewollten Änderung einzelner Motordaten, wie beispielsweise der Leistung, danach wieder ändern. Ich bin mir aber halt nicht sicher, ob diese Änderung einzelner Daten eben nicht durch, ggf. sogar größere, Nachteile der anderen Motoreigenschaften erkauft wird. Die anschließende Prüfung auf dem Leistungsprüfstand liefert dann ja auch "nur" die Aussage über die erfolgte Leistungssteigerung in Abhängigkeit vom Motorbetriebszustand und keinerlei detaillierte Verbrennungsprozeßdaten. Und allgemein tendenziell gilt ja immer: Höhere Leistung bedeutet höhere Belastung und damit auch höheren Verschleiß und geringere Gestaltfestigkeit der beteiligten Bauteile, so sie nicht konstruktiv oder materialmäßig verbessert werden.


    Nochmals beste Grüße

    Dieter

    Hallo in die Runde,


    Martin hat ja die Situation bei seinem "etwas älterem" MAN genauer beschrieben. Das lief, wenn ich´s richtig verstanden habe, auch etwas anders, über MAN mit, und vorrangig hinsichtlich einer zeitigeren Turbozuschaltung sowie einem anderen Schaltprogramm. Gibt es denn unter uns auch jemanden, der etwas genauer weiß, was bei dem Chiptuning von Schaknat und Co. wirklich genau im Motor-Kennlinienfeld geändert wird und vor allem auf welcher Basis dies gemacht wird? Also auf Basis der spezifischen Messwerte des einzelnen Motors, wozu es aber entsprechender Prüfstandsvoraussetzungen bedarf, oder eher auf ein allgemein aus Sicht des Tuners vermeintlich besseres Kennlinienfeld gegenüber dem, das der Hersteller für die Motorenserie gewählt hat?


    Ersteres kann ich mir bei den einschlägigen Anbietern eher nicht vorstellen, bleibt also Letzteres. Und da habe ich ein gewisses grundlegendes Problem. Ich selbst bin ja kein Motorkennlinien-Spezialist, komme eher aus dem kalten Maschinenbau, besitze aber als gelernter Kfz-Mechaniker sowie durch das Studium ein gewisses Grundverständnis, und weiß, dass die Steuerung eines modernen Dieselmotors ein relativ komplexer Vorgang ist. Dabei muss man als Motorenentwickler eine Vielzahl von Parametern beachten und "unter einen Hut bringen", die sich gegenseitig stark beeinflussen. Man wird also unter Beachtung physikalisch-technischer Grenzwerte unter Nutzung von geeigneten Optimierungskriterien eine möglichst optimale Lösung für dieses nichtlineare Problem finden müssen. Vom Hersteller wird nun, in der Regel unter Nutzung aufwendiger Prüfstandsversuche eine Optimierungslösung durch werksseitige Programmierung des Steuergerätes vorgegeben. Ich nehme mal an, dass die Entwicklungsingenieure keine per se schlechte Lösung umsetzen, das wäre ja entweder Unvermögen oder Sabotage ;).


    Da es von Motor zu Motor innerhalb einer Serie stets gewisse Abweichungen gibt, die man mit einer auf diesen speziellen Motor abgestimmten nochmaligen Feinoptimierung berücksichtigen kann, könnte ich mir vorstellen, dass so auch im Nachhinein nochmal eine wirkliche allgemeine Verbesserung erreicht werden kann. Aber dazu braucht es, wie gesagt, detaillierte Messergebnisse des jeweiligen Motors, auch vom Verbrennungsprozess selbst. Und das kann ja mutmaßlich bei den Tuning-Firmen eher nicht geleistet werden. Es wird wohl, ich lasse mich aber jederzeit berichtigen, auf eine Änderung im Kennlinienfeld durch Veränderung der Optimierungskriterien hinaus laufen. Eine allgemeine Verbesserung in allen Parametern dürfte somit wohl eher nicht möglich sein, vielmehr auf eine Verschiebung des vom Hersteller gewählten Optimums. Das bedeutet, dass sicherlich einige Parameter, bevorzugt die beim Kunden besonders geschätzten, wie Leistung oder auch Spritverbrauch, ins Positive verschoben werden, dafür leiden andere jedoch, beispielsweise Motorverschleiß und Fahrverhalten.


    Jeder kann nun natürlich sinnvollerweise selbst entscheiden, da es auf dem Markt ja entsprechende Anbieter gibt, wie er das Optimum für seinen Motorbetrieb wählt, ob er das vom Hersteller vorgegebene beibehält oder nicht und worauf er besonderen Wert legt. Ich persönlich tendiere bislang eher dazu, die werksseitige Optimierungslösung beizubehalten. Und als sicherheitsaffiner Mensch (ich habe für unser Fahrzeug sogar eine dreijährige Garantieverlängerung für Maschine und Aufbau über NiBi abgeschlossen) käme für mich innerhalb der Garantie sowas gar nicht in Frage. Aber wie gesagt, das kann man selbstverständlich anders sehen und anders entscheiden. Für mich wären eben erst einmal wirkliche Detailinformationen über das, was bzgl. der Motorsteuerung genau geändert wird, interessant.


    VG Dieter

    Hallo Tico,


    auch mir tut es sehr leid für Dich/Euch. Und die Frage, warum gerade uns das passiert ist, drängt sich hier genauso wie bei gesundheitlichen u. a. Fragen immer auf, geht uns nicht anders, aber ändert ja leider auch nichts. Da hilft nur die schon angesprochene Gelassenheit. Ich selber tue mich aber auch schwer damit, gebe ich gerne zu.


    Tja, leider gibt es die (auch statistisch gut abgesicherten) Frühausfälle in allen Bereichen der Technik. Und es weiß keiner, wen es erwischt. Wahrscheinlich wäre der Schaden schon früher passiert, wenn Du Euer Mobil nicht so gut gepflegt hättest. Ursächlich können viele Dinge sein, bspw. ein kleiner Materialfehler, der sich im Laufe der Zeit durch permanenten Rißfortschritt bei der doch erheblichen dynamischen Belastung zu diesem Schaden entwickelt hat. Genaueres zum Schadenumfang, wieweit Kolben, Zylinderlaufbuchsen und Ventile beschädigt sind, und damit auch zu einer Kostenkalkulation wird nach Motoröffnung sicher erst möglich sein. Vielleicht habt Ihr Glück, und es klappt noch mit einer Instandsetzung. Ich drücke die Daumen!


    LG Dieter

    Hallo,


    das mit dem Aus- und Einbau ist wirklich (auch Dank des klasse Beitrages von Thomas (Fantom)) sehr einfach. Bei uns hat bislang zweimal in den knapp 4 Jahren die Jabsco unnormale Geräusche gemacht und es dauerte um einiges länger, bis alles verschwunden war. Das erste mal demontierte ich alles und in der Unterdruckkreiselpumpe (oder "Zerhacker") befand sich ein nicht weiter zersetzbares Knäuel, ich vermutete festeres Küchenpapier o.ä. zwischen den Plasteflügeln auf der einen Seite. Deshalb ging alles entsprechend langsam und quirlte auch im Becken, bevor es verschwand. Das zweite mal, wir passen seitdem noch bewußter auf, dass nichts anderes als übliches Toilettenpapier (geht damit einwandfrei, braucht also nichts besonderes, i.d.R. teureres) zusätzlich hinein kommt, vermutete ich, dass es eigentlich nur eine Anhäufung von Toilettenpapier, evtl. auch mehrere Lagen übereinander, sein könne. Deshalb erfolgte nicht sofort eine Demontage, sondern eine "Behandlung" mit Schmierseife und einfach über Nacht warten. Und siehe da, am nächsten Morgen ging es schon besser und Mittags war wieder alles normal. Also meine Erfahrung, eigentlich jedes übliche Toilettenpapier löst sich im Wasser auf, das eine etwas schneller, das andere langsamer. Und man braucht keine Angst diesbezüglich zu haben, wenn man nur darauf achtet, dass nichts "Unlösbares", wie Feucht-, Küchentücher o.ä. in der Schüssel landet :-)).


    VG Dieter

    Guten Abend,


    ich bin kein Jurist, weiß aber, dass der Mieterschutz schon so, wie Thomas schreibt, recht umfassend ist. Aber eine Garage ist ja kein Wohnraum und eher mit einem Gewerberaum vergleichbar. Gelten da überhaupt die gleichen Regelungen, wie für Wohnraum? Was steht denn überhaupt bzgl. Kündigung und -fristen im Mietvertrag? Und wieviel will der Vermieter denn überhaupt für die 700 kWh haben, d.h., was steht im Vertrag über diese Abrechnung. Der Vermieter wird wohl am längeren Hebel sitzen.


    Wenn mich das betreffen würde, würde ich ganz einfach eine Kosten-Nutzen-Abwägung machen. Wo liegen die größeren Nachteile, wenn ich Streit mache und ggf. keine Unterstellmöglichkeit für mein Mobil mehr habe, oder wenn ich evtl. in der Größenordnung von zwei zusätzlichen Monatsmieten meinen "Fehler" bezahle und zukünftig entsprechende Vorsorge durch entsprechende Zähler realisiere.


    VG Dieter

    Aber nur wenn Du noch keine 50 bist oder ab 50 dir alle 5 Jahre einer Arztuntersuchung unterziehst. Ansonsten ist bei 12T Schluss.

    Ja, jetzt erinnere ich mich, das ging damals von PKW-Begrenzung plötzlich sogar auf 18,5 t (ich hab das durch meine C/CE gar nicht so realisiert) und ab 50 dann auf 12 t runter, noch gruseliger aus meiner Sicht ;).

    Bei meiner Frau war das E nochmal ca. 50% der Kosten des C.

    Bei den Kosten unserer Wohnmobile halte ich dies allerdings für vernachlässigbar.

    Allerdings meinte sie auch, das für sie der E schon um einiges komplizierter war als der reine C.

    Hoppla, 50%, das ist schon ´ne Hausnummer. In welchen Größenordnungen bewegt sich denn der C/CE überhaupt heute so?

    Ich kann mich erinnern, dass das Praktische damals mit dem "ordentlichen" Hänger (nicht nur einachsig oder Tandem) schon anspruchsvoller war, und bei 50% mehr, wenn man´s nicht braucht, ist schon ´ne Überlegung wert.


    VG Dieter

    Genau diese Tatsache lässt einen Besitzer der Klasse C1E Anhängertechnisch sogar besser dastehen, als einen LKW-Führerscheininhaber, der nur die Klasse "C" hat. Der darf zwar riesige Kfz mit mehr als 7,5 t bewegen, aber nur 750 kg dranhängen. Also müsste man gleich die Klasse "CE" machen, sofern man ein Wohnmobil mit mehr als 7,5 t und einem Anhänger über 750 kg fahren möchte.

    Ja, ich wundere mich auch ein wenig, dass man so eine Unterscheidung in E und nicht E macht. Ich habe damals vor über fünf Jahrzehnten die Fahrerlaubnisklasse 5 gemacht, da gab es dies nicht. Einschränkungen, bspw. ohne oder mit beschränkten Hänger o. ä. wurden in Bemerkungen eingetragen. Die 5 beinhaltete dann auch alle anderen Klassen, außer die Klasse 1, Motorrad. Beim Umtausch später gab´s dann C und CE sowie die darunter liegenden. Wenn ich heute das machen müsste, würde ich doch sicherlich mit dem C gleich den CE mitmachen (und analog mit dem C1 den C1E), oder gäbe es irgend einen Grund, auf CE zu verzichten? Ich könnte mir das höchstens aus preislichen Erwägungen vorstellen.


    Nochmals Grüße

    Dieter


    PS.: Und die Besitzer der PKW-Fahrerlaubnis, Klasse 4, durften nach EU-Recht plötzlich diese 12 t bewegen, ggf. ohne jegliche Erfahrung. Das hielt ich schon für leichtsinnig.

    Ja, ich habe mich bei der Betrachtung auch gefragt, wieso unser Dicker Innen so fürchterlich klein ist, wenn man das doch viel großzügiger hinbekommen kann ... :D

    Hallo nochmal,


    klar, virtuell kann man viel machen, aber ich denke auch, dass man bei realen Fahrzeugen viel mit entsprechendem Weitwinkel und guter Ausleuchtung machen kann, aber das wissen ja die Foto-Spezialisten unter uns viel besser als ich ;). Bei dem einen oder anderen vorher auf Bildern oder auch in kurzen Werbe-Videos angeschauten realen Mobilen war ich dann schon bei der Originalbesichtigung etwas enttäuscht. Aber als Visionen sind die Clips schon schön :-)).


    VG Dieter

    Hallo,


    eine kleine Ergänzung noch für kleinere Fahrzeuge, ggf. beschränkt auch das zulässige Zuggesamtgewicht die nutzbare gebremste Anhängelast. Mein Beispiel: Zul. Gesamtmasse Flair ist 7,49 t, techn. zul. gebremste Anhängelast ist 3,3 t (für abnehmbare AHK), aber zul. Zuggesamtgewicht darf 10,5 t nicht übersteigen (Bemerkung: ...last und ...gewicht stehen leider so im Prospekt und sogar in den Papieren, ist natürlich Unsinn, es sind Massen, aber wir wissen ja, was gemeint ist :-))). Also darf ich bei Ausreizung meiner 7,49 t nur noch 3,01 t anhängen, egal welche AHK ich habe.


    VG Dieter