Posts by Zausels_Kerl


    Da du gerade alles auf hast, würde ich ein Isomaterial um die Lüftungschleuche( im Y bereich) machen, da die Abwärme der Geräte sehr hoch ist. So hast du im Sommer weiterhin die gewünschte Kühlluft von der Motorklimaanlage.
    Wenn der Armaturendeckel drauf ist Du das Display an hast, kannst du im Sommer Spiegeleier auf dem Radiogehäuse braten.

    Gute Idee! Wird beim Einbau der OBD Schnittstelle erledigt! Da der Einbauzeitraum noch im Winter sein soll, bin ich ja noch früh genug vor der warmen Zeit ...


    vG
    Martin

    Hallo Martin,schon mal klasse! Sowas könnte ich nicht :whistling:


    Wie muß ich mir das fertige Produkt vorstellen? Wird das ein Zwischenstecker, Adapter von 24V OBD auf 12V OBD, so das man dann einen 12V ELM327 einstecken kann?
    Kann man diesen Adapter dann käuflich bei Dir erwerben?

    Hallo Michael,
    ja, die Platine ist in einem Kunststoffgehäuse vorgesehen. Eine Seite hat den OBD2B Stecker für 24v und an der anderen Seite befindet sich eine OBD2A Buchse, so dass man mit einem klassischen 12v OBD2A Adapter an das Diagnosesystem andocken kann. Alle klassischen OBD Funktionen sollten laufen. Spezifische Bus-Funktionen hingegen könnten problematisch werden. Ich versuche es mal und wenn der Adapter funktioniert, dann kann ich mal schauen ob mein Elektroniker Bock drauf hat ein paar Platinen mehr zu fertigen. Alles eine Getränkefrage :00000436:


    vG
    Martin

    Danke für die Bilder Martin! :thumbup:


    Den Einwand vom Hausmann halte ich nicht für unberechtigt!

    Nicht falsch verstehen. Natürlich sehen mehrere Augen immer mehr als Einer mit einer gewissen Betriebsblindheit und/oder Wunschdenken (Hoffnung das es hält :/ ). In diesem Fall wäre aber eine zusätzliche Befestigung völlig überdimensioniert. Trotzdem ist ein solcher Hinweis vom Hausmann sinnvoll und berechtigt; man könnte man ja auch einfach diesen Ansatz nicht bedacht haben ...


    Materialdetail:


    Hier sieht man mal die Materialstärke. Aufgrund der Rahmenkonstruktion ist der Einbauort extrem stabil. Die Wandung für den originalen Einbauortes des Radios ist ca. 70% dieser Stärke!



    Hier hat man nochmal den Vergleich zum Radioschacht. Die Materialstärke ist deutlich dünner und das Radio ist deutlich schwerer als das neue Android-Radio. Hinzu kommt, dass bei dem Android-Radio die Hauptmasse des Gerätes an der Front (durch den Monitor) platziert ist während beim herkömmlichen Radio eher das hintere Ende die Haupmasse enthält.


    Das Android-Radio wiegt recht exakt 380g und wird auch bei heftigen Lastwechsel keine für das Material der Armaturentafel relevanten Kräfte aufbringen können. Durch die Befestigung des Rahmens ist da mehr als ausreichend Stabilität. Ich wäre sogar so ketzerisch und hätte das Gerät ohne Einbaurahmen einklipsen können. Mit dem Einbaurahmen konnte ich das Gerät aber an der Front etwa 3-4mm herausschauen lassen und einen Blendrahmen verbauen, so dass es von vorne deutlich "professioneller" ausschaut als wenn da noch ein Spalt geblieben wäre (schwierig zu beschreiben, muss man gesehen haben).


    Als alter Maschinenbauer habe ich sicherlich ein gewisses Auge für Verhältnismässigkeit und Materialfestigkeiten und in diesem Fall ist man sehr deutlich auf der sicherern Seite. Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit bei einem Treffen die Sache in Augenschein zu nehmen. Glaubt mir, ihr werdet schnell ebenfalls zu dieser Erkenntnis gelangen ...


    vG
    Martin

    Sodele, der erste Anlauf ist schon mal "in die Hose" gegangen. Wer es versuchen möchte --- NEIN, der IVECO Adapter passt definitiv nicht auf die MAN Lenksäule! Keine Chance ... die Verzahnung ist grundsätzlich unterschiedlich. Die 26mm werden beim Iveco im Innenkranz der Verzahnung und beim MAN im Aussenkranz der Verzahnung gemessen. Deswegen bekommt man den IVECO Adapter auch nicht mit Gewalt auf die MAN Lenksäule (Der Gedanke läge bei Raubrittern nahe, da die Lenksäule aus hartem Stahl und der Lenkkranzadapter aus weichem Aluminium gefertigt ist. Hätte man einen Ansatz, so könnte man auf die Idee kommen den Lenkkranzadapter mit Gewalt draufzubauen und zu hoffen, dass das weichere Material nachgibt.) Dafür ist mir das Thema zu heikel und so wird Plan B avisiert. Ich beschaffe mir ein verranztes MAN Lenkrad und lasse den Adapter nachfertigen ...


    Story folgt ...


    vG
    Martin

    Martin, das hast du ausgezeichnet gemacht,
    ich möchte aber noch zu bedenken geben,
    das es besser ist das schwere Gerät hinten zu entlasten,
    sonst entstehen vorn mit der Zeit vielleicht Risse!

    Hallo Hausmann,
    keine Gefahr ... Die Wandung des Armaturenbrettes ist ca. 4mm starke Glasfaser und das Gerät selber wiegt wengier als das ausgebaute Autoradio. Das Einzige, was an dem Android-Radio ein wenig Masse hat, ist das Display. Der Rest fühlt sich an, wie eine leere Dünnblechkiste. Im Gesamtgewicht weniger als eine Kaffeetasse :D


    vG
    Martin

    So, wie versprochen nun der aktuelle Stand.


    Nach einigen Recherchen und Abwägungen habe ich dann doch das Angebot via Pumpkin-Shop genommen, da alle anderen Anbieter gleiche Angaben mit chinesischer Herstelleranschrift angeben.


    Zur Erinnerung, das habe ich geordert:


    - 3G Wireless Stick für die Internetanbindung (Ist nicht unbedingt erforderlich, auch via Tethering über Smartphone läuft die Choose einwandfrei)
    - Universaleinbaurahmen für Doppeldinschacht
    - externe DAB+ Empfangstuner für Pumpkin Android Radio
    - Doppel-Din Android 7.1 Radio von Pumpkin


    Gesamtkosten für meine Bestellung lag bei 340 Euronen



    Ausgangssituation:
    In unserem Charisma befand sich ein normales Autoradio und ein VDO Dayton Navigationssystem. Beides entstammte der Auslieferungsausstattung von Concorde.



    Ich habe nun meinen Werkzeugkoffer (Standart 0815) parat gelegt. Dazu einen Dremel mit Minitrennscheibe, einen Staubsauger und eine manuelle Stichsäge mit Metallblatt.


    Als erstes wurde das Armaturenbrett (Abdeckung) demontiert und beiseite gestellt:


    Anschließend wurde erst einmal der Einbauort und die Platzverhältnisse hinter dem Ausschnitt für das Navi begutachtet:


    Wie bereit zuvor bei der Analyse festgestellt, es ist ausreichend Platz für einen Doppel-Din-Einbau vorhanden.



    Also wurde als nächste Maßnahme das Radio demontiert.



    Die Befestigung des Navi-Bildschirmes wurde nun auch sichtbar.



    Die Verschraubung wurde gelöst und die Verklebung mit mechanische Gewalt entfernt. Nun konnte der Navi-Bildschirm demontiert werden.



    Unten im Armaturenbrett befand sich der Naviu-Rechner und der Adapter für Rückfahrkamera und Soundsystem. Diese Geräte nebst zugehöriger Verkabelung wurden ausgebaut.



    Anschließend wurde in der Einbuchtung für das Navi der Ausschnitt für den Doppel-Din-Schacht markiert. Das Armaturenbrett vom Concorde ist ausreichend Stabil um den Rahmen ohne zusätzliche Verstärkung einbauen zu können. Ich habe dann mit Hilfe des Metallrahmens den Ausschnitt angezeichnet:



    Um einen brauchbaren Ausschnitt und nicht so ein ausgefranstes Loch zu erhalten, habe ich an den Ecken jeweils eine Bohrung eingebracht:



    Die Antenne für WLAN wurde dann auf der Abdeckung vor dem Armaturenbrett verbaut:



    direkt daneben habe ich die GPS Antenne positioniert. Man hätte das Ganze auch unterm dem Armaturenbrett einbauen können aber ich wollte die Empfangsleistung nicht durch das Armaturenbrett abschirmen.



    Um vor dem Einbau und dem Sägeschnitt eine Sicherheit zu haben, dass die einzubauende Technik auch funktioniert, habe ich zunächst das Pumpkin provisorisch angeschlossen



    Ohne irgendwelche Kabel abzukneifen oder zu verändern, hat es auf Anhieb funktioniert. Also fielen auch alle Hemmungen um die Säge anzusetzen



    So sah das Provisorium von hinten aus ...



    Nun ging es mit Dremel ans Werk um für jeden Schnitt einen Ansatz zu haben, habe ich an jeder Längsseite einmal mit dem Dremel einen kurzen Schnitt eingebracht



    Dann kam die manuelle Stichsäge zu Einsatz und entlang den Markierungslinien wurde der Doppel-Din-Schacht ausgesägt:



    Anschließend habe ich die Kanten mit dem Dremel nachbearbeitet und den Einbaurahmen eingepasst



    Nun wurde der Rahmen eingesetzt



    So sieht das Ganze dann von hinten aus ...



    Nun wurden alle Kabel an das Radio angeschlossen und zum ersten Mal im eingebauten Zustand in Betrieb genommen



    so sah es dann final aus



    und von hinten



    Final mit Abdeckung



    Nun stehen noch endgültige Arbeiten an:
    - Update der Android Servicepackages
    - Installation der LKW Navigation (finale Version steht noch nicht fest, ich werde verschiedene Versionen testen)
    - Radio/DAB+ Radio, Internet und so weiter ... Funktioniert!
    - Mir fehlt noch ein SVGA - Chinch Adapter um die vorhandene Rückfahrkamera in Betrieb nehmen zu können (besorge ich morgen im Elektromarkt)


    Sonst funktioniert alles erstaunlich gut auf Anhieb. Bin recht zufrieden mit der Lösung und auch mit dem Einbau. Der gesamte zeitliche Aufwand war weniger als 2 Stunden.



    In den alten Radioausschnitt kommt eine Radio-Din-Abdeckung als Ablagefach. Die Klebereste von irgendwelchen Fernbedienungen entferne ich auch noch und die Navi-Fernbedienung wird auch noch rückgebaut.


    Falls jemand Fragen zu dem Thema hat ... mal ran damit!


    vG
    Martin

    Oh nein, einen Morelo. Warum denn nicht einen .... :saint:


    Begrüßungen, die so anfangen würde ich garnicht erst weiter lesen! Ausstattung, Modell, Hersteller ist alles recht individuell und wenn man das passende für sich gefunden hat, dann war die Entscheidung richtig. Manche Ausstattungsmerkmale sind für den einen wichtig und für den anderen wiederum völlig uninteressant. Am Besten macht man sich Gedanken, was man mit dem Wägelchen anstellen will und entsprechend wählt man seine Ausstattung. Natürlich ist es zielführend, wenn man mal in die Runde fragen welche Ausstattungsmerkmale andere Mobilisten so haben. Gleichzeitig würde ich auch hinterfragen warum denn einzelne Ausstattungsmerkmale gewählt wurden.


    Ansonsten natürlich ein herzliches Willkommen im besten Linerforum überhaupt :D Gruß aus dem Sauerland und allzeit auf ein gutes Miteinander!


    vG
    Martin

    Hallo Martin, deinen Ausführungen will ich garnicht wiedersprechen, nur hast du vergessen, das bei Fahrzeugen mit Partikelfilter sich eine Menge Asche im Öl ansammelt, dieses muss am besten in der Schwebe gehalten werden, dass heißt bei langen Standzeiten vorher Öl wechseln!Es ist richtig, das das Kondenswasser genauso wie der Dieselkraftstoff der sich im Motoröl angesammelt hat, bei Betriebstemperatur verdunstet!
    Aber der Biodieselanteil der sich im Motoröl ansammelt vermehrt sich und verringert die Schmierfähigkeit, deshalb lieber zuviel als zu wenig Ölwechsel machen!


    Gruß Torsten

    Hallo Torsten ... Nu verwirrst du mich ;(


    Bei DPF muss doch aschefreies Motorenöl verwendet werden, da sonst der DPF bei der Restölverbrennung auf Dauer zugesetzt wird. Durch den DPF kommt aber doch keine Asche ins Motoröl? :huh:


    Das mit den Rückständen vom Deubelszeuch Biodiesel ist in der Tat ein Problem, da diese Rückstände alkalisch wirken und tatsächlich die Schmierfähigkeit herabsetzen. Da ich entschieden gegen die Verwendung von Biodiesel bin solange die Motorenbauer da nicht eindeutig eine Freigabe auf Basis von Langzeiterfahrungen geben, habe ich diesen Punkt garnicht beachten. Wer also Biodiesel fährt, der muss da vielleicht die Ölwechselintervalle entsprechend verkürzen.


    vG
    Martin

    Ruhig Blut, Brauner :D


    Standschäden:
    - Reifen (Maßnahme: beim Abstellen den Reifendruck bis auf die maximal zulässige (Reifenflanke: PSI) Druckgrenze erhöhen vor dem Abstellen. Abstelldauer länger als 1 Monat !
    - Fahrwerksteile (Maßnahme: Immer Trocken in die Halle! Bei Standzeit unter freiem Himmel keine Maßnahme) Auf keinen Fall entlasten!!! Wird das Fahrzeug aufgebockt, so bildet sich an den frei werdenden Teilen (Stoßdämpfer, Faltenbalgauflagen) Flugrost, der beim späteren "Eintauchen" die Dichtungen quält.


    Wartungsverhalten:
    - Moderne Öle altern kaum noch. Ergo macht es keinen Sinn einen Ölwechsel unterhalb der durch die Hersteller angegebenen Wartungsintervalle zu machen. Wasseransammlungen in modernen Motorölen (Syntetische Öle, gilt weniger für mineralische Öle) kommen kaum noch vor. Im Motorölvorrat gesammeltes "Schwitzwasser, Kondenswasser" verdunstet beim nächsten Warmlauf. (LKW Motoren haben meist eine sogenannte Motorölaufbereitung, die zudem besondere Filtermaßnahmen zyklisch vornehmen (Selbstreinigung). Wer unterhalb der Wartungsintervalle Ölwechsel durchführt, der hat dafür regelmäßig "psychologische Gründe".
    - Riemenantriebe haben Alterungsintervalle von ca. 6-8 Jahren. Allerdings gibt es bei LKW Motoren nur Kraftübertragungen via Antriebsriemen für untergeordnete Aggregate (Lichtmaschine, Servounterstützung, Klima etc).
    - Steuerketten gibt es bei den LKW Motoren teilweise noch aber Standard ist eher ein Stirnradgetriebe. Hier sind keine nennenswerten Wartungsintervalle zu beachten. Das Stirnradgetriebe bei LKW (Nutzfahrzeugmotoren) ist für ein gesamtes Motorleben aufgelegt.
    - Bremsflüssigkeit moderner Produktion hat das alte Problem mit Wasserdiffusion nicht oder kaum noch. Wechselintervalle von 3 Jahren sind etwas traditionell geprägt. Ich habe einen Verdamfungstester für Bremsflüssigkeit (im Anfall einer schwachsinnigen Phase gekauft) und habe in den Oldtimern Bremsflüssigkeiten mit einem Alter von über 10 Jahren, die in der Auswertung 0-3% Alterung ergeben!!!. Im Zweifelsfall immer bei der HU den Zusatzservice "Bremsflüssigkeitstest" mitmachen lassen, dann ist man auf der sicheren Seite. Nutzfahrzeuge mit Fahrgestellen über 7,5t zulGesGew haben üblicherweise Luftdruckbremsen, die keine Bremsflüssigkeit enthalten.
    - Kühlwasser wird erst im Alter gut !!! Das beste Kühlwasser enthält kaum noch Sauerstoffanteile und ist mit einem modernen Frostschutz über viele Jahre standfest! Tauscht man ohne Not das Kühlwasser aus, so bringt man neuen Sauerstoff in das Kühlsystem und sorgt dafür, dass die Oxidation im Kühlkreislauf neuen Nährboden gewinnt! Solange das Kühlwasser nicht verfärbt oder nicht mehr die erforderliche Temperaturresistenz aufweist, lässt man es am Besten in Ruhe! Sogenannter Lifetime-Füllungen beziehen sich auf ein "normales Betriebsintervall". Beim PKW sind das meist ca. 200.000km und beim LKW meist 500.000km. Das gilt auch für Getriebeöle (Hauptgetriebe, Differentialgetriebe etc). Bei aussergewöhnlicher Belastung können die Lifetime-Füllungen und früher ersetzt werden müssen.


    Unser Wohnmobil auf MAN TGL 8.240 hat vor dem Kauf fast 4 Jahre gestanden und ist lediglich zur HU in 2017 einmal bewegt worden. Nach dem Kauf hat der Wagen pro Monat etwa 5.000km absolviert. Einzige Standschäden waren plattgestandene Reifen (Standplatten). Die Reifen wurden rundum komplett erneuert. Sonst gab es nur "normale" Anlaufprobleme (Luft in den Gasleitungen, oxidierter Brenner für den Kühlschrank).


    Ich habe Fahrzeuge in meiner Oldtimersammlung, die haben 10 und mehr Jahre gestanden. Teilweise brauchte nicht einmal das Kühlwasser gewechselt werden zur Inbetriebnahme ... Kurze Untersuchung via Spectralanalyse und das Kühlwasser als auch Bremsflüssigkeit wurde als gut befunden ...


    Ein ungenutzes Fahrzeug altert regelmäßig maximal genauso, wie ein genutzes Fahrzeug. Standschäden, die historisch betrachtet bei alten Fahrzeugen zu Schäden führten, sind eher "mentaler" Natur solange man keinen wirklich gravierenden Fehler bei der Einlagerung macht. Wir reden dabei über Einlagerunszeiten im Bereich von 5 und mehr Jahren!


    Bei Standzeiten im Bereich von Wochen oder Monaten sind folgende Maßnahmen zu beachten:
    - Batteriepflege (Ladeerhaltung dynamisch)
    - Luftdruck in den Reifen erhöhen (Ab 1 Monat Standzeit)
    - Fahrzeug "trocken" abstellen
    - Bei Metalltanks vorher volltanken
    - Luftentfeuchter in den Innenraum stellen (Standzeiten ab 1 Monat oder immer bei erhöhter Luftfeuchtigkeit)
    - Beim Abstellen unter freiem Himmel: Aussenliegende Dichtungen (Türen, Klappen) mit Glyzerin einreiben um "Kleben" zu vermeiden und Reifen abdecken


    In irgendeinem Weihnachtslied kommt der Satz vor "Wie uns die Alten riefen" ... Nicht alles, was aus der Historie zur Pflege und dem Erhalt von Fahrzeugen überliefert wird, gilt heute noch. Aufgrund modernerer und chemisch anderer Substanzen in den Flüssigkeiten (Öle, Kühlmittel/Frostschutz etc) haben sich viele Anforderungen verändert. Deswegen würde ich grundsätzlich gewissen Aussagen sehr skeptisch gegenüber stehen.



    Thats all, folks!
    vG
    Martin

    Na ja, lassen wir mal die "Kirche im Dorf" ^^


    0,3-0,5 Bar Abweichung vom Idealluftdruck ist nicht sooo tragisch und verursacht auch keinen Reifenplatzer. Das macht sich eher im Ablaufbild mittel- bis langfristig bemerkbar. Die Reifenerhitzung durch "walken" ist ebenfalls ein Feindbild, welches auftritt, wenn der empfohlene Luftdruck um mehr als 25% unterschritten wird. Ein zu hoher Druck in den Reifen verursacht einen stärkeren Verschleiß der Lauffläche in der Mitte.


    Viele Wohnmobile leiden eher unter langer Sonneneinstrahlung auf das Gummi mit längeren Standzeiten im gleichen Sonnenwinkel. Die UV Einstrahlung auf die Seitenflanken verursacht eine enorme Gummialterung. Auch eine beliebte Ursache für Flankenschäden sind Bordsteintouchierungen, Steinchen zwischen den Zwillingsreifen die die Flanken malaktrieren, Schnitte in den Flanken etc ...


    Leider ist es auch so, dass viele Fahrgestelle ständig in einer 100-110% Auslastung betrieben werden. Da sind die Reifen immer am Limit des Tragkraftindex. Teilweise wird dann die Karkasse sehr stark ans Limit gebracht und da brauchts dann nur einen kleinen Auslöser bis der Reifen an der schwächsten Stelle nachgibt.


    Ich selber hatte noch keinen Reifenplatzer, aber im engeren Bekanntenkreis ist es schon vorgekommen. Da war dann eine Beschädigung der Karkasse durch einen Bordsteinrempler im Verdacht. Die Karkasse war an der Stelle, wo der Reifen aufriss, angerostet :( (Also war das Gummi zuvor vermutlich an der Stelle beschädigt).


    Die Grenze von 6 Jahren für den Betrieb eines Reifens kommt ja nicht von ungefär. Die Gummialterung lässt nach dem 6. Lebensjahr zu, dass Luft (Sauerstoff) in die Karkasse eindringt und der Gürtel oxidiert. Das ist dann meist der Anfang vom Ende und die Tragkraft des Reifens lässt deutlich nach. Die Gummiaushärtung (reduzierung des sogenannten Weichmachers) ist natürlich auch zu beachten. Da hilft die UV Strahlung dann auch deutlich nach ...


    Regelmäßige Reifenpflege (Schutz der Flanken durch Pflegemittel), Entfernen von eingeklemmten Steinchen zwischen den Zwillingsreifen, ordnungsgemäßes Auswuchten ALLER Räder (auch die oft vernachlässigte Hinterachse), ordnungsgemäße Spureinstellung, regelmäßige Sichtkontrolle auf Beschädigungen und ggf. Durchführung von Reifenreparaturen, sollte grundsätzlich unliebsame Überraschungen, wie Reifenplatzer, vermeiden.


    Die Reifen liegen halt nur mit einer relativ kleinen Fläche auf der Strasse auf und sind die einzige Verbindung, die wir zum Verzögern/Beschleunigen unserer Wohnmobile zum Untergrund haben. Da ist eine gewisse Sorgfalt angemessen.


    vG
    Martin


    Mein Freund Kalli hat das Concordelenkrad in seinem Charisma 840 und das gefällt mir doch deutlich besser als dieses recht klobige MAN Lenkrad. Deswegen versuche ich mal ob sich eine Lösung ergibt. Ausserdem ist zwischen Weihnachten und Silvester ausreichend Zeit mal wieder ein wenig Hand anzulegen. Das Lenkrad mit Leder zu beziehen habe ich auch bereits erwogen, kommt bei mir aber nur in Frage, wenn der Plan mit dem Concordelenkrad sich nicht umsetzen lässt.
    Das entsprechende Concordelenkrad habe ich ja bereits und muss nun noch die Zeit finden um den Umbau vorzunehmen ...


    vG
    Martin

    Westerland anfahren. Kannst Du ohne Reservierung kommen

    Nachfolgender aktueller Stand Westerland:


    - Dünen Camping Westerland ist bis zum 24.März geschlossen
    - Campingplatz Südhörn ist geöffnet, ich würde trotz allem erst anrufen (dieses Jahr ist recht viel los auf Sylt) - Tel: 04651 3607


    Das ihr via Römö anreisen müsst ist klar? Syltshuttle nimmt keine Wohnmobile mehr mit ... Je nach Anreisetag würde ich die Fähre von Römö nach List auch vorher reservieren. Könnte sein, dass an den Sturm- und Drangtagen da viel los ist. Irgendwie ist dieses Jahr Sylvester ein Run auf Sylt ...


    Bei uns ist es noch nicht sicher, aber wir werden wohl auch auf der Insel sein. Allerdings brauchen wir ja keinen Stellplatz :D sind aber ganz in der Nähe vom Südhörn.


    vG
    Martin

    Nach viel hin und her habe ich das Concorde Lenkrad vom IVECO immer noch in der Ecke liegen, bin aber einen kleinen Schritt weiter am Abgrund :/


    - Angeblich hat MAN TGx eine 26mm Verzahnung
    - IVECO hat ebenfalls eine 26mm Verzahnung
    - Angeblich haben schon Leute das IVECO Lenkrad auf den MAN gebaut und es funktioniert !?


    Hintergrund:
    Aus einem Altbestand habe ich noch ein funkelnagelneues Victorlenkrad mit dem Concorde Logo. An diesem Lenkrad ist die Victor Adapternabe für IVECO (Daily) verbaut. Eine Nabe für MAN gibt es zwar grundsätzlich, ist aber nirgendwo lieferbar. Das Victor Lenkrad ist geringfügig kleiner und hat für den zentralen Bereich im Lenkrad einen anderen Ausschnitt, der mir bei meiner Sitzposition einen deutlich besseren Blick auf die Armaturen ermöglicht. (Blah Blah: Ich mag das Dingen einfach besser leiden)


    Es gibt also 2 Lösungsansätze:
    1: Ich demontiere das MAN Lenkrad un versuche das IVECO Lenkrad einfach draufzusetzen ... (Könnte ja scheinbar funktionieren)
    2: Ich lasse mir einen Adapter für die MAN Lenksäule unter Verwendung der Zahnhülse des alten MAN Lenkrades nachfertigen (Natürlich exakt nach der Vorlage des Victorkranzes, die BE hierfür habe ich und somit auch die exakten Fertigungsmaße)


    Gibt es hierzu irgendwelche Erfahrungswerte?


    Dass das Lenkrad die einzige mechanische Verbindung zur Fahrtrichtungswahl ist, ist mir durchaus bewußt. Da wird nicht gespielt und nur das montiert, was auch einwandfrei zusammenpasst! Das Risiko am Lenkrad zu drehen ohne dass sich die Lenkung mitbewegt, hat für mich keinerlei Spassfaktor.


    Falls noch jemand einen Lenkradadapter für Victor/MAN herumliegen hat und den in Gold aufwiegen möchte, der hätte jetzt und hier eine gute Gelegenheit :D


    vG
    Martin

    Lass dich nicht kirre machen. Beide Varianten von Fahrgestellen haben Vor- und Nachteile. Der Daily ist einfach "leichtfüssiger" unterwegs. Wenn du die Laufleistung nicht benötigst, dann ist die Mehrinvestition für ein LKW Fahrgestell mehr oder weniger hinfällig. Mehrgewicht vom LKW Fahrgestell spielt auch eine Rolle. Wenn du "Nägel" einschlagen willst, nimmst du auch keinen Vorschlaghammer ...
    Für mich gab es aufgrund der vielen anfallenden Kilometer, in kurzer Zeit, keine Alternative zum LKW Fahrgestell. Ich würde einen Daily hoffnungslos überstrapazieren zumal ich immer an der Lastgrenze beladen bin. Da ich meist ca. 300-500km am Stück fahre und auch Strecken von etwa 1.000km am Tag keine Seltenheit sind, brauchte ich ein Fahrgestell, bei dem ich ausreichend Lastreserven habe. Deswegen war ich bereit die Mehrkosten für das Fahrgestell und Zubehör in Kauf zu nehmen.
    Bewegst du den Wagen im "normalen" Umfang, so hast du ggf. mit dem LKW Fahrgestell mehr Aufwand. Verglasende Bremsen, wenn sie zu wenig genutzt werden (Bei unserem MAN sind wir mit 110.800km noch mit 70% der ersten Bremsen unterwegs. Die Bremsscheiben haben überhaupt keine Verschleißspuren und werden vermutlich bei etwa 300.000km erstmalig fällig. Dafür kostet ein Satz Bremsen aber auch ein Vielfaches der Dailybremse ... Was nutzt dir die langlebige Bremse, wenn du bei 50.000km so verglaste und verhärtete Bremsbeläge hast, dass du die vollmaßigen Beläge rauswerfen musst. Was nutzen dir Reifen, die 300.000km halten aber nach 6-8 Jahren mit fast neuwertigem Profil erneuert werden müssen, weil sie einfach alt sind. Alles war mit 24V betrieben wird, ist grundsätzlich mal teurer als die komerzielle Technik mit 12V. Diese Litanai könnte man nun beliebig fortsetzen.
    Das Gewicht spielt sicherlich auch, wenn auch eine untergeordnete Rolle. Da kommt man mit oder ohne Risiko eigentlich irgendwie klar. Vom Kraftstoffverbrauch muss man allerdings berücksichtigen, das die Mehrkilos auch mehr Energie benötigen und das macht sich im Verbrauch auch bemerkbar.


    Eurocargo oder MAN haben sicherlich ihre Vorteile auch im Drehmoment und den Leistungsreserven. Wie war das noch ... Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn MEHR Hubraum ... So ungefär kann man auch das Drehmomment umschreiben. Das Fahren mit einem 6,x Liter 6 Töpfler hat schon einen gewissen Charme, den man aber auch bereit sein muss zu bezahlen. Wenn man die Anforderung prinzipiell nicht hat und mit den restlichen Gegebenheiten auskommt, dann macht es keinen Sinn eine Bestellung zu ändern ...


    vG
    Martin

    Hallo Zusammen,


    was haltet Ihr von dem verlängerten Wochenende 10.5. - 13.5.


    Würde für Euch ein kleines Treffen im Raum Braunschweig organisieren, muß aber ersteinmal abklären ob wir den Platz bekommen.
    Aber, da gibt es keinen Strom ;(:D

    Was ´n büschen ungüstig ist, ist dass an den WE in Mai schon jede Menge Veranstaltungen sind. Himmelfahrtstreffen, Treffen von den ClouFreunden, BMW Classic Treffen usw usw usw. Irgendwie ist das der Monat in dem alle auf bereits erträgliches Wetter hoffen und alle die Ersten mit Terminbelegungen sein wollen. Strom wäre für uns kein Problem. 2-3 Tage ohne Strom geht immer ...


    Wir sind doch eigentlich nicht sooo sehr auf Wetter und Saisonkennzeichen etc eingeschränkt, oder? Da könnten wir doch auch ein wenig früher ein Treffen veranstalten. Klar, macht ein Treffen im Sonnenschein mit abendlich erträglichen Temperaturen mehr Spass aber ein Treffen mit Einschränkungen ist vielleicht besser als kein Treffen weil die Termine nicht unter einen Hut zu bekommen sind.
    Örtlich ist mir Braunschweig genauso lieb, wie nahezu jeder andere Ort. Ich könnte ein Gelände anbieten, auf das etwa 15-20 Fahrzeuge passen mit Halle und Strom, Entsorgung und pi pa po ... Ist kein öffentlicher Stellplatz sondern ein ehemaliger Bauhof in schöner Lage mit vollständig befestigtem Untergrund (komplett asphaltiert). Termin ist relativ einfach und flexibel machbar. Grillen drinnen oder draußen ist ebenfalls machbar. Toiletten/Duschen etc sind vorhanden, wer Wert drauf legt.
    Brum Brum kann auch verwendet werden und wer ein Musikinstrument bedienen kann, der darf sich auch loslassen :D


    vG
    Martin


    Nachtrag:
    Hier ist die Kapelle: Kapelle "Mutter Maria vom guten Rat" der ehemalige Bauhof ist 500m entfernt ...

DigiCamper Radar